07. Mai 2013

Kind mit psychischen Problemen und VerhaltensstörungenPhysisch werden Kinder in den USA im Zeitvergleich immer gesunder. Krankheitsfälle mit bleibende Schäden gingen in den vergangenen 10 Jahren ständig zurück. Dennoch ist die Zahl vor allem chronisch kranker und behinderter Kinder um mehr als eine Million in der Zeit von 20001/02 bis 2009/10 gestiegen. Schuld daran sind psychische und nervliche Erkrankungen - vor allem von Kindern unter sechs Jahren aus wohlhabenderen Familien.

Dieses Ergebnis einer umfassenden Umfragestudie bei Eltern von 102.468 Kindern im Alter zwischen 0 und 17 Jahren wurde jetzt von einer Forschergruppe vom University of Pittsburgh Medical Center beim Jahreskongress der der US-Pädiater vorgestellt.

06. Mai 2013

Überdiagnose, Übertherapie - Boom bei Ritalin und Pychopharmaka gegen ADHSKinderärzte warnen vor übereifrigen Kinderärzten. Innerhalb wenige Jahre hat sich die Diagnose ADHS und die Verschreibung von Psychopharmaka, vor allem Ritalin, mehr als verdoppelt - ebenso in Deutschland wie in den USA.

Jetzt warnen Berufsorganisationen der Pädiater ihre Kollegen in beiden Ländern vor den voraussehbaren Folgen dieser Überdiagnose und überzogenen Pharmakotherapie.

04. Mai 2013

Wohlergehen von Kindern - sozialer Status, Einkommen und Bildung der ElternDaß Kinder, deren Eltern in Armut leben oder einen niedrigen Bildungsstandard haben, sich nicht - im Durchschitt -  in gleicher Weise entwickeln und entfalten können, wie Kinder unter "normalen" Verhältnissen, ist in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt und in der politischen Diskussion der letzten Jahre zu einem Kernthema erhoben worden. In der "Krippen-.Diskussion" und im Streit um die Familienförderung bekommt das Thema noch einmal eine besondere Bedeutung - auch als Instrument im Wahlkampf.

01. Mai 2013

Jedes Kind lernt laufen in eigener GeschwindigkeitOb ein Kind früh laufen lernt oder spät macht keinen Unterschied bei der körperlichen und intellektuellen Entwicklung im Jugendalter. Kinder, die früher zu gehen beginnen, sind später weder intelligenter noch motorisch geschickter. Eltern, die ihre Kinder mit anderen vergleichen und mit falschem Ehrgeiz die Entwicklungsschritte ihres Kindes beschleunigen und "fördern" wollen, richten mehr Schaden als Nutzen an.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Forschern um Oskar Jenni vom Kinderspital Zürich und Valentin Rousson von der Universität Lausanne, die die Entwicklungsdaten von 222 gesund geborenen Kindern verglichen. Die Studie wurde vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützt.

21. April 2013

Getragen und in SicherheitWenn Babys untröstlich weinen, kann ihr Geschrei nervzerfetzend sein. Aufnehmen und Rumtragen hilft, aber schon beim Stehenbleiben und unweigerlich beim Ablegen geht das Schreien weiter. Auf diese Weise fordern sie die körperliche Nähe der Mutter oder des Vaters ein und so tragen sie mit ihrem "Rufen" zur Entwicklung der Eltern-Kind-Bindung bei, die für ihre körperliche und seelische Entwicklung unabdingbar ist.

Körperliche Nähe hilft und Tragen beruhigt, beides ist die sinnliche Bestätigung der Bindung. Warum das so ist, hat jetzt eine Forschergruppe am japanischen RIKEN Brain Science Institute experimentell untersucht - bei Menschen und Mäusen. (Das mitgelieferte Video ist beeindruckend und macht die wissenschaftlichen Aussagen sinnfällig).

Wie das im gelebten Leben aussieht, schildert  Viktoria Glasman in unserer Praxisrubrik: "Unsere Tragegeschichte..."

18. April 2013

Verhaltensstörungen bei Kindern, die nicht gestillt wurdenDass es beim Stillen bei weitem  nicht nur um die gesunde Ernährung des Säuglings geht, ist nicht neu und durch viele Studien belegt. Nähe, Sicherheit, Urvertrauen sind Stichworte, die den meisten Eltern im Zusammenhang mit dem Stillen bekannt sind.

Weniger bekannt: Nicht gestillte Kinder haben ein wesentlich  höheres Risiko als die gestillten Kinder, später Verhaltensstörungen zu entwickeln und entsprechende Schwierigkeiten etwa in der Schule zu bekommen.

Eine aktuelle Studie mit einer großen Zahl von Teilnehmern (10 037 Mütter mit Kindern) belegt eindrucksvoll diesen Zusammenhang:

08. April 2013

kinderlos, KinderlosigkeitÜberraschendes Ergebnis einer Studie, die heute auf dem britischen Soziologenkongress vorgestellt wurde:
Männer reagieren anders - das war zu erwarten - aber vor allem emotional stärker auf Kinderlosigkeit als Frauen - das ist neu!

Zwar ist der Kinderwunsch bei kinderlosen Frauen und Männern etwa gleich stark, aber die Gefühlsreaktionen auf die Kinderlosigkeit zeigen sich bei Männer deutlich heftiger:
Kinderlose Männer fühlen sich einsamer, deprimierter, trauriger und/oder wütender als Frauen.

05. April 2013

Kind von den eltern getrenntKinder, die im finnischen Winterkrieg nach Schweden in Sicherheit gebracht und von den Eltern getrennt worden waren, litten später als Erwachsene sehr viel häufiger an typischen stressbedingten Krankheiten, sogar doppelt so häufig an psychischen Erkrankungen, als die Kinder, die im Kriegsgebiet bei ihren Eltern geblieben waren.
Und das, obwohl die meisten Kinder ihren Aufenthalt im "idyllischen" Schweden als angenehm in Erinnerung behalten haben.

28. März 2013

Postpartale Depression, postartale depresseive Störung, Baby BluesEr ist häufiger als viele glauben und hat weitreichende Konsequenzen: die postpartale Depression, im Volksmund als "Baby Blues" bekannt. Wenn Mütter gleich nach der Geburt "in ein Stimmungsloch fallen" und Probleme haben, ihr Baby liebevoll anzunehmen, entwickeln sie oft Schuldgefühle und Versagensängste und versuchen, ihren Zustand zu vertuschen.

Eine US-Studie mit 10.000 teilnehmenden Müttern hat jetzt die Häufigkeit und Intensität der postpartalen depressiven Störung untersucht.
In einem kritischen Gastbeitrag für "für Kinder" stellt die Heilpädagogin, Familientherapeutin und Fachberaterin für Psychotraumatologie, Monika Reindl, die Studie vor:

11. März 2013

Die finanzielle Situation der Familien mit Kindern ist schlechtKinder kosten! Die - ungleiche - finanzielle Situation der Familien mit Kindern in Deutschland wir im Wahljahr mal wieder heiss diskutiert.

Wie arm oder nicht arm empfinden sich die Familien selbst, die Kinder "finanzieren" müsse? Dieser Frage ist das ZDF in einer repräsentativen Umfrage nachgegangen und kommt zu durchaus unerwarteten Ergebnissen:

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