12. September 2012

Familie - Traum und WirklichkeitFamilie ist in! Das ist nicht neu, aber die Sehnsucht nach mehr Familie scheint sich zu verstärken. Die Kluft zwischen den Wünschen und der Realität aber auch!

Die Ergebnisse der repräsentativen 8. Vorwerk-Familienstudie 2012, die jetzt veröffentlicht wurde, bestätigen den Trend: Viele Frauen wie Männer würden gern mehr Zeit mit der Familie verbringen. Die Wirklichkeit aber sieht anders aus!

09. September 2012

Krippe - Mittelstand in ZeitnotEigentlich sollte die forsa-Umfrage bei Eltern in Bremen lediglich die Daten für die Krippen- und Kita-Planung liefern. Jetzt liegen die Ergebnisse vor und - die Aufregung ist groß!

"Hochnotpeinlich", "unwissenschaftlich", empören sich Kommunalpolitiker laut taz. Dabei verweist das Bremer Umfragen-Desaster lediglich auf eine Tatsache, die von den Propagandisten des hektischen Krippen-Sprints 2013 gern übersehen wird: Der forcierte Krippenausbau ist im wesentlichen eine Mittelstands- und Oberschichten-Angelegenheit.

Die Fragen der Meinungsforscher hatten nur gut 12 Prozent der repräsentativ ausgewählten Eltern überhaupt beantwortet, ganz überwiegend aus den "besseren Vierteln" (80 Prozent Eltern mit Abitur, wie einer der Kritiker das formulierte).

Damit gibt die Umfrage eine schlagende Antwort auf eine sozialpolitische Frage, die vorsichtshalber gar nicht gestellt worden war.

07. September 2012

Umfrage bei Personalverantwortlichen - Mehr Zeit für FamilieDie Unternehmen auf dem Treck in eine familienfreundliche Zukunft der Arbeit? So scheint es fast nach einer neuen Umfragestudie bei Personalverantwortlichen in großen, mittleren und kleinen Unternehmen im Auftrag des Familienministeriums.
Obwohl die Umfrage eher ein Abbild des Problembewusstseins von Personalleitern ist als eine realistische Darstellung der Betriebswirklichkeit, bewegt sich hier offensichtlich einiges in die richtige Richtung. Die Generation Y verändert den Wertekanon vor allem im Management.

24. August 2012

 „Die Einführung eines Betreuungsgeldes ist verfehlt, weil es dazu führt, dass Familien auf ihren Rechtsanspruch der Kindertagesförderung verzichten. Das Betreuungsgeld stellt auch keine Wahlfreiheit her. Denn die kann erst entstehen, wenn ausreichend Kindertageseinrichtungen zur Verfügung stehen“, so die elf Länder-Familienminister von SPD und Grünen in einer Presse-Erklärung zu dem von der Koalition geplante Betreuungsgeld.

20. August 2012

Zwischen Kind und Computer - Mütter als "Stille Reserve"Beim Schürfen nach qualifizierten, flexiblen, leistungs- und anpassungswilligen Arbeitskräften sind die deutschen Stastiker auf eine Goldader gestoßen: Die "stille Reserve" der 110 -125.000 jungen Mütter, die eine Karrierepause einlegen für die Erziehung ihrer Kinder bis ins Kindergartenalter.

Diese "stille Reserve" ist Teil des "unge­nutzten Arbeits­kräfte­poten­zials" das in einer Untersuchung für Deutschland 2011 das Statistische Bundesamt mit insgesamt 7,4 Millionen Personen beziffert (Pressemeldung von destatis). Der damit verfolgte Ansatz: "Mütter zurück in den Arbeitsprozess - so schnell wir möglich und koste es was es wolle", ist eine Gefahr nicht nur für die überlasteten Mütter, die trennungsgestressten Kinder sondern auch für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft

09. August 2012

In den ersten Lebensjahren gehören die Kinder zu Mutter und VaterIn den ersten drei Lebensjahren sollten die Kinder von ihren Müttern und nicht von ErzieherInnen in der Krippe betreut werden. Das ist die Ansicht von fast Zwei Dritteln der deutschen Bevölkerung.

"Bei wem ist ein Kleinkind zwischen ein und drei Jahren tagsüber am besten aufgehoben?" Das wollte die Zeitschrift "Chrismon" wissen und gab eine repräsentative Umfrage (1001 Teilnehmer) bei TNS Emnid in Auftrag.

20. Juli 2012

In einer Pressemitteilung lobt sich das Familienministerium selbst: "Mit Maßnahmen wie dem Ausbau des Kinderbetreuungsangebots, der Flexibilisierung der Elternzeit, der Förderung  familienunterstützender Dienstleistungen sowie der Förderung einer familienfreundlichen Arbeitswelt schaffen wir Rahmenbedingungen für mehr Zeitsouveränität in der Lebensgestaltung von Familien. Sie kommen auch und gerade Alleinerziehenden zugute. So können Kinder, unabhängig in welchen Familien sie aufwachsen, gut ins Leben starten."

Angesichts der tatsächlichen Lage vor allem der alleinerziehenden Mütter und im übrigen auch der Daten im eigenen Monitor Familienforschung  des Ministeriums ("Alleinerziehende in Deutschland – Lebenssituationen und Lebenswirklichkeiten von Müttern und Kindern") klingt das nach feiner Ironie.

Monitor Familienforschung

20. Juli 2012

Vollzeitbeschäftigte in Kitas - Bertelsmann-Stiftung"Erzieherinnen verzweifelt gesucht!" so die Bertelsmann-Stiftung in der jüngsten Ausgabe des "Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme" (Stand Juni 2012) zum Stand der Entwicklung bei der flächendeckenden Versorgung mit Kita-Plätzen, vor allem für Kinder unter drei Jahren.

Ob in 2013 der gesetzliche Anspruch der Eltern tatsächlich bedient werden könne, sei angesichts der Personal-Lücken eher zweifelhaft.

18. Juli 2012

Stillen ist besser für Psyche und Gesundheit von KleinkindernBabykost aus den Verkaufsregalen von Supermärkten und Drogerien kann die Muttermilch nicht vollständig ersetzten. Die Zusammenmstzung der Muttermilch ist so komplex, dass  die industrielle Produktion die Zusammensetzung nicht imitieren kann.

Mit diesem Ergebnis einer umfassenden Analyse der wissenschaftlichen Studien geht jetzt die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) an die Öffentlichkeit.

28. Juni 2012

Das zähe Ringen um das "Betreuungsgeld" wird immer mehr zum Stellvertreterkrieg ideologisch gefärbter Positionen zur Grundfrage: Wie und wo wachsen unsere Kinder in den ersten drei Lebenjahren am glücklichsten auf und wo und wie erwerben sie dabei die Fähigkeiten, die ihnen in unserer Gesellschaft einen optimalen Start ermöglichen?

Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, dass weder das geringfügige "Betreuungsgeld" noch der hektische Ausbau der Ganztagsbetreuung für Kinder unter drei Jahren (Kita) auch nur im Ansatz etwas inhaltlich Bedeutsames zu dieser notwendigen Diskussion beiträgt.

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