15. Februar 2018

DeutschlandfunkNeue WHO-Richtlinien für GeburtenDen steigenden Trend zu mehr medizinischen Eingriffen während der Geburt kritisiert jetzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. In vielen Fällen seien Eingriffe überflüssig und könnten Mutter und Kind gefährden. Verlässliche Betreuung der Schwangeren wäre hilfreicher.

Die WHO wandte sich zum Beispiel gegen den immer häufigeren Einsatz von Wehenmitteln, wie Oxytocin.

"Wenn die Wehen sich normal entwickeln und Mutter und Kind bei guter Gesundheit sind, sind Interventionen, um die Geburt zu beschleunigen, nicht nötig", sagte Princess Nothemba Simelela, Leiterin der WHO-Abteilung Familien, Frauen, Kinder und Jugendliche.
www.deutschlandfunk.de/medizin-who-gibt-neue-richtlinien-fuer-geburten-heraus.2850.de.html

Die WHO-Pressemitteilung

Der Originaltext der neuen Richtlinien

30. Januar 2018

Zentralisierung der Geburtskliniken hat negative Folgen für die Gebärenden

Zentralisierung der Geburtskliniken

Während die Zahl der Hebammen und der Geburtshäuser weiter zurückgeht und die längst versprochenen politische Lösungen ausbleiben, setzt sich der Trend zur Zentralisierung der Geburtskliniken fort. Mit negativen Auswirkungen für das Wohlbefinden der werdenden Mütter., wie eine Studie jetzt wieder drastisch dokumentiert. Das sehr individuelle und intime Geburtserlebnis geht unter im medizinisch-technischen Betrieb von "Geburtsfabriken".
www.sueddeutsche.de/gesundheit/geburten-alleingelassen-in-der-grossen-klinik-1.3845943

14. Januar 2018

Keine Bildung ohne BindungDer politisch gewollte und mit gewaltigem medialen Überzeugungsdruck durchgesetzte Run auf die Krippe für 0-3jähige wird begründet mit den überlegenen Bildungschancen in Krippen und Kitas. Unbestritten dabei ist die Notwendigkeit einer sicheren Bindung der Kleinen an verlässlich vorhandene Bindungspersonen. Diese Personen stehen aber in den weit überweigenden Fällen nicht in ausreichender Zahl und ausreichnder Verlässlichkeit zur Verfügung.Seit Jahren wird auf den Widerspruch zwischen behaupteten Bildungschancen und der Krippen-Realität hingewiesen, ohne dass der "Main-Stream" schon der Einjährigen in die Krippen auch nur ein wenig gebremst würde.Hier noch einmal in einem kurzen Interview mit der zuständigen Mitarbeiterin der Bertelsmann Stiftung die wesentlichen Tatsachen:www.taz.de/Debatte-um-Krippenpersonal/!5474201/

06. Januar 2018

Luzerner ZeitungBedürfnisorientierte Erziehung - Renz-PolsterDie Flut von Elternberatungsliteratur und -medien und die immer neuen, modernen Erziehungsmoden verzeirt mit modischen Begriffen helben den Eltern weniger als dass sie Verwirrung stiften. Der Kinderarzt, Wissenschaftler und Buchautor Herbert Renz-Polster fasst seine Kritik an diesen Mode-Erscheinungen in einem Rat an die Eltern  zusammen: "Herausfinden, was einen als Eltern trägt. Dann hat man die Kraft, die ganzen Modelle Mo­delle sein zu lassen."

www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/das-herz-hat-ein-ueberlaufventil;art9645,1177109

27. Dezember 2017

Hans-Joachim Maaz im Interview mit dem TagesspiegelInterview mit Hans-Joachim Maaz über das "falsche Leben", Krippe und Kita und die Verantwortung der ElternEs läuft etwas grundsätzlich falsch in unserer Gesellschaft. Hans-Joachim Maaz, 74, Psychotherpeut und ehemaliger Chefarzt einer psychosomatischen Klinik in Halle, beschreibt diese Entwicklung als "falsches Leben" und "Normopathie". Im Interview mit dem "Tagesspiegel" erläutert er, was er damit meint. Ein Aspekt ist die Warnung vor zu frühem Krippenbesuch. Maaz übersieht dabei aber auch nicht die Probleme für Kinder in prekären Familiensituationen und fordert Hilfe ein für die Eltern: "Es kann natürlich auch sein, dass die frustrierte Mutter oder ein autoritärer oder zu liberaler Vater schlecht fürs Kind sind. Eltern müssen lernen, Eltern zu sein. Es geht um Mütterlichkeit und Väterlichkeit."

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/interview-mit-hans-joachim-maaz-wir-deutsche-sind-groessenwahnsinnige/20718852-all.html

 

14. November 2017

"Schau mich an!" - und nicht auf Dein Smartphone"Kinder gedeihen durch die Spiegelung in den liebevollen Blicken ihrer Eltern". Zu-Wendung statt Ab-Wendung. Das gilt hier und überall. Nur im direkten (Blick-)Kontakt kann die Eltern-Kind-Bindung gelingen. In der Faszination mit den ständig wachsenden Möglichkeiten der digitalen Medien droht diese Beziehungs-Selbstverständlichkeit unterzugehen.

Mit dieser Botschaft wendet sich auch die Stiftung "Zu-Wendung für Kinder" an die Öffentlichkeit mit ihrer Buggy-Kampagne "Ich seh´Dich!".

www.deutschlandfunkkultur.de/eltern-kind-bindung-blick-aufs-smartphone-statt-aufs-kind.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=400557

04. November 2017

Stillen schützt vor plötzlichem KindstodZwei Monate Stillen schützt vor plötzlichem KindstodImmer mehr Vorteile des Stillens für Mutter und Baby werden von der Forschung entdeckt. Viele dieser Wirkungen sind abhängig von der Dauer des Stillens. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt ausschließliches Stillen für sechs Monate oder darüber hinaus. Die hier vorgestellte Studie über den Zusammenhang von Stillen als Schutz vor dem "plötzlichen Kindstod" sieht diesen Gesundheitsvorteil schon bei nur zweimonatigem Stillen.

http://www.huffingtonpost.de/2017/11/02/stillen-studie-ploetzlicher-kindstod_n_18448154.html

29. Oktober 2017

SVZ - Frühförderung ein Irrtum - Ralph DawirsFrühförderung, ein Irrtum - Prof. Ralph DawirsEltern entwickeln oft einen unangemessenen Ehrgeiz stellvertretend für ihre Kinder. Stellvertretend oft auch für die eigenen verpassten Chancen und Sehnsüchte.

"Frühförderung bringt nichts“, so der Neurobiologe Prof. Dr. Ralph Dawirs. „Kinder brauchen keine Förderung, sondern ein vernünftiges Umfeld.“ Als Baby sind das zunächst einmal die Erfüllung ihrer Bedürfnisse, die Sicherheit, nicht allein gelassen zu werden und viel Körperkontakt.

22. Juni 2017

Telepolis - Sorgearbeit - GleichstellungsberichtDas Problem ist uralt, die Begrifflichkeit dagegen neu und flott: Nach "Gender Pay Gap" jetzt "Gender Care Gap".

"Care" - Sorgearbeit - wird immer noch ganz überwiegend von Frauen geleistet und immer noch ganz überwiegend unbezahlt, so der 2. "Gleichstellungsbericht" einer Expertenkommission für die Bundesregierung. Während die FAZ mit erhobenem Zeigefinger (hier) darauf verweist, dass dies ja in der Regel die freie Entscheidung der Frauen sei ("...was also soll das Gejammer...") und die Männer inzwischen ja ohnehin immer mehr Sorgearbeit übernähmen, versucht die Kommission das Problem von der anderen Seite her anzugehen: Der Bezahlung - in welcher Form auch immer - der Sorgearbeit. Auch dieser Vorschlag ist nicht neu und die Chancen auf eine Umsetzung eher gering

Telepolis: "Häusliche Sorgearbeit: Frauen machen viel, Männer zu wenig?"

18. Juni 2017

Kitas kassieren immense Summen an Steuergeldern für Personal, das es gar nicht gibt

Gewinne auf Kosten der KinderDie Diskussion um Krippen und Kitas war schon immer ein Ort für Scheinargumente und Ablenkungskontroversen. Die möglichst rasche Rückkehr der jungen Mütter an den Arbeitsplatz, egal ob gewünscht oder nicht, hatte Vorrang vor allen anderen Zielen, vor allem aber vor dem "Kindeswohl". Dass der hektische Kita-Ausbau auch auf vorhersehbare Grenzen vor allem bei der Bertreungsqualität, bei der Ausbildung neuer Fachkräfte sowie bei der Finanzierung durch Kommunen und Eltern stößt, wird ignoriert oder als nachrangig propagiert. Kein Wunder, dass die so erzeugte Scheinwelt zu Missbrauch, Betrug und Verschleierung verführt. Hier ein Bericht von FOCUS-Money zu Manipulationen auf Kosten der Steuerzahler bei den staatlichen Zuschüssen für - nicht-existierendes - Personal.

www.focus.de/finanzen/steuern/steuerverschwendung/gewinne-auf-kosten-der-kinder-ausser-kontrolle-kitas-kassieren-millionen-fuer-erzieherinnen-die-es-gar-nicht-gibt_id_7254816.html

10. Juni 2017

"Digitales Bonding"?Die reflexartige und im Extremfall süchtige Beschäftigung mit dem Smartphone und anderen digitalen Medien verhindert immer häufiger den Blickkontakt und die direkte Beziehungsaufnahme zwischen Eltern und Kindern - mit fatalen Folgen vor allem bei Kleinkindern. Dass sogar das "Bonding" unmittelbar nach der Geburt von diesen Medien gestort wird und damit der Bindungsaufbau behindert, belegt ein Bericht im Mama-Blog.

Handywahn im Kreissaal
Karikatur Tages-Anzeiger

Ähnlich der Zürcher Tages-Anzeiger "Handywahn im Gebärsaal" (als PDF hier) begleitet von einer schlagkräftigen Karikatur.

In der Presse wurden in diesen Tagen die ersten Ergebnisse einer umfangreichen Studie vorgestellt - hier in der FAZ - in der die Schäden für Kinder bei extensiver Mediennutzung einmal mehr nachgewiesen werden.

 

 

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