22. Januar 2015

Kinderkommission der Deutschen BundestagesDie lange - und unverbindliche - Wunschliste "Kinder und Gesundheit“ der Kinderkommission des Deutschen Bundestages
mit vielen Anregungen und der Forderung nach einem umfassenden Präventionsgesetz (der gerade erst verabschiedete Regierungsentwurf ist alles andere als "umfassend").

Kurios: Bei der Aufzählung der kindlichen "Lebenswelten" werden "Kindergarten, Schule, Betrieb und Stadtteil" genannt, Famile nicht.

www.bundestag.de/blob/356246/12ae1f6890aa60ae1e147d5f0dbd2f15/stellungnahme-kinder-und-gesundheit-data.pdf

17. Januar 2015

Ralph Dawirs über Helikopter-Eltern im Bayerischen RundfunkEltern, die "überbehüten" und nicht loslassen können, werden seit einiger Zeit als "Helikopter-Eltern" bezeichnet. Am Anfang ihres Lebens aber brauchen Kinder genau das. Wann ist dann aber der richtige Zeitpunkt loszulassen, Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen und auch - im realen oder übertragenen Sinne - auf die Nase fallen zu lassen?

Im Gespräch mit Tanja Zieger auf BR 2 spricht der Neurobiologe und Kurator der Stiftungsinitiative "für Kinder", Prof. Ralph Dawirs, über diese Dialektik von Behüten und Loslassen in der Erziehung.

Sendung im Byerische Rundfunk (BR 2): Helikopter-Eltern "Kinder werden wie ein Projekt kontrolliert", vom 16.01.2015
 

06. Dezember 2014

Neue Zürcher Zeitung - Mutterliebe gegen StressfolgenÄngste und Dauer-Stress bei Mutter und Kind in den frühesten Lebensjahren des Kindes hinterlassen tiefe Spuren im kindlichen Gehirn, die ein Leben lang das Verhalten, aber auch die Gesundheit des Menschen prägen - und sogar an die nächste Generation vererbt werden können.

Die Abwehrkräfte gegen übermäßigen Stress werden gestärkt durch die mütterliche Zuwendung und Pflege. Das Gehirn entwickelt so die Fähigkeit, mit den Stress zu steuern und zu bewältigen.

In einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) beschreibt der Neurobiologe Prof. Michael Meaney von der McGill University, Montreal, Kanada, diese Schutzfunktion der Mutterliebe.

NZZ - "Mütterliche Zuwendung mildert die Stressempfindlichkeit"

 

06. November 2014

Fremdbetreuung von Kleinkindern - das Dilemma der Eltern, der Erzieher und das Leiden der KinderIn einem ebenso sachlich abwägenden wie lebendig an der Praxis entlang geschriebenen Beitrag in der Zeitschrift "der Freitag" schildert der Journalist und Buchautor Rainer Stadler ("Vater, Mutter, Staat - Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung - Wie Politik und Wirtschaft die Familie zerstören", Ludwig - Verlagsgruppe Random House) die Zwänge und Dilemmata von Kleinkind-Eltern und Krippen-Erzieherinnen gleichermaßen und referiert die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse bis dato zu den Folgen frühkindlicher Fremdbetreuung.

"Drinnen und draußen", der Freitag

24. Juli 2014

SWR2 - Gestresste Mütter - BindungsanalyseIn den 1990er Jahren entwickelten die beiden ungarischen Psychoanalytiker Hidas und Raffai die Methode der so genannten Bindungsanalyse. Sie begleitet werdende Mütter während ihrer Schwangerschaft und möchte erreichen, dass bereits in dieser Zeit eine positive Bindung zwischen Mutter und Kind aufgebaut wird. Sie solle psychischen und psychosomatischen Krankheiten der Kinder vorbeugen, die sich durch den Stress der Mutter bereits im Mutterleib entwickeln können.

www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/gestresste-muetter-bringen-gestresste-kinder-zur-welt

 

 

22. Mai 2014

Radio VatikanDie Uralt-Kontroverse um die Angemessenheit über das Stillen am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit mündet mit zunehmender Geschwindigkeit in den Mainstream: Jetzt hat auch der Vatikan positiv Stellung genommen zum Stillen am Arbeitsplatz.

In einer Pressemeldung, die über Radio Vatikan verbreitet wurde, heisst es: "Der Vatikan befürwortet das Stillen von Säuglingen in der Öffentlichkeit. Die Ernährung von der Mutterbrust sei ein wichtiger Schutz gegen die Unterernährung bei Kleinkindern. Das sagte der Präsident des päpstlichen Gesundheitsrates, Erzbischof Zygmunt Zimowski, laut Redeskript am Mittwoch vor der Weltgesundheitskonferenz in Genf. Frauen sollten ermutigt werden, ihre Kinder auch in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz zu stillen. Zimowski verwies darauf, dass Papst Franziskus bei einem Taufgottesdienst in der Sixtinischen Kapelle im Januar die Mütter ermuntert habe, ihre Kinder auch während der Feier zu stillen."

Quelle: Radio Vatikan, kna vom 21. 05.2014

 

29. April 2014

Das Zitat - ausserhalb der Klammer - stammt zwar von Mao Tse Tung, fasst aber den überraschenden Beinahe-Konsens eines interessanten "Streitgesprächs" zusammen, das die beiden Journalistinnen, Birgit Kelle, „Frau 2000plus“, und Mareen Linnartz, Redakteurin der Elternzeitschrift Nido, und der Berliner Mikrosoziologe und Berater vieler Regierungen, Prof. Hans Bertram, kürzlich in der Sendereihe des WDR: "Demokratie braucht Diskussion" austrugen.

Titel: "Welche Familie wollen wir?" Moderation: Wolfgang Schmitz.

Von durchaus unterschiedlichen Ausgangspositionen näherten sich die DiskutantInnen auf dem Umweg über eine gewisse eingestandene Ratlosigkeit im Gespäch einander an und plädierten gemeinsam für eine - auch politisch gewollte und unterstützte - Periode der Offenheit für experimentelle Lebens- und Arbeitsformen. Eine Patentlösung für die offensichtlichen Widersprüche in den Anforderungen, Ansprüchen, Erwartungen und Zwängen und eine bündige Antwort auf die gestellte Frage: "Wie sieht die Familie der Zukunft aus?" hatte niemand in der Runde zu bieten.

Unbedingt hörenswert:
http://podcast-ww.wdr.de/medstdp/fsk0/40/405711/wdr5funkhausgespraeche_2014-04-24_20-05.mp3

24. April 2014

ZEIT Online - Scheidungskinder im "Wechselmodell"Die Scheidung der Eltern und vor allem das "davor", "danach" und "drumherum" ist in der Regel ein traumatisches Erlebnis für die Kinder. Gerichte Scheidung der Eltern als Trauma - Das Wechselmodell als Lösungentscheiden über den Umgang der Kinder mit ihren Müttern und Vätern – oft mit dramatischen Konsequenzen. Lange Zeit zogen die Kinder nach einer Scheidung zur Mutter, zum Vater kamen sie ein paarmal im Monat zu Besuch. Hier hat ein Umdenken eingesetzt! International setzt sich das sog. „Wechselmodell“ zunehmend durch – die Kinder wohnen abwechselnd bei Mutter und Vater, zu zeitlich etwa gleichen Teilen.. Deutsche Gerichte allerdings sehen das oftmals anders - unter Berufung auf das "Kindeswohl".

Die ZEIT befragt die Familienrechtlerin Hildegund Sünderhauf über Alltagslösungen für Scheidungskinder und ihre Eltern.

www.zeit.de/2014/18/scheidung-kinder-umgang-modelle

04. März 2014

FAZ - Die AOK Familiengesundheitsstudie 2014Gesundheitlich und finanziell geht es den Eltern in Deutschland nach einer aktuellen Studie immer besser – doch der Stress nimmt zu. Und wird damit auch für die Kinder zur Belastung.

Immer mehr Eltern und ihre Kinder in Deutschland leiden unter Hektik und Zeitmangel in der Familie. Der Anteil der Eltern, die sich durch Zeitstress stark belastet fühlen, stieg innerhalb von vier Jahren von 41 auf heute 46 Prozent. Kinder gestresster Eltern fühlen sich dabei deutlich häufiger gesundheitlich beeinträchtigt…

Probleme gibt es verstärkt bei Alleinerziehenden

Bericht im FAZ-Archiv

AOK  Familienstudie 2014Die Studie selbst: http://familie.bw.aok.de/fileadmin/fm-aok/Dokumente/bundesweit/AOK-Familienstudie-2014_Gesamtbericht-Band-1.pdf

 

20. Januar 2014

Was die Seelestark macht - 3satEs gibt Kinder, die traumatische Erlebnisse, Missbrauch, Gewalt oder dauerhaften Stress, etwa durch ganztägige Fremdbetreuung, ohne langfristige Folgen, psychische Störungen, unkontrollierte Aggression und Depression überstehen - und andere, die das nicht schaffen.

In dieser exzellenten Sendung von 3sat (Scobel - immer Donnerstags 21 Uhr) wird diesem Phänomen - in der Forschung seit langem mit dem Begriff "Resilienz" beschrieben - im Interview mit drei Experten und spannenden Einspiel-Sequenzen nachgegangen. Die genetischen und epigenetischen Ursprünge, die Bedeutung der sozialen und Umweltbedingungen von der sicheren frühkindlichen (Familien-)Umwelt und der engen Bindung an Bezugspersonen über die soziale Einbindung in Gruppen bis zu den "Stressoren" der sich rasch wandelnden Arbeitswelt und Gesellschaft werden hier die wesentlichen Bestimmungsfaktoren erörtert, Perspektiven und Chancen der Bewältigung von Trauma und Stress aufgezeigt.

Zu kurz kommt allerdings die für die Entwicklung der "Resilienz" wohl entscheidendste Phase, die frühe Kindheit.

Was die Seele stark macht - 3sat

Die einstündige Sendung in der 3sat-Mediathek

01. November 2013

Kinder zu früh in die Kita?

Mal wieder die Frage nach dem Kindeswohl in den Medien, hier: in einer Gesprächsrunde der Sendung "Lebenszeit" im Deutschlandradio von heute 01. November 2013. Hier die Beschreibung der Sendung und der "Podcast", die Audio-Datei, der Sendung zum Nach-Hören.

Eine Vorab-Anregung hatte Dr. Dorothea Böhm, Leiter/in der Fachgruppe „Bindung" bei Familie e.V., an die Lebenszeit-Redaktion geschickt. Hier ein Auszug:

24. September 2013

ÄrzteZeitungDass das Stillen nicht nur für die Babys gesund ist, sondern auch für deren Mütter, ist in jüngster Zeit in einer Reihe wissenschaftlicher Studien belegt und von den Medien dankbar aufgegriffen worden.

Die wohl schwerwiegendsten Ergebnisse dieser aktuellen Forschung: Das Stillen - länger als ein halbes Jahr - schützt vor Brustkrebs, allerdings gilt dies nur für Nichtraucherinnen. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei jungen Frauen.

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