06. Juli 2013

Nicht nur physische sondern auf psychische Gewalt, Mobbing, Cyber-MobbingDie Kriminalstatistik weist für das vergangene Jahr einen Rückgang der jugendlichen Gewalttaten aus. Experten zweifeln an der Aussagekraft dieser Statistik.. Zweifellos aber verändert sich der Charakter der Gewalt. Die Brutalität der Taten, der erschreckende Mangel an Mitgefühl mit den am Boden liegenden Opfern nimmt ständig zu. Die Hemmschwellen sinken. „Was sind die Gründe für die „Verrohung“ und was kann – so früh wie möglich – getan werden, um schon das Entstehen der Gewaltbereitschaft zu verhindern?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Symposium mit etwa 350 Teilnehmern und  illustren Referenten in der Hanns-Seidel-Stiftung in München, veranstaltet vom Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V., iDAF: Bindung - Bildung – Gewaltprävention

15. Juni 2013

Erzieherinnen verabschieden sich auf dem BerufDie mangelhafte Qualität der Krippen, zumal im hektischen "Krippen-Sprint" 2013, beruht ganz wesentlich auf dem Mangel an qualifizierten Erzieherinnen und am rapiden "Verschleiß" der Fachkräfte vor allem in den Krippen. Hohe Krankenstände und weit überproportionale Aussteigerraten lassen eine ausreichende Betreuung der Kleinsten, geschweige denn den behutsamen Aufbau und die Pflege einer verlässlichen Bindung, oft nicht einmal im Ansatz zu.

Diesen Missstand spießt jetzt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nürnberg auf mit detaillierten Daten aus zwei Jahrgängen von BerufsanfängerInnen, 1994 und 2005.

Innerhalb von 10 Jahren sind die Hälfte der BerufsanfängerInnen aus dem Arbeitsmarkt für ErzieherInnen wieder verschwunden.

31. Mai 2013

Krippen-Sprint in den QualitätskellerDie Begründung vieler Politiker für den hektischen Krippen-Ausbau: Jedes Kind habe eben ein Recht auf Bildung, ist schon unter optimalen Bedingungen eines Krippenbetriebs Unsinn. Ein von Vater und/oder Mutter liebevoll betreuter Einjähriger "bildet" sich - im wahrsten Wortsinne - in der Regel besser als ein Altersgenosse mit sieben Stunden Krippenaufenthalt. Unter dem Druck des "Krippen-Sprints" aber wird dieser Politiker-Spruch endgültig zur Farce.

In der Hast einer formalen Normerfüllung bei gleichzeitigem Büdgetmangel in den Kommunen bleibt die Qualität auf der Strecke. Trägerorganisationen wie die AWO schlagen jetzt Alarm. In einer Umfrage bei den Mitarbeitern zeigten sich katastrophale Mängel - vor allem bei Personalstärke und -ausbildung.

Focus zutiert dieser Tage den Kita-Experten Prof. Stefan Sell: "Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland bei den Gruppengrößen und dem Personalschlüssel jetzt schon schlecht ab.“ In der Zukunft „fallen wir noch weiter zurück.

27. Mai 2013

"Neue Väter" to the frontDer Anteil der Väter, die Elterngeld in Anspruch nehmen, hat einen neuen Höchststand erreicht.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben Väter von 181 000 der insgesamt rund 663 000 im Jahr 2011 geborenen Kinder Elterngeld bezogen. Dies entspricht einer Väterbeteiligung von 27,3 %.
Damit ist die Väterbeteiligung gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich um 2 Prozentpunkte angestiegen. Mütter bezogen in durchschnittlich 95 % der Fälle Elterngeld.

Optimistisch betrachtet ist das eine - wenn auch eher noch tastende - Annäherung der Realität an den in den vergangenen Jahren in allen Umfragen immer häufiger geforderte  Wunsch nach "mehr Zeit für die Familie/die Kinder."

26. Mai 2013

Maria Steuer überrreicht den Matejcek-Preis 2013 an Norbert BlümIn einem Festakt an der Goethe Universität Frankfurt wurde gestern der Matejcek Preis 2013 an Dr. Norbert Blüm verliehen.

Zdeněk Matějček (1922 - 2004)  gilt als Begründer der Tschechischen Kinderpsychologischen Schule. In Langzeitstudien befasste er sich mit der Frage nach den Grundbedingungen für die gesunde emotionale Entwicklung von Kindern.

26. Mai 2013

Randale, Krawalle JugendlicherWährend in Stockholm Autos brennen und die Ausschreitungen von Jugendlichen in den Vorstädten nicht abreißen, berichteten in Deutschland am Samstag Experten aus Schweden, Norwegen und Finnland bei der wissenschaftlichen Tagung „Was kommt, wenn Familie geht?“ an der Goethe Universität Frankfurt über ihre langjährigen Erfahrungen mit flächendeckender Krippenbetreuung in ihren Ländern.

Einhellige und besorgniserregende Bilanz aller Fachleute bestand darin, dass die Stressbelastung der Kinder durch die frühe und lange Krippenerziehung sich in zahlreichen erhöhten Risikofaktoren im späteren Leben auswirkt. Eine Zunahme an Aggressivität ist eine dieser Folgen, die auch durch die international anerkannte NICHD-Langzeitstudie aus den USA bestätigt wurde.

23. Mai 2013

Bei der Eroberung der Welt brauchen Babys den Blickkontakt zur vertrauten Person

Buggy-Aktion- Bitte unterschreibenMit hochgerüsteten, modernen Buggys schieben immer mehr Eltern immer jüngere Babys „in die Welt hinaus“. Sie wollen ihren Kindern etwas bieten, Erlebnis und Anregung, damit sie etwas lernen. Das aber ist bei den Kleinsten ein Missverständnis.

Darauf will die Aktion „Ich seh` Dich – und das macht mir Mut!“ der Stiftungsinitiative „für Kinder“ hinweisen. Machen Sie mit! Unterschreiben Sie den "Offenen Brief" (mit mehr als 50 Experten als Erstunterzeichner) an die Kinderwagen- und Buggy-Hersteller mit dem nebenstehenden Formular!

17. Mai 2013

Vor der Tür und vor den laufenden Kameras war die Welt noch in Ordnung, wurden Erfolge gefeiert und Zuversicht verbreitet. Als sich die Türen für die Öffentlichkeit schlossen, änderte sich das Bild.

In der nicht-öffentlichen Anhörung der Kinderkommission in Berlin am vergangenen Donnerstag, 16. Mai 2013, waren die kritischen Töne und sorgenvollen Mahnung nicht zu überhören.

15. Mai 2013

Immer weniger FamilieDer Trend läuft den Familien davon. Um mehr als 12 Prozent schrumpfte in den vergangenen 15 Jahren (zwischen 1996 und 2011) die Zahl der Deutschen, die in Familien leben. Am drastischsten der Rückgang in den Neuen Bundesländern. Das meldet zum heutigen "Tag der Familie" das Statistische Bundesamt (destatis). Damit lebte in Deutschland nur noch knapp die Hälfte (49 %) der Bevölkerung in Familienverbänden.

03. Mai 2013

Nationalatlas GeburtenDas Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes hat sich in den vergangenen Jahren ständig erhöht. Erhebliche Unterschiede aber gibt es nach wie vor zwischen Ost- und West-Deutschland.  Das Durchschnittsalter der Mütter liegt im Westen deutlich höher als im Osten.

Andere Unterschiede dagegen haben sich stärker ausgeglichen: So etwa der Unterschied in den Geburtenraten zwischen Stadt und Land oder - überraschenderweise - zwischen Ost und West.

Anschaulich dargestellt sind diese regionalen Differenzen und Trends in den jetzt erschienenen Karten des "Geburtenaltlas" aus dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL).

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