31. Oktober 2013

Armut der Kindern und ihrer Eltern verhindern das Aufwachsen in einer liebevollen UmgebungDie Entwicklung in früher Kindheit - beginnend bereits im Mutterleib - hat eintscheidende Bedeutung für das gesamte Leben eines Menschen und darüber hinaus noch für dessen Nachkommen. Eine liebevoll zugewandte und sowohl schützende wie anregende Umgebung ist Voraussetzung für eine positive Entwicklung in den ersten Lebensjahren. Ob dieser Start ins Leben gelingt oder missrät wird einerseits von den Erbfaktoren bestimmt, zum wesentlicheren Anteil aber durch die Umstände, unter denen ein Kind in den ersten Jahren aufwächst. Armut beieinflusst negativ praktisch alle übrigen Bedingungen für eine gelingende Kindheit.

15. Oktober 2013

Regelmäßiger Schlaf und stetige Einschlafzeiten schützen Kinder von Orientierungsverlust und VerhaltensauffälligkeitenKaum ein Ratgeberbuch, in dem dieser Ratschlag nicht vorkommt. Möglicherweise aber gehört er auch zu den am meisten missachteten Ratschlägen: Kinder brauchen einen geregelten Tagesablauf und Rituale, die das Gerüst dieses Ablaufs bilden.

Viele Eltern halten das heute für ein Zeichen eines "autortären Erziehungsstils". Damit aber hat der "rhythmische" Tagesablauf vor allem für die Kleinen nichts zu tun. Und die Forschung erklärt, warum nicht:

15. Oktober 2013

Gerstillte Babys machen KarriereSchon die Frage klingt leicht absurd. Umso unglaublicher die Antwort der Forscher vom University College London und von der University of Essex: In der Tat ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein über einen längeren Zeitraum gestilltes Baby später Karriere macht und sozial aufsteigt um etwa 25 Prozent höher als bei einem nicht gestillten Baby. Und ein sozialer Abstieg kommt bei ihnen in etwa dem gleichen Verhältnis seltener vor. Gestillte Babys steigen viel häufiger auf, viel seltener ab.

Außerdem könnten die gestillten Kinder später deutlich besser mit Stressituationen umgehen.

12. Oktober 2013

Sicher gebundene Kinder sind mutiger und geschickter beim Entdecken der WeltEin Baby im Krabbelalter kann seine Umwelt mutiger und geschickter erforschen, wenn es sich auf den "Rückzugsort", die vertraute, liebevolle und tröstende Bezugsperson verlassen kann - oder von der Natur mit einem entsprechenden Temperament ausgestattet ist.

Ein Baby im Krabbelalter, das - sicher gebunden - seine Umwelt mutig und geschickt erforscht, hat als Schulkind und auch noch als Jugendlicher einen Vorsprung vor unsicher gebundenen, ängstlicheren Altersgenossen beim Lernen und beim Erreichen kognitiver Bildungsziele.

So das Ergebnis eine Langzeitstudie über 14 Jahre mit 374 Kinder, die bei Beginn der Untersuchungen fünf Monate alt waren.

02. Oktober 2013

Eigentlich ein alter Hut: Rauchen in der Schwangerschaft schädigt das Wachstum von Knochen und Muskeln, das Immunsystem ebenso wie die Entwicklung der Nerven und des Gehirns. Neugeborene weisen ein geringes Geburtsgewicht und eine eingeschränkte Lungenfunktion auf; im weiteren Lebensverlauf können u.a. Atemwegsinfekte, Diabetes Typ II, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzukommen. In jüngster Zeit haben sich Forschungen vor allem auf ADHS (Zappelphilipp-Syndrom) und andere Verhaltensstörungen als Folge des Rauchens konzentriert. In diese Kerbe schlägt jetzt auch eine Studie mit dem Nachweis eines Zusammenhangs von Rauchen in der Schwangerschaft und bipolaren affektiven, manisch-depressiven Störungen.

Menschen mit einer solchen Störung fallen in ihrer Stimmungslage ständig von einem Extrem ins andere: mal depressiv, mal manisch überdreht. Ihre Konzentrationsfähigkeit ist gestört, sie sind reizbar und ohne Selbstkontrolle. Oft neigen sie zu Sucht und Drogenmissbrauch.

01. Oktober 2013

Mit einer großen Nähe zu den Eltern, in einer liebevollen Eltern-Kind-Bindung überstehen Kinder auch länger andauernde Stesssituationen ohne - oder mit weniger - bleibenden gesundheitlichen Schäden.

Andauernder Stress in der frühen Kindheit durch Gewalterlebnisse, physischen oder emotionalen Missbrauch, wirtschaftliche Not, familiäre Spannungen und ähnliches macht Menschen krank - auch noch als Erwachsene. Am schlimmsten und folgenreichsten ist das, wenn die Zuwendung, Liebe und Wärme der Eltern - oder zumindest einer anderen ständig verfügbaren, liebevollen Bezugsperson - fehlen.

25. September 2013

Wenn der Vater in früher Kindheit verschwindet neigen die Kinder, vor allem die Töchter, später zu DepressionenKinder, die schon früh ohne Vater aufwachsen, sind als Jugendliche häufiger depressiv - vor allem die Mädchen! Alleinerziehende Mütter haben nicht nur gegen viele Benachteiligungen in unserer Gesellschaft anzukämpfen und sind von Altersarmut bedroht, sondern müssen auch ihren Kindern einen wichtigen Bestandteil der kindlichen Sozialisation vorenthalten - den Vater.

Nicht nur in der "vaterlosen Gesellschaft" (Mitscherlich) nach den Weltkriegen, sondern zunehmend heute bei den Opfern von Vaterverlust, Trennung, Scheidung ("Scheidungswaisen") geht die Identifikationsfigur des Vaters den Kindern verloren. Das hinterlässt tiefe Spuren.

23. September 2013

Der Geruch des Babys stillt eine mütterliche SehnsuchtMutter und Baby kommunizieren nicht nur über das Sehen, Sprechen und Fühlen sondern auch über den Geruch. Das ist zwar eine tägliche Erfahrung der Mütter im Umgang mit ihren Babys, aber den Grund dafür kannte man bisher nicht.

Nun hat ein Forscherteam an der Universität von Montreal untersucht, was diese Gerüche tatsächlich in den Verbindungen der Nervenzellen von Müttern auslösen und warum:

20. September 2013

Kinder sehen pädagogische TV-Sendungen anders als die Eltern und die ProduzentenKinder-Sendungen im Fernsehen oder DVDs mit Kinderfilmen "erzählen" den Kleinkindern unter Umständen eine völlig andere Geschichte als den Erwachsenen. Vor allem die "Lehren", die "Moral", von Sendungen in pädagogischer Absicht kommen oft beim Kind völlig anders an als bei den Eltern, die diese Sendung oder DVD sorgfältig für ihr Kind ausgewählt haben. Nicht immer bemerken Eltern diesen Unterschied.

Eine US-Studie untersuchte jetzt diese Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von Kindern und Erwachsenen und stellte fest, dass Kinder, die viel Zeit mit pädagogisch angelegten Kindersendungen verbrachten - anders als die Eltern beabsichtigt hatten - aggressiver auf andere Kinder reagierten als vorher üblich.  "Diese Studie zeigt, dass Kinder oft mehr als eine, die beabsichtigte Lektion aus einer bestimmten Sendung lernen ," so der Leiter der Sudiengruppe an der Universität von Iowa, der Psychologe Prof. Douglas Gentile.

18. September 2013

Im Krieg geborenMenschen, die in wirtschaftlichen Boomzeiten geboren und während der ersten Lebensjahre aufgewachsen sind, sind häufig im Alter leistungsfähiger und flexibler als Menschen, die in Krisenzeiten geboren wurden.

Die Bedeutung der Weichenstellungen in früher Kindheit für alle Aspekte das Erwachsenenlebens bis in hohe Alter ist zu einem der wichtigsten wissenschaftlichen, aber auch gesellschaftspolitischen Themen geworden. Dass frühkindliche Prägungen auch durch die allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Situationen und Ereignisse ihre Spuren selbst in den Gehirnen der Alten hinterlassen, war bisher noch nicht wissenschaftlich erforscht worden, scheint aber durchaus plausible.

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