06. November 2014

Die Lüge von der Vereinbarkeit von Familie und BerufWie der Titel schon vermuten lässt, ist dies ein Wutbuch. Aber es erschöpft sich nicht in der Wut, sondern mündet in konstruktiven Vorschlägen. Dieses Buch ist vor allem ein politisches. Es stellt Forderungen. Durchdachte. Umsetzbare.

Die Autorinnen haben sich von den ideologischen Grabenkämpfen rund um „Kind(er) und Karriere“ abgesetzt und Recherchen in der Praxis betrieben:
Wie sieht der Alltag aus mit Kindern in Deutschland? Wie sind die Bedingungen in der Arbeitswelt? Wie die von der Politik gebotenen Strukturen? Wie sieht es wirklich aus in den immer wieder als Vorbildern präsentierten skandinavischen Ländern? Wie in Frankreich? In wie weit ist Deutschland überhaupt mit diesen Ländern vergleichbar? Wie könnte eine zufriedenstellende Lösung für die Probleme mit Kindern und Karriere für unser Land und für unsere Gesellschaft aussehen? Was will die Mehrheit der deutschen Eltern? Und wie kann man strukturelle Lösungen in Politik und Wirtschaft finden, die den unterschiedlichen Lebensentwürfe der Eltern in Deutschland gerecht werden?

Ein lesenswertes Buch, das Hoffnung darauf macht, dass in der Debatte um Familien in Deutschland  endlich Pragmatismus über Ideologie siegt und die Politiker sich auf das besinnen, was wirklich wichtig ist: Das Wohlergehen der Menschen in diesem Land. Vor allem der Kinder.

Susanne Garsoffky
Britta Sembach

Die Alles-ist-möglich-Lüge
Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind

Pantheon-Verlag, September 2014
256 Seiten, 17,99 Euro
ISBN: 978-3-570-55252-0

Rezension:
Ulrike Brandhorst

26. Oktober 2014

Erziehung an der Mutterbrust - Die Geschichte des StillensAlles, was wir in seiner Gewordenheit sehen, bröckelt. Die Geschichte einer Sache führt uns vor Augen, dass sie auch anders hätte werden können, denn die Dogmen der Gegenwart sprießen aus den gefallenen Gewissheiten der Vergangenheit. Nichts, so scheint es, ist gottgegeben.

Sabine Seichter, Professorin für Allgemeine Erziehungswissenschaft in Salzburg, hat eine Genealogie des Stillens verfasst, vom Altertum bis in die Neuzeit. Sie hat das Stillverhalten der Mütter erforscht, die Stilldauer, das Ammenwesen, die Formen künstlicher Säuglingsnahrung und die Säuglingssterblichkeit. Sie zitiert die Stimmen, die sich über die Jahrhunderte hinweg mit politischen, religiösen, und gesellschaftlichen Maßgaben und Erwartungen an die Mütter gerichtet haben, darunter Platon und Aristoteles, Katharina von Siena, Leon Battista Alberti, Martin Luther, Johann Heinrich Pestalozzi, Jean-Jacques Rousseau, Charles Darwin, Sigmund und Anna Freud, Melanie Klein, Johanna Haarer, John Bowlby und Mary White.

09. August 2014

Wolfgang Bergmann - Pädagoge, Kinder- und JugendtherapeutNoch immer setzen die Bücher des 2011 verstorbenen Pädagogen und erfolgreichen Kindertherapeuten Wolfgang Bergmann Maßstäbe in der Flut der Erziehungs- und Beratungsbücher. Viele seiner Bücher, Hörbücher, eBooks und DVD sind in der Verlagsgruppe Beltz erschienen, der Wolfgang Bergmann über Jahrzehnte als Auto und Chefredakteur einer sozialpädagogischen Monatszeitschrift verbunden war.

Hier eine Zusammenstellung der lieferbaren Titel von Wolfgang Bergmann aus der Verlagsgruppe Beltz

25. März 2014

Schrei nach GeborgenheitKein Rezeptbuch für Eltern und keiner der zahllosen Erziehungsratgeber à la "Wie ich mir ein Wunschkind backe" ist das handliche Buch "Schrei nach Geborgenheit" von der erfahrenen Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Gundula Göbel. Umso nützlicher ist das Bändchen als Hilfestellung und Orientierung für Eltern, die für ihr Kind das Beste wollen, aber durch die Kakophonie der Anweisungen und Anleitungen, der guten - und der vielen schlechten - Ratschläge verunsichert sind.

21. Februar 2014

Unverkürzte Elternschaft oder "Vereinbarkeit von Beruf und Familie"Woillen Eltern wirklich ihr wichtigstes Lebenswerk aus der Hand geben? Das fragt der Autor Ralf Felix Siebler, Journalist, PR-Profi und Vater einer Tochter in seinem Buch "Heim will! Argumente für die unverkürzte Elternschaft." Die Argumente fasst der Autor so zusammen:

"Beruf und Familie unter einen Hut bringen – das scheint heute eines der zentralen Probleme unserer Gesellschaft zu sein. Doch der Hut will und will nicht passen.

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