05. März 2017

Jesper Juul "Liebende bleiben"Jesper Juul ist ein Superstar. Er füllt Hallen mit Hunderten von Zuhörern. Seine Bücher sind Bestseller. Er trifft wohl einen Ton, eine Saite in der derzeitigen elterlichen Gemütslage – vor allem in Deutschland. 

Das gilt auch für das hier besprochene Buch „Liebende bleiben. Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken“. Es stößt in der deutsche Presse, aber auch bei privaten Rezensenten, etwa auf amazon, auf positive Resonanz, die ich allerdings so uneingeschränkt nicht teilen kann.

07. Januar 2017

Wie war es in Mamas Bauch - Groß-Alpers

Die Autorin Anna Groß-Alpers gibt in ihrem Bilderbuch für Kinder und Eltern als Großmutter Auskunft über die Lebenszeit im Mutterbauch.

Sie verarbeitet hier kindgerecht Erkenntnisse der Pränatalen Psychologie und beantwortet Fragen, die unsere ersten Lebensmonate im Verborgenen betreffen. Mit sehr viel Feingefühl, manchmal ein wenig zu vorsichtig, spricht sie auch Themen wie den Verlust eines Zwillings oder elterliche Ängste während der Schwangerschaft an, die das ungeborene Kind wahrnimmt und erlebt, aber damit  alleine fertig werden muss. Ausführlich beschreibt die Autorin, wie sich der Embryo entwickelt und spricht dabei direkt den kleinen Leser, die kleine Leserin an. Schnell wird vorstellbar, wie es sich in dieser „Unterwasserwelt“ angefühlt haben muss und wie es wohl gewesen sein muss, zum ersten Mal am Daumen lutschen zu können.

21. November 2016

Die erste Bindung - Nicole StrüberSchon einmal vorab: Eltern, die sich in dem Eltern-Ratgeber-Tsunami  auf sämtlichen Kanälen vom Buch über das Fernsehen bis hin zu den Sozialen Medien verloren und überwältigt fühlen, sei dieses Buch dringend empfohlen. Es schafft die solide, verlässliche Basis, ein wissenschaftlich fundiertes Instrument für das Verständnis frühkindlicher Entwicklung, Bindung und Bildung, mit dem die Flut gut gemeinter aber selten ausreichend begründeter Erziehungsvorschläge kritisch gesichtet und (aus)sortiert werden kann. Dass dies dann auch noch in verständlicher Alltagssprache, mit anschaulichen Bildern und Analogien geschieht, macht das Buch doppelt wertvoll.

Im Untertitel: "Wie die Eltern die Entwicklung des kindlichen Gehirns prägen", könnte die Einschränkung auf das "Gehirn" durchaus ersetzt werden durch die umfassendere Bezeichnung: "Persönlichkeit".

11. November 2016

André Sterns Buch: „Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben“

"ES WIRD KEINEN FRIEDEN AUF ERDEN GEBEN, SOLANGE WIR NICHT IM FRIEDEN SIND MIT DER KINDHEIT"

André Stern - Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu lebenAndré Stern bezeichnet sich gerne heute noch als ein Kind, was nie aufgehört hat zu spielen. Er ist 45 Jahre alt und hat nie eine Schule besucht. Näheres zu seinen Erfahrungen kann man in seinem Buch: „….und ich war nie in der Schule“ erfahren.

In diesem, seinem neusten Buch, „Spielen, um zu fühlen, zu lernen und zu leben“, widmet er sich dem Thema des inneren Kindes, was unser Leben mehr beeinflusst, als uns oft bewusst ist. 

Der Blick, der auf uns geworfen wurde, als wir Kinder waren, bestimmt immer noch mit welchen Augen wir uns heute selbst sehen.“ (Zitat: S.133)

Aus seiner Erfahrung heraus, nimmt er Bezug nicht nur auf sich, sondern veranschaulich mit zahlreichen Beispielen, wie das Zusammenleben mit seinen Kindern, seine Familie heute prägt und bereichert. Auch sein Vater, Arno Stern, Gründer des Malortes (hier ein Video-Interview der Autorin mit Arno Stern), kommt zu Wort und spiegelt sehr eindrucksvoll, wie wertvoll die achtsame Beziehung und Bindung zu Kindern ist und wie wichtig und nährend diese, auch unsere eigene, Kindheit wieder spürbar werden lässt.

21. April 2016

Wo kommen wir her, wo wollen wir hin?

Arno Gruen - Wider die kalte VernunftWider die kalte Vernunft“ heißt das letzte Buch der „Wider-Trilogie“ von Arno Gruen, einem Psychoanalytiker und Wissenschaftler, der im Oktober vergangenen Jahres im Alter von 92 Jahren verstarb. Unermüdlich geht er auch in seinem letzten Werk der Frage nach, wo uns Menschen die Menschlichkeit abhandengekommen ist und wie wir es schaffen, den Weg zu unserem Herzen zurückzufinden.

Der Ausgangspunkt seiner Überlegung ist die Bindung zwischen Mutter und Kind, weil sich in ihr letztendlich die Gesellschaft spiegelt. Diese erste zarte Bindung scheint also der Schlüssel für ein menschliches Miteinander zu sein, das Gruen in seinen Schilderungen zu unseren Vorfahren zurückverfolgt. Sie schienen noch zu wissen, wie Empathie und Fürsorge funktioniert.

Gruen geht dabei weit zurück in der Evolution des Menschen, um herauszufinden, ob Wettkampf, Rivalität und Krieg als gewaltsame Energie in uns Menschen verankert ist oder ob es sich dabei vor allem um ein Problem unserer Zeit handelt.

"für uns" - aktuell

Angenommen - für unsDie aktuelle Ausgabe des Magazins der Stiftungsintiative "für Kinder"

Familienmagazin "für-uns"

Spendenkonto

Sparkasse Stade-Altes Land

Konto: 121 001 3817
Blz: 241 510 05
IBAN DE 82241510051210013817
BIC NOLADE21STS

Mehr Infos zu den Spenden

Projektpartner

Newsletter abonnieren

Helfen SIE mit!

Kinder brauchen Geborgenheit!

Die Stiftung "für Kinder" hilft mit,  die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Helfen Sie uns zu helfen!

Ihre Spende "für Kinder"

In den Medien

Presse - JSB31-fotoliaBerichte, Analysen, Reportagen in Zeitungen, Magazinen, Funk und TV über Familie, Bindung, Kinder.

www.fuerkinder.org/kinder-brauchen-bindung/in-den-medien

Was? Wie? Warum?

Die Zukunft der Kinder ist unsere Verantwortung! Was das heisst und wie die Stiftung das umsetzen will lesen Sie

Über die Stiftungsinitiative 

Experten-Meinungen

Stellungnahmen, Manifeste, Positionsbesimmungen von Experten und Organisationen.

Experten meinen ...

Buggy-Aktion

Verkehrte Welt bei den Buggys für die Kleinsten. "Offener Brief" an die Hersteller. Auf Ihre Unterschrift kommt es an!
Alles über die Buggy-Aktion

 

Netzwerke

RSS | Impressum | Shop-AGB | © Wolfgang Bergmann Stiftungsinitiative, 2012