14. Januar 2013

24-Stunden-Kita - Kleinkinder werden rund um die Uhr betreutVierzig Stunden am Stück in der 24-Stunden-Kita "Nidulus" ist bittere Realität für Kinder von Eltern unter Dauerstress: Schichtarbeit, überregionale Kundenbetreuung, "Springer", die Gründe für dieses Betreuungs-Extrem sind vielfältig - und alle fühlen sich unwohl dabei. Unklar im Beitrag bleibt, ob hier auch Kinder unter drei Jahren betroffen sind.

Porträt einer Rund-um-die-Uhr-Kita, immer häufiger "Normalität" und "zwingende Notwendigkeit" in einer kinderfeindlichen sozialen und Arbeitswelt?

Kinderbetreuung - Vierzig Stunden in der Kita

Ähnlich hier:
24-Stunden-Kita - Resignierte Zustandsbeschreibung
Problem oder Lösung: 24-Stunden-Kita
Schöne neue Welt!

TV und Video:
cicero.de/videos/die-24-stunden-kita-modell-fuer-die-zukunft
http://www.youtube.com/watch?v=y2bp2xB0KE8     
http://www.youtube.com/watch?v=L_ZsKpxw1ck

05. Januar 2013

Ralp Dawoirs Inteview mit die Tagespost"Das Thema ist doch: Was macht Kinder wirklich groß und stark? Die Vorstellung ein Kind müsse ein „Soll“ erreichen, ist total unmenschlich. Im Übrigen auch biologischer Unsinn," so der "für Kinder"-Kurator Prof. Dr. Ralph Dawirs in einem Interview mit "Die Tagespost".

Gerade in einer auf Wirtschaft und Leistung fixierten Gesellschaft brauchen Kinder die unbedingte Liebe von Mutter und Vater, so Dawirs und begründet die Haltung ausführlich.

„Kinder sind zum Spielball geworden“

28. Dezember 2012

Kindeswohl oder ArbeitsmarktDie Zeit "zwischen den Jahren" ist die Zeit zum Nachdenken über das, was wichtig ist und was nicht - für das neue Jahr und darüber hinaus. Im "Tagesspiegel" rückt Christine Brinck die Prioritäten - wieder einmal - zurecht, wenn es um die Frage geht, ob das Wohl der Kinder oder der Arbeitsmarkt Vorrang haben sollte. "Eltern und Erzieher wissen ..., wie unglücklich kleine Kinder sein können, die mit 10, 12, 18 Monaten in die Krippe gebracht werden und dort partout nicht hin wollen." "Experimente an Kindern sind unethisch."

05. Dezember 2012

"Kleine Riesen" werden gequältDie Medienberichte häufen sich: Kleinkinder werden in Krippen durch Zwang bis hin zu Quälereien "erzogen". Oft sind es ratlose, völlig überforderte und mit ihren Alltagsproblemen allein gelassene Erzieherinnen, die sich so "zu helfen wissen".  Hier aber auch ein krasses Beispiel, wie Profitgier und Ausbeutung des "Krippen-Trends" in der Gesellschaft Kinder zu hilflosen Opfern macht: "Little Giants"

ARD Politikmagazins REPORT MAINZ über "Kleine Riesen"

25. November 2012

Kita-Finanzierung durch ImmobielienfondsWo Mangel ist, ist auch Profit. Die politisch und medial erzeugte "Kita-Krise" ruft die private Spekulation auf den Plan. dpa berichtet:
"Seit kurzem haben Fondsanbieter Kindertagesstätten als potenzielle Renditequelle entdeckt."

Während die einen die steigenden Kita-Gebühren nicht zahlen können, finanzieren die besser Verdienenden zusammen mit den Steuerzahlern die erwarteten 7 Prozent Rendite für die Kita-Fonds.
Startschuss für Kita-Fonds – Geld verdienen mit den Kleinen

Hedgefonds ante (Krippen-)portas?
Schon vor einigen Wochen hatte die taz über die "amerikanischen Verhältnisse" als Vor-Bild für deutsche Kita-Finanzierung berichtet:
Heuschrecke sucht profitable Schule

24. November 2012

Arbeitslose - Fortbildung zu ErzieherInnen scheitert an bürokratischen HürdenDer "Krippen-Sprint" droht an mangelndem Personal zu scheitern. Mindestens 25.000 ausgebildete Erzieherinnen fehlen. Und das trotz Qualitäts-Standards in den einzelnen Ländern, die von Pädagogen, Kindertherapeuten, Pädiatern und Psychologen als völlig unzureichend bezeichnet werden.
Bundesarbeitsministerin von der Leyen will Arbeitlose zu ErzieherInnen umschulen (Thema: "Schlecker-Frauen"). Eine möglicherweise gute Idee - wenn "Umschulung" wirklich ernst gemeint ist.

Wie solche politischen Versuchsballons an arbeitsbürokratischen Regeln und Routinen zerplatzen, demonstriert der am Beispiel einer besonders qualifizierten ("perfekt geeignet") Arbeitslosen.

Konfrontiert mit diesem Fall reagieren Bürokraten wie zuständige Politiker mit Schulterzucken oder Leerformeln.

Umschulung zur Erzieherin ein Flop

23. November 2012

"Kinder in die Krippe - Mütter in die Produktion?" titelte das ZDF für den Polit-Talk am Donnerstag mit Maybrit Illner. Hätte man das Fragezeichen durch ein Ausrufezeichen ersetzt, hätte man den gegenwärtigen Medien-Mainstream präzise getroffen.

Tatsächlich aber kam die Runde der überwiegend Nicht-Experten erst ganz zum Schluss zum Thema, nachdem sich alle Beteiligten unter Stabführung von Frau Illner genüßlich am Un-Thema "Betreuungsgeld" mit den seit Monaten von beiden Seiten stereotyp wiederholten Sprechblasen abgearbeitet hatten.

19. November 2012

Jesper Juul - Krippen und Kitas als Fortschritt und "pädagogische Zwangseinrichtungen"Die gleichen Mütter, die eine flächendeckende Versorgung mit Krippenplätzen fordern, applaudieren dem Familientherapeuten Jesper Juul, wenn er gegen die "pädagogischen Zwangseinrichtungen" wettert.

Diesem scheinbaren Widerspruch widmet sich ein Bericht der WELT am Sonntag über eine ausgebuchte Veranstaltung mit dem Autor des jüngst erschienen Buchs "Wem gehören unsere Kinder? Dem Staat, den Eltern oder sich selbst?"
Der Kita-Ketzer

Ein ausführliches (5 Seiten) Interview mit Jesper Juul führte vor einige Zeit die ZEIT:
"Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern"

Ein kürzeres Interview mit Jesper Juul in der FR:
"Die Debatte ist nicht ehrlich"

18. November 2012

Kaiserschnitt mit Folgen für Mutter und KindJedes dritte Kind kommt in Deutschland im Operationssaal zur Welt. Doch eine Geburt per Kaiserschnitt kann die Gesundheit nicht nur der Mütter, sondern vor allem der Kinder ein Leben lang beeinflussen.

Eine Übersicht über den jüngsten Stand der Diskussion um diese Geburtsform, auch und vor allem um das beim Kaiserschnitt fehlende "Kuschelhormon", Oxytocin, und die Folgen für die Mutter-Kind-Beziehung, gibt dieser Beitrag in der WELT.
So riskant ist ein Kaiserschnitt für das Baby

Weitere Beiträge zum Thema:
Ein Drittel aller Geburten mit Kaiserschnitt - Gesundheitliche Risiken

Geburtsvorgang beeinflusst die Gehirnentwicklung des Babys

12. November 2012

Herdprämie, Karriere eines kranken KampfbegriffsMan kann mit vielen guten Gründen gegen das "Betreuungsgeld" sein und vor allem gegen die Ausgestaltung, die jetzt in erster Lesung im Bundestage veragbschiedet wurde. Das besinnungslose und begriffsarme Um-sich-Schlagen der Kontrahenten aber ist kaum zu begreifen.

Statt Fakten und Argumenten werden Voruteile, Vor-Verurteilungen  und verletzende Schlagwörter ausgetauscht. Die "Herdprämie" ist nur eines dieser Un-Worte.

In der WELT versucht Robin Alexander eine Erklärung und Ursachenforschung für die Karriere des Schimpfworts, das "Mütter gedemütigt und den demokratischen Diskurs ruiniert" hat.

Wie das Betreuungsgeld zur "Herdprämie" wurde

10. November 2012

Kinderbücher besser als Tablet-Computer für kindliches Lernen und BildungKindliches Lernen und Bildung wird über Gefühle vermittelt. Ein Bilderbuch, von einer "Bindungsperson" vorgelesen, ist ein geschlossener "Erlebnis-und Gefühlsraum". Tablet-Computer mit ihren Auswahl- und Wisch-Funktionen können das nicht leisten. Im Gegenteil. Statt Lernprozesse zu fördern, wirke das Gerät lernhemmend.

So der Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther in der WELT.

Bücher für Kinder besser als Tablet-Computer

09. November 2012

Der Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld wird heute im Bundestag in erster Lesung beraten. Nachdem in den letzten Tagen der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Entwurf durchgewinkt hatte und die Bundesregierung nach langem Hickhack sich mit dem Bundesrat über die 580,5 Mio. Euro Bundeszuschuss zum Kita-Ausbau geeinigt haben, steht das Ergebnis fest.
Dennoch wird weiter an der Ausgestaltung des Betreuungsgelds gebastelt.
Die öffentliche Diskussion aber geht weiter, wie hier am Beispiel der "WAZ".

Das Fatale an dieser Diskussion: Das löchrige, mit Ausnahmen und Auflagen überfrachtete, ohnehin eher mickrige Betreuungsgeld wird als Alternative zur Krippen-Einweisung der U3-Kinder gehandelt. Auf diese Weise wird die eigentliche Frage vernebelt: Wie sollen unsere Kinder in den ersten Lebensjahren aufwachsen? und wie kann unsere Gesellschaft die Voraussetzungen dafür schaffen?

Kita oder doch nicht? Leser streiten über das Betreuungsgeld

Diskussion im Bundestag - Bundestagsfernsehen

06. November 2012

MobbingVom täglichen Mobbing oder Cyber-Mobbing bekommt die Öffentlichkeit nur dann etwas mit, wenn der Fall tragisch endet. So ging heute der Tod eines niederländischen Schülers durch alle Medien, der das Mobbing seiner Mitschüler nicht länger aushielt, Selbstmord beging und einen Abschiedbrief hinterließ, der die Menschen tief berührte. Hier der ARD-Bericht (mit Audio-Dokument) zu diesem aufrüttelnden Fall:
"Verspottet, schikaniert, gemobbt und ausgeschlossen"

An vielen Schulen in Deutschland gibt es inzwischen erfolgreiche Präventionsprogramme gegen das Mobbing. Ein Beitrag dazu im Familien-Magazin "für uns" der Stiftungsinitiative "für Kinder":
"Aggressionen - Mobbing - Amok"

Mobbing heute anders als früher: warum? Stand der Forschung

03. November 2012

"Viel wertvoller als jedes Förderprogramm ist die Interaktion zwischen Eltern und Kind". Darüber sind sich die beiden Experten einig: Professor Armin Krenz vom Institut für angewandte Psychologie und Pädagogik in Kiel und Astrid Kaiser, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Oldenburg im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. "Durch sichere Bindungserlebnisse in einem attraktiven Umfeld erhält es automatisch Entwicklungsanreize, die jedes künstliche Kursangebot überflüssig werden lassen."

Beide haben jüngst je ein Ratgeber-Buch veröffentlicht, in denen das aktuelle Wisssen um frühkindliches Lernen und die Problematik des "Förder-Wahns" themtisiert wird.

Die Zauberkraft der Eltern-Kind-Beziehung

"für uns" - aktuell

Angenommen - für unsDie aktuelle Ausgabe des Magazins der Stiftungsintiative "für Kinder"

Familienmagazin "für-uns"

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