07. März 2013

ADHD ADS Zappelphilip oder Kind mit BewegungsdrangADHS wird immer häufiger bei immer jüngeren Kindern diagnostiziert und immer häufiger medikamentös - zumeist mit Ritalin - behandelt. Abgesehen von der verbreiteten Kritik an dieser Diagnose und der Behandlungsbedürftigkeit in vielen Fällen, gab es immer schon Zweifel an der langfristigen "Heilung".

Eine USamerikanische Studie bestätigt jetzt diese Zweifel: Sechs Jahre nach der Diagnose: ADHS im Alter von drei bis fünf Jahren - in den meisten Fällen mit Beginn der Retalin-Behandlung - hatte sich der Zustand der Kinder nicht wesentlich verändert. Es machte dabei keinen Unterschied, ob die Kinder mit Medikamenten oder anderen Therapien behandelt worden waren.

06. Februar 2013

Gewalt in der Familie und Depression eines Elternteils führt zu psychischen und Verhaltensstörungen bei KindernKinder unter drei Jahren, die Gewalt in der Familie zwischen den Ehepartnern und Depression oder depressive Verstimmung bei einem oder beiden Elternteilen erleben, leiden im Schulkindalter vier mal häufiger unter Aufmerksamkeitsstörungen bis hin zu ADHS als andere Kinder.

Wenn eines der Elternteile depressiv ist, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder später mit Psychopharmaka behandelt werden (müssen), um das Doppelte.

06. Februar 2013

Übergewichtige Väter beeinflussen negativ die Funktion des Gens IGF2  und gefährden damit die Gesundheit ihrer KinderVäter mit Übergewicht, Adipositas/Fettleibigkeit, "vererben" Gesundheitsrisiken aller Art, indem sie im genetischen Code ihrer Kinder sozusagen für Unordnung sorgen.

Die Frage, die sich die Wissenschaftler am Krebsinstitut der Duke Universität, USA, stellten, lautete: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Übergewicht der Eltern vor der Schwangerschaft und der genetischen Profile ihrer Kinder später, besonders in den "Steuerungszentralen" der Gen-Bereiche, die für bestimmte Krankheiten "verantwortlich" sind.

Und tatsächlich fanden sie Hinweise darauf, dass das väterliche Übergewicht in den Kindern die Steuerung des wichtigen Gens (IGF2) behindert, das bei der Abwehr von verschiedenen Krebsarten eine entscheidende Rolle spielt.

06. Februar 2013

Lasst die Kinder spielen! "Pädagogische" Eingriffe sind konterproduktivBilden! Fördern! Belehren! Schon Kleinkinder werden zu "Objekten" pädagogischer Eingriffe durch wohlmeinende Mütter und ErzieherInnen. Dabei hat die Wissenschaft, von der Verhaltens- bis zur Gehirnforschung, längst entdeckt, was Pädagogik-Klassiker schon immer behauptet haben: Die Kleinsten entdecken und "begreifen" die Welt am besten im freien Spiel.

Eine neue Studie von Forschern der University of Missouri
bestätigt einmal mehr diese Einsicht, die aktuell im Förder- und Fremdbetreuungswahn unterzugehen droht:
Je weniger Mütter belehrend in das Spiel ihrer Kinder ein-greifen, desto mehr be-greifen die Kinder und - desto inniger ist ihr Verhältnis zur Mutter.

04. Februar 2013

Anteil der Kinder unter drei Jahren in FremdbetreuungDer Trend ist offensichtlich: Nicht nur steigt die Nachfrage nach Fremdbetreuung für Kleinkinder (U3), sondern sie "füttert" sich auch selbst. Nicht nur erzeugt das wachsende Angebot die wachsende Nachfrage, sondern die Nachfrage selbst erzeugt die steigende Nachfrage.

Diesen Mechanismus erklärt -. durchaus wohlgefällig - eine Studie des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans Böckler Stiftung:
Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren

Der Autor, Eric Seils, kommt dabei zu dem Schluss, dass in absehbarer Zeit etwa 60 Prozent aller Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren in Deutschland fremdbetreut werden - und zwar ganztätig (mehr als 30 Wochenstunden).

27. Januar 2013

Stillen, sprechen, anregen - Foto: Pukall/fuerKinderKinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen profitieren durch Steigerung ihres Intelligenzquotienten von intensiven Bildungsangeboten und Anregungen auch außerhalb der Familie. Ob diese Angebote allerdings vor oder nach dem dritten Lebensjahr begonnen werden, macht keinerlei Unterschied. Heisst:
Die immer mehr in Mode kommende Intensiv-Förderung der Kinder bereits im Krippenalter in Kindertagesstätten hat wenig oder keine langfristig positive Wirkung.
So das (Teil-)Ergebnis einer "Meta-Studie" (Analyse zusammengeführter Daten aus mehreren früheren Studien) aus den USA.

22. Januar 2013

Intelligenz, Persönlichkeit, Charakter und Schulerfolg... neugierige, extrovertierte und experimentierfreudige Schüler werden dagegen schlechter benotet - bei gleicher Intelligenz!

Zu diesem Ergebnis kommen zwei kürzlich erschienene Studien mit Schülern schwedischer Oberschulen. Ein eher vernichtendes Urteil über ein Bildungssystem, das ängstliche Anpassung und ordentliche Aufgabenerfüllung besser honoriert, als Offenheit für Erfahrungen und intellektuelle Neugier. Die gleiche Untersuchung im deutschen Bidlungssystem (Gymnasium, Gesamtschule) käme vermutlich zum gleichen Ergebnis.

14. Januar 2013

Srache lernen schon vor und unmittelbar nach der GeburtBabys reagieren schon im Mutterleib, im letzten Drittel der Schwangerschaft, auf Laute und Klänge und können nach der Geburt Sprache schon sehr viel früher aufnehmen und "verarbeiten" als sie tatsächlich zu sprechen beginnen. Dass Babys aber schon im Bauch der Mutter unterscheiden lernen zwischen der "eigenen", der Muttersprache, und einer "fremden" Sprache, hat jetzt zum ersten Mal eine schwedisch-amerikanische Studie nachweisen können. Lernen die Kinder also tatsächlich vor der Geburt bereits (etwas über) Sprache?

14. Januar 2013

Sterblichkeit und Übergewicht der US-Amerikaner am höchsten unter den reichen Ländern der ErdeDie USA geben mehr Geld für Gesundheit aus als fast alle anderen entwickelten Länder, stehen aber dennoch bei der Sterblichkeitsrate und bei der Häufigkeit vor allem vieler chronischer Erkrankungen an erster Stelle. Das beginnt mit dem Anteil der Frühgeburten ebenso wie der Säuglings- und Kindersterblichkeit. In keinem der 16 Vergleichsländer sterben darüber hinaus so viele Jugendliche durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten, Drogen-Mißbrauch und HIV-Infektionen. Im Alter leiden US-Amerikaner häufiger als andere an Arthritis.
Übergewicht/Adipositas schon im Mutterleib und in der frühen Kindheit sind ein entscheidender Risikofaktor

10. Januar 2013

Mutter und Baby im "Gespräch"Intensität und Qualität der frühen "Sprechverbindung" zwischen Kleinkind und Mutter ist von großer Bedeutung nicht nur für die gesamte spätere sprachliche Entwicklung, sondern auch für die psychische Gesundheit der Kinder und ihre soziale Kompetenz im Schulkind-Alter.

Vor allem, wenn dieser Austausch von Lauten und Sprache zurückgenommen oder gar abgebrochen wird, kann das zu psychischen und Verhaltens-Störungen im Verlauf der Entwicklung dieser Kinder führen.

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