02. September 2013

Kritik der BindungtheorieEine fundamentale Kritik der Bindungstheorie will das Buch: The Nature & Nurture of Love von Marga Vicedo leisten. Begeisterte Zustimmung in der Rezension der FAZ.

www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/marga-vicedo-the-nature-nurture-of-love-nicht-ohne-die-muetter-12530550.html

Nicht zufällig erscheint vor allem die Buchbesprechung auf dem Höhepunkt des "Krippensprints" und der öffentlichen Kontroverse um die frühkindliche Erziehung und Bildung. Mit dem Versuch, die Bedeutung der Mutter-Kind- und der Eltern-Kind-Bindung in die ideologische Ecke zu bugsieren, soll ganz offensichtlich frühe Fremdbetreuung von Kleinkindern legitimiert werden.

In einem offenen Brief versucht die Medizinerin und Vorstandsmitglied bei Familie e.V., Dr. Dorothea Böhm, die Fakten zurechtzurücken und den Ideologie-Vorwurf postwendend zurück zu geben:

31. Mai 2013

Rabenmütter und HeimchenväterSchade: von den fast 250 Seiten hätte ich mir mehr erhofft als ein Plädoyer oder Beispiel nach dem nächsten aneinandergereiht zu bekommen.

Da frage ich mich schon, was diese Veröffentlichung eigentlich bezwecken möchte? Wozu diese Rechtfertigungspropaganda für eine "heutige Gesellschaft"? Kann man wirklich das "Heute" zum Dogma machen nach dem Motto "Das muss man heute so machen!"? Wird hier nicht doch ein Egoismus und eine Selbstbezogenheit von Eltern schöngeredet, bei denen Kinder bloß nicht zur Last fallen, geschweige denn etwas verändern dürfen?

31. Mai 2013

Das Gegenteil von gut ist gut-gemeint ...

Es ist gut gemeint von den beiden Autoren, den Eltern von Krippenkindern (Was für eine Bezeichnung!) entlastende Impulse zu geben und Verkrampfungen zu lösen.

Es ist gut gemeint, Eltern zu unterstützen und Verunsicherungen anzusprechen.

Es ist gut gemeint, Eltern vor Augen zu führen, was einem Kind in einer Krippe erwarten kann.

Doch ist es gut, dabei wesentliche Fragen, Fakten und Formulierungen unter den Tisch fallen zu lassen? Kann man wirklich die grundsätzliche Frage, ob eine Krippe für ein Kind gut ist, ausblenden? Wieso wehren sich Eltern von Krippen-Kindern, ihre Entscheidung für die Krippe rechtfertigen zu müssen? Immerhin gibt der Staat (und damit die Mitbürger) für jedes Krippenkind weit mehr als 1500 € pro Monat aus, die eben leider nicht von den Eltern selbst übernommen werden.

09. Mai 2013

Glückliche Krippenkinder - oder doch nicht?Der Titel klingt ebenso viel versprechend wir die Namen der bekannten Autoren:
Antje Bostelmann und Michael Fink: Glückliche Krippenkinder. Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können

Die Buchbesprechung der Erziehungsberaterin Dr. Erika Butzmann rückt einige der eher euphorischen Aussagen der Autoren zurecht:

Verdrängen durch Weglassen

Der Titel suggeriert etwas, was dem Inhalt des Buches nicht entspricht. Aber das ist ja Methode des Mainstreams. Den Autoren ist es nicht anzulasten, denn sie beschreiben sehr detailliert und hilfreich, wie Eltern ihr Krippenkind unterstützen können. Beide sind auch Kunstpädagogen, Antje Bostelmann hat das Bildungskonzept KLAX entwickelt. Sie ist mit diesem Konzept Bildungsträgerin von Krippen und Kindergärten in Deutschland und Schweden. Das Konzept ist fachlich fundiert und wird sicher bei erfolgreichem Einsatz in den Krippen den Kindern helfen. Im Buch werden alle wichtigen Bereiche der Krippenbetreuung ausführlich behandelt, so dass es eine gute Unterstützung für Krippeneltern darstellt.

Wie kommt es also, dass bei so viel Kompetenz wichtige Aspekte völlig ausgeblendet sind?

26. August 2012

Martin Dornes - Die Modernisierung der SeeleDer Soziologe und Entwicklungspsychologe Martin Dornes leistet in seinem umfangreichen Buch: "Die Modernisierung der Seele" eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und die Entwicklung von Familie und Kindern. Dabei räumt er mit zahlreichen Vorurteilen auf, die immer wieder in den Medien verbreitet werden.

Wider die gängigen Vorurteile

Angeblich seien Kinder und Jugendliche heute in größerer Zahl leistungsunwillig, oberflächlich, orientierungslos und psychisch und körperlich instabil. Die Eltern wären den modernen Anforderungen an Erziehung und Bildung zu wenig gewachsen, was unter anderem zu jugendlichen Exzessen sowie Leistungsversagen führe.

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