31. Oktober 2012

Medien im Kinderzimmer machen Kinder dickDas Fernsehgerät im Kinderzimmer raubt, ebenso wie Computer, Spielkonsolen oder Smartphones, Kindern dringend benötigten Schlaf.

Schon eine Stunde weniger Schlaf pro Nacht erhöht das Risiko, dass die Kinder übergewichtig werden, um erstaunliche 30 Prozent. Übergewicht ist zunehmend auch für Kinder eine der führenden Krankheitsursachen.

Der Verdacht, dass Medien im Kinderzimmer zu Schlafdefiziten, Fehlernährung und Bewegungsmangel führen, besteht schon seit langem. Jetzt hat eine kanadische Studie den Zusammenhang in einer repräsentative Untersuchung kanadischer Kinder im Alter von 10-12 Jahren bestätigt.

26. Oktober 2012

Krankes Kind: Mütter sorgen sich um ihren ArbeitsplatzDie Debatte um die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf" wird derzeit in Deutschland unzulässig verkürzt auf die Verfügbarkeit von Krippenplätzen.
Ein Beispiel für dieses Missverständnis wird jetzt in einer US-Studie ausführlich dargestellt (in Deutschland gibt es dazu im Zeichen der Krippen-Euphorie keine Untersuchung):

Ein Drittel der ganztags beschäftigten Mütter von kleinen Kindern fürchtet um ihren Arbeitsplatz und ihren Lohn, wenn sie durch die Krankheit des Kindes gezwungen sind über mehrere Tage zuhause zu bleiben und ihr Kind zu pflegen. Die Krippen und andere Tagesbetreuungseinrichtungen weigern sich - aus guten Gründen - kranke Kinder aufzunehmen und zu betreuen. Eine alternative Lösung finden weniger als die Hälfte der Frauen in dieser Studie.

26. Oktober 2012

Stillen schützt Mütter vor Diabetes 2Stillen ist gesund –  auch für Mütter! So schützt das Stillen die Mutter unter anderem auch gegen Diabetes 2

Eine der häufigsten Erkrankungen, die im Zusammenhang mit der Schwangerschaft auftreten, ist die sogenannte "Schwangerschaftsdiabetes". Diese Stoffwechselstörung verschwindet gewöhnlich nach der Geburt des Kindes, tritt aber häufig später als Diabetes 2 wieder auf.

Dieses Risiko wird durch das Stillen um 40 Prozent verringert. So das Ergebnis einer Studie am Institut für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum in München.

24. Oktober 2012

Stress der Eltern führt zu Übergewicht bei Kindern Übergewicht und Adipositas (Fettsucht) haben in den entwickelten Länder weltweit die Ausmaße einer Epidemie angenommen - und immer mehr Kinder sind davon betroffen. In Deutschland allein sind fast 20 Prozent der Kinder und fast ein Drittel der Jugendlichen übergewichtig. Tendenz steigend.

Die Gründe sind schnell benannt: zu wenig Bewegung durch TV und Computer und vor allem fett- und zuckerreiche Lebensmittel, mit verführerischen und oft schlicht irreführender Werbung und chemisch verstärkten Attacken auf die Geschmacksnerven der Kinder.

Und immer schwingt bei den Medienberichten über dieses Phänomen ein stiller Vorwurf an die Eltern mit, die ihre Kinder besinnungs- oder hilflos den Gesundheitsgefahren von Bewegungsmangel, Fett und Zucker überlassen.

Dass aber die Eltern durchaus auch Opfer und nicht nur "Täter" sind, zeigt jetzt eine Studie von der University of Pennsylvania. Der ständig steigende Stress der Eltern in Beruf und Gesellschaft macht nicht nur die Eltern selbst sondern vor allem auch ihre Kinder dick - und krank!

17. Oktober 2012

Kinder profitieren auch von Liebe, Schutz und Sicherheit durch VäterKinder, die in den ersten Lebensjahren eine enge Bindung (bonding) an mindestens ein Elternteil haben, sind als Schulkinder (mit acht Jahren) heiterer, sozial ausgeglichener und kompetenter im Umgang mit Hindernissen und Widerständen als Kinder, die keine sichere Bindung entwickeln konnten.

Trost für alle Alleinerziehenden. Dem Kleinkind reicht die enge Bindung an einen, Vater oder Mutter. Zum Erstaunen der Forscher, hatten diese Kinder keinerlei Nachteile gegenüber Kindern, die sowohl zur Mutter als auch zum Vater eine enge Beziehung entwickelt hatten.

Noch eine Überraschung: Die verbreitete Annahme, dass die Mutterbindung wichtiger sei als die Vaterbindung für die emotionale und kognitive Entwicklung der Kinder, wurde in dieser Studie nicht bestätigt.

15. Oktober 2012

Autoritäre Erziehung in früher Kindheit führt zu koservativer Einstellung bei NeuwählernDie politische und ideologische Ausrichtung von 18jährigen wird zu einem wesentlichen Teil bestimmt durch die Erziehungsstile ihrer Eltern, durch die mehr oder minder freie Entfaltung ihrer Temperamente und durch die intellektuelle Entwicklung in den ersten Lebensjahren (vom ersten bis 54. Lebensmonat).

Zu diesen Ergebnissen kommt jetzt die jüngste Auswertung der weltweit umfangreichsten Langzeitstudie zur kindlichen Entwicklung, NICHD, 18 Jahre nach Studienbeginn.

15. Oktober 2012

Mangel an Zuwendung in der Kindheit macht Menschen ängstlich und aggressivVaterliebe ist für Kinder nicht weniger wichtig als die Mutterliebe.
Emotionale Kälte und Ablehnung durch die Eltern in der frühen Kindheit prägen das Verhalten von Menschen bis weit ins Erwachsenenalter hinein. Dabei ist die Zurückweisung durch den Vater erstaunlicherweise eher noch  folgenreicher als die Ablehung durch die Mutter.
Babys und Kleinkinder, die solche Zurückweisungen erfahren haben, sind im späteren Leben ängstlicher und unsicherer und neigen stärker zu aggressiven und feindlichen Reaktionen auf andere.

Hirnforscher haben festgestellt, dass Kinder die Ablehnung durch Mutter und/oder Vater ähnlich und im Gehirn an der gleichen Stelle empfinden wie einen physischen Schmerz.

Diese und andere Erkenntnisse sind Ergebnis einer umfassenden "Meta-Studie", die weltweit 36 Studien mit über 10.000 Teilnehmern ausgewertet hat.

14. Oktober 2012

Natürlicher Spielplatz besser als künstliches SpielzeugPädagogen und Kindertherpeuten, aber auch Hirnforscher und Neurobiologen haben schon früh darauf hingewiesen, was jetzt in einer US-Studie belegt wird: Ein Spielplatz mit natürlichen Gegenständen wie Baumwurzeln, Bächen und Blumen regt die Lerntätigkeit und den Forscherdrang von Kleinkindern deutlich mehr an als Spielplätze mit künstlichen Spielgeräten.

Phantasie und Kreativität kommen stärker "ins Spiel" und die Bewegungsfreudigkeit steigt "sprunghaft".

12. Oktober 2012

Eltern wichtiger als SchuleFür den Lernerfolg in der Schule und im Kindergarten ist die elterliche Zuwendung wichtiger als die Qualität der Einrichtung.

So eine Studie der berühmten Brigham Young University  und der University of California. Die Wissenschaftler hatten dafür mehr als 10.000 Schüler und ihre Eltern, Lehrer und Leiter von Bildungseinrichtungen befragt.

12. Oktober 2012

Softdrinks für KleinkinderEiner der Gründe für den ständig steigenden Anteil an Kleinkindern mit Übergewicht sind die zuckerhaltigen Getränke, die in den Supermärkten nicht selten als besonders gesundheitsfreundlich angeboten werden.

Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass inzwischen fast jede zweite Mutter von Kindern unter zwei Jahren diese Dickmacher ihren Kindern anbietet.

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