Zufriedene Babys werden intelligenter

Zufriedene BabysBabies, die nach Verlangen gefüttert, vor allem gestillt, werden, sind später in der Schule leistungsfähiger als Kinder, die nach festen Zeitplänen gefüttert werden. Sie haben noch mit 14 Jahren einen höheren Intelligenzquotienten.

Mit diesem Ergebnis greift eine Studie der Universität Essex in eine Kontroverse ein, die seit Generationen geführt wird: Sollen Mütter dem - lautstarken - Verlangen ihrer Spößlinge sofort nachgeben oder sollten sich die Kleinkinder an regelmäßige Mahlzeiten gewöhnen?

Heute hat diese Kontroverse eine besondere Bedeutung bei der Frage, ob Kleinkinder Schaden leiden, wenn sie den notwendigerweise strengeren Regularien in einer Kita unterworfen oder von der Mutter rundum die Uhr betreut werden.

Am Institute for Social and Economic Research (ISER)  werteten die Forscher die Daten von mehr als 10.000 Kindern einer Lanzeitstudie aus, die  Anfang der 90ger Jahre in England gestartet worden war und in der die Frage nach den Fütter-Gewohnheiten eine wichtige Rolle gespielt hatte.

Die Kinder wurden dann im Alter von fünf, sieben, acht, 11 und 14 Jahren getestet nach ihren schulischen Leistungen (SAT Test) und ihrem Intelligenzquotienten - mit eindeutigen Ergebnissen: Kinder, die nach Verlangen von ihren Müttern gestillt worden waren, erzielten im Intelligenztest einen um fünf Punkte höheren Wert als die nach Plan gefütterten Kinder. Ähnlich der Unterschied in den schulischen Leistungen.

Interessant auch, dass die Kinder von Müttern, die zunächst nach festen Zeiten fütterten, das dann aber nicht durchhielten, fast ebenso gute Ergebnisse erzielten wie die als Babys nach Bedarf gefütterten Kinder. Diese Mütter ähnelten in vielen Punkten - niedrigerer sozialer Status, Alleinerziehend, geringeres Bildungsniveau - den Müttern , die ihre Kinder durchgängig nach einem festen Zeitplan versorgten. Da ihre Kinder in den Tests aber deutlich besser abschnitten, glauben die Forscher, dass der Unterschied in Intelligenz und schulischen Leistungen tatsächlich auf das frühe Fütterungsverhalten der Mütter und nicht auf Unterschiede  im sozialen und familiären Umfeld der Kinder zurückzuführen ist.

Quelle: Science Daily

Studie: M. Iacovou et al., Infant feeding: the effects of scheduled vs. on-demand feeding on mothers' wellbeing and children's cognitive development. The European Journal of Public Health, online vorab veröffentlicht, 14. März 2012

 


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