"Ich seh` Dich - und das macht mir Mut!" - Die Buggy-Aktion "für Kinder" - Mitmachen!

Bei der Eroberung der Welt brauchen Babys den Blickkontakt zur vertrauten Person

Buggy-Aktion- Bitte unterschreibenMit hochgerüsteten, modernen Buggys schieben immer mehr Eltern immer jüngere Babys „in die Welt hinaus“. Sie wollen ihren Kindern etwas bieten, Erlebnis und Anregung, damit sie etwas lernen. Das aber ist bei den Kleinsten ein Missverständnis.

Darauf will die Aktion „Ich seh` Dich – und das macht mir Mut!“ der Stiftungsinitiative „für Kinder“ hinweisen. Machen Sie mit! Unterschreiben Sie den "Offenen Brief" (mit mehr als 50 Experten als Erstunterzeichner) an die Kinderwagen- und Buggy-Hersteller mit dem nebenstehenden Formular!

Kleine Entdecker brauchen Urvertrauen

Babys brauchen in den ersten beiden Lebensjahren die „Rückversicherung“ bei einer Vertrauensperson, wenn sie sich aufmachen, die Welt zu erkunden. Erst dieses sichere Vertrauen, das Urvertrauen, befähigt sie, sich neugierig auf all die spannenden Eindrücke aus ihrer Umgebung einzulassen – alles ist ja noch neu und voller Überraschungen.

Einsam im BuggyDem Baby, das mit dem Gesicht nach vorn durch die Landschaft oder durch das Gewühl der Stadt geschoben wird, fehlt diese Rückversicherung, es zieht sich in sich zurück, blockt die gelegentlich beängstigenden neuen Eindrücke ab und lernt, der Welt da draußen zu misstrauen.

Die Lösung des Problems scheint einfach: Buggys mit variabel einstellbarem Sitz, nach vorn oder nach hinten mit Blickkontakt zur schiebenden Vertrauensperson, je nach individuellem Stand der kindlichen Entwicklung und der Bedürfnisse. Dennoch sind erste Versuche von Kinderwagen- und Buggy-Herstellern rar gesät. Der Markt, und das sind hier vor allem Mütter und Väter, verlangt zwar den technisch perfekten Buggy, aber möglichst mit dem Blick nach vorn. Wie das auf die Kinder wirkt, demonstriert drastisch ein Video einer britischen Forschergruppe, das hier zu besichtigen ist: mit-dem-buggy-in-die-fremde-welt

"Offener Brief" an die Kinderwagen- und Buggy-Hersteller - Ihre Unterschrift wird gebraucht!

In einem „Offenen Brief“ an die deutschen Hersteller der Kinderwagen und Buggys fordert die Stiftungsinitiative „für Kinder“ ein Umdenken und bietet Mitwirkung an bei der Aufklärung der Eltern.

Orientierung für intelligente Planung und Ausführung bei der Produktion variabler Buggys könnte der norwegische Kinderwagen- und Buggy-Hersteller Stokke mit seinen variablen Modellen bieten. Die wissenschaftliche Begründung liefert der Hersteller in einem Interview mit der Autorin der „Buggy-Studie“, Prof. Suzanne Zeedyk, gleich mit.

Mehr als 50 bekannte Mediziner, Pädagogen, Psychologen, Journalisten, Kinder- und Familientherapeuten, Buch-Autoren und Schauspieler unterstützen als Erstunterzeichner dieses Anliegen. (Brief und Liste der Erstunterzeichner in der Anlage).

Den "Offenen Brief" an die Hersteller mit 50 Erstunterzeichnern finden Sie hier. Die Pressemeldung zur Aktion finden Sie hier.

Ein "Daumenkino" hat die Zeichnerin für die Kampagne gefertig.

Hier auch die Studie "What’s life in a baby buggy like?" von Dr. M. Suzanne Zeedyk und National Literacy Trust --> eine (nicht autorisierte) deutsche Übesetzung finden Sie hier.

Das erwähnte Video, produziert von der Forschungsgruppe um  Prof. Suzanne Zeedyk und dem britischen Literacy Trust: