29. November 2012

Kinder aus Unterschichten haben größere Probleme, sich zu konzentrierenIn vielen Studien der letzten Jahre ist die Armut als das wohl wichtigste Entwicklungs- und Bildungsrisiko erkannt. Wie kommt es zu den Unterschieden etwa in der Konzentrationsfähigkeit oder in der Entwicklung und Funktion des Gehirns zwischen Kindern aus sozial schwachen Familien und Kindern aus wohlhabendem Elternhaus?

In Labor-Experimenten mit bestimmten Aufgabenstellungen und mit Messungen von Gehirnströmen (EEG, ERP) versuchten jetzt kanadische Forscher der Beantwortung dieser Frage näher zu kommen.

27. November 2012

Stress schon im Mutterleib - CortisolImmer häufiger weisen wissenschaftliche Studien hin auf den Zusammenhang von Stress im Baby- und Kleinkind-Alter mit Gesundheitsproblemen und gebremster Entwicklung des Gehirns im Jugend- und Erwachsenenalter. Schon im Mutterleib können Babys auf "Gefahren" mit Stress und der Ausschüttung des "Stresshormons" Cortisol reagieren. Entscheidend aber sind die ersten Lebensjahre eines Kindes, in denen Organe und insbesondere das Gehirn ihre entscheidende Prägung erfahren.

Der hohe und lang anhaltende Stress-/Cortisol-Pegel durch die Trennung von den gewohnten Bezugs- und Bindungspersonen wird auch bei der "Krippen-Diskussion" immer deutlicher in seiner Bedeutung für die Gesundheit, die Persönlichkeitsentwicklung und die Bildungsfähigkeit der Kinder erkannt.

Zwei aktuelle Studien widmen sich diesem Thema.

24. November 2012

Vorausschauendes Planen imitieren und lernenPlanvolles Handeln erlernen Kinder vor allem im Vorschulalter zwischen drei und fünf Jahren. So die Schlussfolgerung einer Forschergruppe von Entwicklungspsychologinnen der Saar-Universität um Prof. Gisa Aschersleben gemeinsam mit Sportpsychologen der Universität Paderborn. Je vertrauter den Kindern die Gegenstände sind, mit denen sie "arbeiten", desto früher gelingt ihnen die vorausschauende Planung ihrer Handlungen.

20. November 2012

Benennen, nachahmen, lernenBabys und Kleinkinder lernen durch das Nachahmen vertrauter Personen, je mehr, je vertrauter die Bezugsperson. In anderen Worten: Kleinkinder lernen "emotional". Der "Nürnberger Trichter" funktioniert bei ihnen nicht. Soweit - so allgemein bekannt!

Überraschend neu aber die Erkenntns, dass die Motivation zum Nachahmen und das Verstehen von Bedeutung viel zu tun hat mit der begleitenden Sprache, mit der Benennung von Dingen und Vorgängen.

19. November 2012

Schau mir ind die Augen. Wie Kinder sich selbst und andere wahrnehmenKleinkinder denken anders, lernen anders und nehmen ihre Umwelt anders wahr als Erwachsene oder auch nur als ein wenig ältere Kinder. Diese weder neue noch spektakuläre Erkenntnis wird bei der systematischen "Förderung" und "Bildung" schon der Kleinsten oft genug übersehen.
Ein Beispiel für frühkindliche Wahrnehmung liefert jetzt eine britische Studie, die in einer Serie von Experimenten untersucht hat, ob und wieso Kleinkinder glauben, sie seien unsichtbar, wenn sie sich die Augen zuhalten.

15. November 2012

Kleinkind-Stress hinterlässt Spuren im GehirnWenn Kleinkinder durch äußere Umstände wie Dauerstreit der Eltern, eine überforderte Mutter oder die Trennung von Mutter oder Vater über einen längeren Tageszeitraum ständig unter Stress stehen, verändern sich "Schaltungen" in dem Teil des Gehirns, der für die Steuerung von Gefühlen zuständig ist (präfrontaler Cortex und Amygdala/Mandelkern).
Die Spuren dieser Veränderungen lassen sich noch im Erwaschsenenalter nachweisen - vor allem bei Frauen. Bleibende Ängste und Depressionen sind oft die Folge.

12. November 2012

Feinfühligkeit der Mutter unterscheidet sich nicht zwischen den KulturenDie Ansichten über eine "feinfühlige" Erziehung und sensible Mutterschaft ähneln sich verblüffend zwischen Müttern unterschiedlicher ethnischer Herkunft und Kultur in einem Land.
Hier: Türkinnen, Marokkanerinnen und Holländerinnen in den Niederlanden.

Nicht die Herkunft der Mutter beeinflusst die Auffassungen über den richtigen Umgang mit ihren kleinen Kindern, sondern vielmehr der soziale Status und das Famileineinkommen.

08. November 2012

Ältere Mütter haben gesunde KinderKinder, deren Mütter bei Geburt 35 bis 44 Jahre alt waren, sind als Erwachsene nicht häufiger krank als die Kinder von Müttern im Alter von 25 bis 34 Jahren.

Studienergebnisse, die ein größeres Gesundheitsrisiko bei Kindern von "späten Müttern" ausweisen, haben andere Gründe als das Alter der Mütter: Der Bildungsstand der Mütter und und die Anzahl der Jahre, die diese Mütter noch mit ihren Kindern gemeinsam erleben.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie am Max-Planck-Institut für Demographische Forschung in Rostock.

05. November 2012

sicher gebundene Kinder haben höhere soziale KompetenzKinder, die sich in frühen Jahren in einer sicheren Eltern-Kind-Bindung geborgen wussten, sind im Schulalter wesentlich kompetenter im "Konfliktmanagement" als ihre weniger sicher gebundenen Altersgenossen.
So eine aktuelle Studie der UNESCO mit Kindern beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule.

01. November 2012

Kinder von Schwulen und Lesben zeigen keine besonderen AuffälligkeitenMit der zunehmenden Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und Ehen wird in der Öffentlichkeit immer häufiger die Frage nach dem Schicksal der Kinder gestellt, die in solchen gleichgeschlechtlichen Verbindungen aufwachsen.

In der wachsenden Zahl von Studien der vergangenen Jahre war bisher die Antwort: Es gibt keinen Unterschied in der psychischen Gesundheit oder im Verhalten zwischen Kindern aus homosexiellen oder lesbischen Verbindungen und Kindern aus traditionellen Ehen: Entscheidender als die sexuelle Ausrichtung der Eltern ist deren Liebe und Zuwendung zum Kind.

Zu dem gleichen Ergebnis kommt jetzt sogar eine Studie, die die Entwicklung von adoptierten Kindern in homo- und heterosexuellen Partnerschaften und Ehen über eine Reihe von Jahren verfolgte.

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