Wege der Bindungsförderung

Die Autorin ​Barbara Walcher bei der Arbeit
Barbara Walcher

Rund um das Stillen, dieses unbezahlbare Geschenk für das Baby, wo Körpernähe und Geborgenheit für Mutter und Kind spürbar werden können, liegen Freude und Verzweiflung oft nah beieinander. Gerade dann wenn Stillschwierigkeiten auftreten, ist das Erleben mehr Frust als Lust, sowohl für die Mutter als auch für das Kind. Es stellt sich die Frage, wie  in solch herausfordernden Situationen das Nähren des Kindes als Moment der Nähe und Verbundenheit erlangt werden kann.

Interview mit einer Krippenerzieherin  aus Mecklenburg-Vorpommern 

Stress für Erzieherinnen in Krippe und KitaErzieherInnen in deutschen Kitas gelten als "Hoch-Risiko-Gruppe" für Burn-Out (Studien dazu). Steigende Anforderungen und nach wie vor unzureichende Personal- und Sachausstattung erklären nur einen Teil der wachsenden Stress-Belastung. Gerade für ErzieherInnen mit klaren Vorstellungen zu den Bedürfnissen vor allem der Kleinkinder in den Krippen nach Nähe und Bindung sind die realen Mangel-Zustände in den Krippen schwer erträglich. Zwischen "Sollen" und "Sein" klaffen oft Welten. Viele verlassen nach Jahren frustrierender Erfahrung den geliebten Beruf. Nur selten machen sie die Gründe für ihren Ausstieg öffentlich.

Im folgenden Interview beschreibt die Erzieherin Katrin Bauer ihre Erfahrungen mit der Arbeit in Krippen in Meckenburg-Vorpommern.

ÜBER KOLOSTRUM INFORMIERT ZU SEIN, LOHNT SICH

Viele Mythen und Ammenmärchen kursieren über die Muttermilch in den ersten Tagen nach der Geburt. Eins ist klar: Dieser Milch wird zu wenig Bedeutung beigemessen. Was kann den Stillbeginn erleichtern?
Ein Beitrag von Katja Biernath-Kruse

Katja Biernath-KruseSeit vielen Jahren bin ich als Hebamme auf einer Wochenbettstation tätig. Vielfach nahm ich wahr, dass das Wissen von Müttern und Vätern zur Beschaffenheit der ersten Muttermilch und zum Stillbeginn teilweise gering und manchmal nicht richtig ist. Im Zuge meiner Ausbildung zur IBCLC Still- und Laktationsberaterin war es mein Ziel, das zu ändern. So hatte ich die Idee, die Kolostrumkarte mit Hörinformation zu entwickeln. Genauso wie mit Umsonstpostkarten geworben und informiert wird, gibt es hier alle Informationen zu Kolostrum - nett verpackt und leicht verdaulich für einen guten Stillstart.

Ein bewegender und ungeschminkter Bericht einer Mutter über die (Irr-)Wege einer Familie mit einem Kind, das aus dem Rahmen fällt, im Labyrinth deutscher Sozial- und Hilfesysteme. Wir haben hier ganz bewusst auf jeden redaktionellen Eingriff verzichtet, um die subjektive Betroffenheit und die zornige, daher oft pauschale Abrechnung der Mutter mit den Behörden und Instanzen nicht zu verwässern.

Da solche "Fälle" und die Sichtweise der Betroffenen immer wieder vorkommen, ja in vieler Hinsicht "typisch" sind, andererseits aber natürlich manche Vorgänge aus Sicht der handelnden Personen in den Institutionen anders beurteilt werden müssten, haben wir Dr. Herbert Renz-Polster, Kinderarzt, Wissenschaftler und Buchautor um einen "Blick von außen" auf diesen Bericht gebeten.  Seine Anmerkungen im Anschluss an den Erfahrungsbericht der Mutter.

Lena ObermillerSilas war anders

Silas war irgendwie anders. Er mochte keine Bücher und wollte auch von Liedern nichts wissen. Machte er seinen Mund auf, kroch selten ein Wort heraus. Drei Jahre lang war das auch nie ein Problem für uns, dann ist unser Kind eben nicht gemäß Tabelle und von Fremdbetreuung hielten mein Mann und ich ohnehin nichts. Doch plötzlich ging alles ganz schnell, wir verloren die Kontrolle und fremde Menschen nahmen das Ruder unserer Familie in die Hand.

Ein Plädoyer für eine Schulzeit, die nicht nur "auf das Leben vorbereitet", sondern lebenswert ist…

Anke RaidtGedanken und Wünsche einer Mutter zur Einschulung ihrer Tochter:

"In diesem Sommer wird für Dich und Deine Freunde - nach alter Redensart - „der Ernst des Lebens“ beginnen. So jedenfalls drückte sich vor einigen Tagen auch die Mutter eines Kindergartenfreundes von dir aus…
Doch worum handelt es sich bei diesem „
Ernst“, von dem – in Bezug auf Schule – da die Rede ist?
Ist es „
Ernst“ im Sinne

  • von: den Menschen und seine Bedürfnisse `ernst nehmen´,
  • von `ernsthafter´ aufrichtiger Bezogenheit in einem von Gleichwertigkeit geprägten Miteinander,
  • von `ernsthafter´, lebensechter, natürlicher  Lernsituation und Lernmethode,
  • von `ernsthafter´ Auseinandersetzung mit dem Humanitätsideal?!

Die dann von mir nachgeschlagene Erläuterung zu dieser Redensart lautet: „Der harte Alltag; die unangenehmen/ schwierigen/ problematischen/ harten/ dornigen Seiten des Lebens."

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