Sabine Lück: „Elternchance ist Kinderchance“, was das Programm wirklich leistetElternbegleiter sollen - nach dem Willen der Bundesregierung -  die Eltern für ihre Aufgabe in der flexiblen Leistungsgesellschaft  fit machen. 4000 Elternbegleiter/-innen werden derzeit in Deutschland ausgebildet um Eltern die Kenntnisse zum Stellenwert von Bildung in der frühen Erziehung ihrer Kinder näher zu bringen. Sie sollen in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, Krippen, Familienbildungsstätten, u.a. Eltern ansprechen oder sogar Zuhause aufsuchen ( Aufsuchende Familienhilfe). Wer gehofft hatte, dass hier ein Programm ins Leben gerufen würde, das Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder zur Seite zu stehen und ihnen wieder den Platz im Leben ihrer Kinder geben sollte, der ihnen eigentlich zusteht, wird vermutlich enttäuscht sein.

Die Mutter-Kind-Bindung entsteht schon in der Schwangerschaft. Ganz besonders sensibel für das Gelingen der engen Bindung zwischen Mutter und Kind ist die Zeit unmittelbar nach der Geburt. Was aber, wenn in dieser sehr empfindlichen Zeit durch Krankheit das Früh-/Neugeborenen von seinen Eltern getrennt wird, um in einer Kinderklinik aufgenommen zu werden?

Dr. Beatrix Schmidt, Chefärztin der Kinderklinik Josephinchen, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin im St. Joseph-Krankenhaus, Berlin-Tempelhof, beantwortet diese drängende Frage in einem Beitrag für die Zeitschrift "kinderkrankenschwester".

Familienorientierte Betreuung in der Neonatologie

Prof. Dr. Matthias FranzDie Folgen von Trennungen und Scheidung für Männer und Jungen sind ein bisher vernachlässigtes Thema. Dabei ist der Verlauf von Beziehungen von grundlegender Bedeutung für alle Menschen. Der Qualität des Miteinanders von Männern und Frauen, von Eltern und ihren Kindern kommt eine herausragende Bedeutung zu. Davon hängt nicht nur die persönliche Gesundheit und Lebensqualität ab. Sie hat vielmehr weitreichende Auswirkungen auf die Gesellschaft wie: Verarmung, Vereinsamung, den Wunsch nach Wiederverheiratung, Kinderwunsch und Glücksfähigkeit von Kindern.

Dr. Herbert Renz-PolsterDas Thema „Langzeitstillen“ erregt die Gemüter. So berichtet die Süddeutsche Zeitung am 13. Februar 2010 unter dem Titel „Stillen ohne Ende“ von dem Trend „auch großen Kindern noch die Brust zu geben“ und kommentiert: „Ärzte sind entsetzt, Übermütter begeistert.“ Der folgende Artikel betrachtet das Thema Langzeitstillen aus kinderärztlicher und aus evolutionsbiologischer Sicht.

Was ist die „normale“ Stilldauer?

"Das Säugegeschäft wird von den Müttern meist sehr lange fortgesetzt, da es ihnen an Milch nicht zu fehlen scheint", berichtet der Völkerkundler Irle um die Jahrhundertwende von den afrikanischen Herero.(1)

Wenn Kinder klammernWenn das Baby oder das Kleinkind sich an der Mutter festklammert, empfindet es in diesem Moment massive Trennungs- und Verlassenheitsängste. Das spürt die Mutter instinktiv, sie nimmt das Kind auf und tröstet es. Ist die Mutter für das Kind in den ersten zwei Jahren in solchen Fällen meistens erreichbar, verlieren sich diese Ängste in dem Maße, wie sich die Bindung an die Mutter festigt.

Das Klammerverhalten bezieht sich in erster Linie auf die Mutter. Der Vater ist davon nur betroffen, wenn das Kind ihn als primäre Bindungsperson wahrnimmt. Das Kind empfindet sich nämlich in den ersten 5 bis 6 Monaten als Einheit mit der Mutter durch die innige Verbindung während der Schwangerschaft und der Stillzeit. Es unterscheidet auch nicht zwischen sich, den anderen und seiner Umgebung.

Um sich zu emotional ausgeglichenen und sozial kompetenten Erwachsenen zu entwickeln, brauchen Kinder eine beträchtliche Menge an Zeit sowie die feinfühlige Aufmerksamkeit ihrer Bezugspersonen. Aber Eltern müssen heutzutage eine Wahl treffen, ob sie entweder selbst ihren Kleinkindern diese emotionale Erfahrung zukommen lassen, oder ob sie für ein adäquates Familieneinkommen eher der Erwerbsarbeit ihre Zeit und Aufmerksamkeit widmen.“ (Sir Richard Bowlby, Frankfurt 5.5.2007)

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