11. Oktober 2012

Lutz Stroppe, Staatssekretär im BMFSFJ"Familie stärken!" gehört zu den programmatischen Slogans des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dass dieser Aspekt nicht völlig im Tumult des "Krippen-Sprints 2013" untergeht, deutet ein vom Ministerium veranstalteter Expertenkongress in Berlin unter der süffigen Überschrift "Elternchance ist Kinderchance - Zusammen denken: Familie und Bildung" in diesen Tagen an.

28. September 2012

Großelternzeit"Großelternzeit" nennt sich die neue Initiative des Bundesfamileinministeriums zur besseren "Vereinbarkeit von Beruf und Familie". Der Charme dieser Inititative liegt vor allem darin, dass sie den Staat nichts kostet. Großeltern hätten nach dem Gesetzentwurf das Recht auf Freistellung von Arbeit für drei Jahre mit einer Arbeitsplatz-Garantie.

27. September 2012

Mehr Beteiligung von Jugendlichen an Entscheidungen in der GesellschaftWie und wo sollten Kinder und Jugendliche stärker an offentlichen Diskussionen und Entscheidungen beteiligt werden? Mit diesem Thema befasste sich jetzt in einem Expertengespräch die Kinderkommission  des Deutschen Bundestags.

Dass hier vor allem die Schulen gefordert seien, machte Ursula Winklhofer vom Deutschen Jugendinstitut deutlich. "Schule hat eigentlich eine Riesenchance, weil sie durch die Schulpflicht alle Kinder und Jugendlichen erreicht“. Tatsächlich aber seien gerade hier die Entscheidungsräume für Jugendliche sehr begrenzt.

Das Thema "Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen" müsse stärker im Ausbildungsplan der pädagogischen Berufe verankert werden, forderte die Expertin Rebekka Bendig von der Prozessbegleitung Partizipation: "Erwachsene müssen offen sein, damit Beteiligung der Kinder und Jugendlichen gelingt“.

Quelle: hib - heute im bundestag Nr. 423

Kinderkommission - Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder

26. September 2012

Kinderarmut - heile Familie hilft Kindern aus der ArmutsfalleArmut ist zwar nicht "erblich", aber weniger als die Hälfte (43 Prozent) der Kinder, die in - relativer - Armut aufgewachsen sind, schaffen später den Sprung aus diesem Armutsghetto. Entscheidenden Einfluss auf die Aufstiegschancen der Kinder in Armut haben die Eltern als schützende und fördernde Instanz.

Das sind einige der Erkenntnisse aus der ersten umfassenden Langzeitstudie über bisher 15 Jahre der AWO zur Kinderarmut und ihren langfristigen sozialen Konsequenzen.

In der Öffentlichkeit völlig unbeachtet: Der "Migrationshintergrund" ist für arme Kinder kein Nachteil auf dem Weg aus der Armut. Im Gegenteil: Die noch heilen Familienstrukturen dieser Bevölkerungsgruppen verschaffen den Kindern sogar einen Startvorsprung!

24. September 2012

Mehr Zeit für die Kinder und weniger Arbeitszeit wünschen sich die meiste VäterEltern von Kindern unter 18 Jahren hätten gern mehr Zeit für ihre Kinder (72 Prozent der Väter und 54 Prozent der Mütter) und für sich selbst (70 Prozent der Mütter und 53 Prozent der Väter). 88 Prozent der vollzeitbeschäftigten Mütter wünschen sich mehr Zeit für die Familie.

Für die Chance, diese Wünsche zu realisieren, sehen 75 Prozent der Eltern nicht nur den Staat sondern gleichermaßen die Betriebe in der Verantwortung.

Flexible Arbeitszeiten und die Anpassung der Arbeitsanforderungen an die Familien-Bedürfnisse, wie etwa Sonderurlaub für die Betreuung kranker Kinder, und eine Kinderbetreuung in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatze (Betriebs-Kita) sind die dringendsten Elternwünsche. Hier allerdings ist die Realität, vor allem für die Vollzeit beschäftigten Mütter, noch sehr weit entfernt von der Erfüllung dieser Wünsche.

Dies einige der Ergebnisse einer Umfrage-Studie "Monitor Familienleben 2012" des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamileinministerium (zusammenfassende Graphiken hier), die heute in Berlin präsentiert wurde.

23. September 2012

Schedung macht auch Männer und Jungen leidenMit den physischen und psychischen Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf Jungen und Väter  beschäftigten sich zwei Tage lang rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beim zweiten wissenschaftlichen Männerkongress an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf. Thema:
„Scheiden tut weh – Elterliche Trennung aus Sicht der Väter und Kinder“

Die Teilnehmer verabschiedenten einen Forderungskatalog, der sich vor allem an die politischen und gesellschaftlichen Entscheider richtet.

Zusammenfassende Anmerkungen des Kongressleiters, Prof. Dr. Matthias Franz, und Forderungskatalog der Kongressteilnehmer

Referate als PDF auf der Kongress-Website

18. September 2012

Trotz Vorteilen des Stillens geben ein Viertel der Mütter ihren Babys nicht die BrustEine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen zeigt, dass eine von vier Müttern ihrem Baby nicht die Brust gibt. "Dabei ist das Stillen", so die TK, " sowohl für die Entwicklung des Säuglings, als auch für die Mutter wichtig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfehlen Frauen, ihren Kindern in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich die Brust zu geben."

18. September 2012

Keine Zeit zum spielenden Lernen"Kinder brauchen Zeit", so das Motto des diesjährigen Weltkindertags am 20. September.

UNICEF Deutschland und der Deutsche Kinderschutzbund als Veranstalter: "Damit möchten die Kinderrechtsorganisationen das Recht der Kinder auf Spiel und Freizeit, auf elterliche Fürsorge und auf Beteiligung ins Bewusstsein rücken...Doch ein voller Stundenplan, Freizeitstress und steigende Anforderungen sowohl der Arbeitswelt als auch der Gesellschaft bestimmen in vielen Familien den Alltag".

15. September 2012

Video-Dokumentation der Anhörung. Start: Klick auf den Pfeil.

Die Anhörung zum "Betreuungsgeld" im Bundestagsausschuss brachte nichts Neues. Die bekannten Positionen der Pro- und Contra-Experten bestätigten die ganz offensichtlich unverrückbar vorgefassten Meinungen der Ausschussmitglieder beider Seiten.

13. September 2012

Sibylle Laurischk (FDP), Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und JugendIn Sachen "Betreuungsgeld" schlagen nach wie vor die Meinungswellen hoch. Auffallend im Streit der Argumente: Nur selten, und von bestimmten Seiten überhaupt nicht, wird das Für und Wider aus der Sicht der Kleinkinder erwogen. Dient das Betreuungsgeld dem "Kindeswohl" oder nicht? Diese Frage wird in der Regel erst garnicht gestellt geschweige denn beantwortet.

So auch - mit wenigen Ausnahmen -  bei der Expertenanhörung im Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, am kommenden Freitag, 14. September 2012.

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