18. Juni 2012

Frühkindlicher Stress führt zu psychischen Störungen Dauerhafter Stress ist die Ursache für viele psychische Störungen und Fehlfunktionen des Gehirns. Wie genau diese Störungen entstehen ist weitgehend unbekannt. Jetzt hat eine Forschergruppe an der State University von News York die Verbindungen und Prozesse im Gehirn entdeckt, die solche Fehlfunktionen steuern und vor allem wie sich diese Schäden im menschlichen Gehirn auf Dauer festsetzen.

Eine der frühesten und folgenreichsten Stresssituationen ist die Trennung des Babies und Kleinkinds von der Mutter, etwa beim Übergang in die Krippenbetreuung, wie wir aus der jüngsten Forschung wissen.

27. April 2005

Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit NUBBEK"Die Qualität pädagogischer Prozesse in den Einrichtungen ist unbefriedigend..." So eine der Schlussfolgerungen einer deutschen Studie (Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit Fragestellungen und Ergebnisse im Überblick, NUBBEK) unter Beteiligung verschiedener Forschungsinstitute zur Erarbeitung eines "empirischen Grundlagenwissens zum Einfluss der verschiedenen Bildungs- und Betreuungsformen und den moderierenden Faktoren für eine gelingende kindliche Entwicklung und Bildung".

23. März 2012

Wie bereitwillig sich ein zweijähriges Kleinkind auf soziales Verhalten einlässt und von den Erwachsenen lernt, hängt ganz wesentlich davon ab, ob ihm die Eltern oder andere Bezugspersonen im täglichen Umgang genug Aufmerksamkeit und Zuwendung entgegenbringen.

In diesem Alter sind Kinder reine "Egoisten", die ständig erwarten, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, das auch lautstark einfordern und manche Eltern aber vor allem Erzieher in Gruppenbetreuung überfordern.

Kinder aber, deren Eltern auf diese Signale geduldig eingehen, lernen schneller und problemloser auch in anderen Situationen, als Kinder, deren Signale und Verlangen nach Beachtung von den Erwachsenen häufiger ignoriert werden.

22. März 2012

Beim Anblick Baby-Fotos reagiert das Gehirn mit Beschützer- und Betreuer-Impulsen -Foto: FotoliaBeim Anblick eines Babys, auch eines Baby-Fotos, reagiert das Gehirn von Erwachsenen mit Beschützer- und Betreuer-Impulsen. Mit der Messung von Gehirnströmen haben deutsche, italienische und japanische Forscher jetzt in einem gemeinsamen Projekt festgestellt, dass allein das Betrachten eine Baby-Fotos die Bereiche des Gehirns stimuliert, die für den Anstoß zu Bewegung und Sprechen, vor allem aber für das Gefühl von "Belohnung" zuständig sind.

21. März 2012

Zufriedene BabysBabies, die nach Verlangen gefüttert, vor allem gestillt, werden, sind später in der Schule leistungsfähiger als Kinder, die nach festen Zeitplänen gefüttert werden. Sie haben noch mit 14 Jahren einen höheren Intelligenzquotienten.

Mit diesem Ergebnis greift eine Studie der Universität Essex in eine Kontroverse ein, die seit Generationen geführt wird: Sollen Mütter dem - lautstarken - Verlangen ihrer Spößlinge sofort nachgeben oder sollten sich die Kleinkinder an regelmäßige Mahlzeiten gewöhnen?

14. März 2012

Richtungsweisend für die neuere Forschung zu den kognitiven, emotionalen und sozialen Folgen frühkindlicher Gruppenbetreuung ist die mit Abstand umfassendste Datenerhebung in der
amerikanischen Kohortenstudie Study of Early Child Care and Youth Development (SECCYD) des National Institute of Child
Health and Development (NICHD)
. Seit den 90ger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden daraus Dutzende von Einzelstudien zu allen Aspekten der Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern in öffentlichen und privaten Einrichtungen während der ersten Lebensjahre.

19. März 2012

Stillen und Nähe zur Mutter lässt das Gehirn wachsenKinder, die als Babys gestillt wurden und eine enge Mutterbeziehung hatten, entwickeln als Schüler ein ausgeprägteres Gehirn vor allem in den Bereichen (Hippocampus), die für das Lernen, die Erinnerungsleistung und die Stressbewältigung ausschlaggeben sind.

21. Januar 2012

Frühkindliche Gruppenbetreuung in Kitas und KrippenIn der Auseinandersetzung um Sinn und Unsinn der frühkindlichen (unter drei Jahren) Gruppenbetreuung dominieren derzeit eher Polemik, emotionale Reflexe und Fakten-Ignoranz. Einen verständlichen Überblick über den Stand des Wissens in einem Beitrag der Fachzeitschrift "Kinderärztliche Praxis".

23. September 2011

Kinder in der Krippe - psychische BelastungJe früher und je länger, je mehr Stunden täglich Kleinkinder in Krippe und Kita betreut werden, desto häufiger zeigen sich bei Siebenjährigen psychische und Verhaltensprobleme.

Das z-proso-Projekt der Universität Zürich, aus dem diese Studie stammt, erforscht die Beziehung zwischen externer Kindesbetreuung und problematischem Verhalten von Kindern in spätern Jahren in Zürich (Schweiz).

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