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Home2019-07-02T16:37:02+02:00

Herzlich Willkommen

Stiftung Zu-Wendung für Kinder

Dank einer sicheren Basis können Kinder Stress bewältigen und ihre Umwelt mutig erforschen.
So wachsen sie zu selbstbestimmten Erwachsenen.

Die Stiftung Zu-Wendung für Kinder wurde von dem Pädagogen und Kindertherapeuten Wolfgang Bergmann initiiert. Wir setzen uns für das Wohl von Babys, Kleinkindern und Kindern ein und schaffen Aufmerksamkeit für ihr Bedürfnis nach Nähe und Bindung zu ihren Eltern.

Unser Blog: Aktuelles aus Medien, Forschung und dem bunten Familienalltag

Sommer, Urlaub, Erholung – wir pausieren!
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Die Kindheit entscheidet

„Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch die kalte Welt aushalten.“, schrieb Jean Paul um 1800 – vor gut 200 Jahren (Levana, § 126). Auch heutige Kinder brauchen die Liebe [...]

  • TED-Talks Elternschaft, Erziehung - Foto BraunS © iStock

TED-Talks

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Willkommen-Set: Schenken Sie Geborgenheit!

Geschenk-Set Foto © Stiftung Zu-Wendung für Kinder

Das Geschenk-Set zur Geburt, zur Taufe, für die junge Familie

Dieses Spiel- und Informationspaket unterstützt Eltern und ihre Kinder beim Aufbau eines liebevollen Miteinanders. Es bestärkt Mütter und Väter sich ihrer Einzigartigkeit für ihr Kind bewusst zu werden, ihrer Intuition zu folgen und in ihren Kindern ein stabiles Urvertrauen anzulegen. Es hilft jungen Familien die Bedeutung und den Zusammenhang von Bindung, menschlicher Erziehung und Entwicklung zu verstehen.

Jetzt schenken!

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Zeitstrahl: So wächst Bindung

In Zusammenarbeit mit Dr. Erika Butzmann, Kerstin Götze, Zeichnung: Jolina Brase, Foto: Uwe Meschede

Zeitstrahl - So wächst Bindung © Stiftung Zu-Wendung für Kinder, Zeichnung Jolina Brase, Foto Uwe Meschede

Kinder kommen mit einer Grundsehnsucht auf die Welt – der Sehnsucht nach Liebe. Eine Liebe, in der sich ein Kind angenommen fühlt, wenn seine elementaren Lebensbedürfnisse erfüllt werden.

Durch die Schwangerschaft ist ein Kind auf eine vollkommen umschließende Geborgenheit geprägt. Diesen Zustand des Sicherheits- und Wohlgefühls braucht jedes Kind auch für die Zeit nach seiner Geburt.

Hautnah bei seiner Mutter empfindet es ihre Wärme, liebt ihren Geruch, ihre vertraute Stimme und ihren Herzschlag. Es sucht den ihm bekannten Geschmack der Muttermilch für das bisher unbekannte Hungergefühl in seinem Bauch. Dann ist alles gut für das Kind. Es fühlt sich wohl und es spürt die Geborgenheit bei seiner Mutter.

Damit dieses innere Glücksgefühl sich verfestigen kann, braucht ein Kind neben der Befriedigung seiner Bedürfnisse die beständige Zweisamkeit mit seiner Mutter. Weil es sich zunächst als eine Einheit mit der Mutter empfindet, hat ein Kind noch keine Wahrnehmung für sich selbst als eigenständige Person.

Wenn ein Kind sich selbstständig fortbewegt durch robben, krabbeln und laufen, spürt es immer mehr, dass sein Körper und der Körper seiner Mutter getrennt sind. Je mehr es zwischen vertraut und fremd wahrnimmt, umso deutlicher zeigt es sein Bindungsbedürfnis:

Es klammert sich an die Mutter und will nur noch von ihr versorgt werden. Es versucht damit, die Einheit mit der Mutter wieder herzustellen, denn es fühlt sich ohne sie allein und verlassen.

Die Rolle des Vaters

Vätern gelingt es in dieser ersten Zeit oft nicht, das Kind zu trösten; denn das Einheitsgefühl bezieht sich auf die Mutter.

Auftretende Trennungs- und Verlassenheitsängste sind bei sensiblen, eher ängstlichen Kindern besonders stark. Der Grund liegt darin, dass sich Kinder bis weit ins zweite Lebensjahr hinein kein inneres Bild von der Mutter/ den Eltern machen können. Verschwindet die Mutter, ist sie für das Kind weg aus seiner Welt; es hat keine Erinnerung an sie. Erst mit der weiteren Gehirnreifung entwickeln sich die inneren Bilder.

Zur gleichen Zeit festigt sich die Bindung an die Mutter in dem Maße, wie die Mutter zur Verfügung steht und auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen kann. Werden Verlassenheitsängste in dieser Phase häufig ausgelöst, wird das noch nicht funktionsfähige Stresssystem des Kindes übermäßig belastet. Dann wird auch die Bindung zwischen Mutter und Kind beeinträchtigt.

Die Evolution des Menschwerdens

In tausenden von Jahren haben sich Kinder in ihren Bedürfnissen nicht verändert. So können Mutter und Kind nur aus einem beständigen Zusammensein heraus eine sichere Bindung entwickeln.

Der Prozess des Selbsterkennens

Kinder brauchen bei dem schwierigen Prozess des Selbsterkennens – und darüber hinaus – Eltern, die sich ihrer Einzigartigkeit für das Kind bewusst sind und die ihrer Intuition folgen. Je besser die Bindungsbedürfnisse in den ersten drei Jahren befriedigt werden, je mehr Sicherheit ein Kind mit seinen vertrautesten und verlässlichsten Bindungspersonen erfahren darf, desto mehr kann es diese Sicherheit allmählich verinnerlichen und desto selbstständiger kann und will es selbst werden.

Je sicherer die BINDUNG, umso leichter die WELTERKUNDUNG!

Innere Bilder entwickeln sich über einen länger andauernden Prozess, der zwischen 18 und 24 Monaten das Vorstellungsgedächtnis ausbildet und damit erste Erinnerungen möglich macht.

Mit der zunehmenden Bewegungs- und Entdeckungsfreude entfernt sich ein Kind von der Mutter, vorausgesetzt sie ist als Sicherheitsbasis im Hintergrund und das Kind kann jederzeit zu ihr zurückkehren.

Die wichtige Rolle des Vaters beim Bindungsprozess kommt im zweiten Lebensjahr zum Einsatz. Er begleitet sein Kind in seinem Spiel- und Lernantrieb und zelebriert mit ihm immer wieder Spaß.

Durch sein Spielangebot und seine Spielfreude lässt sich das Kind jetzt auch zunehmend von ihm versorgen. Damit hilft der Vater dem Kind bei der erkenntnismäßigen Ablösung von der Mutter und festigt seine Bindung an das Kind.

Erst wenn das Kind seine Eigenständigkeit und die erkenntnismäßige Trennung von der Mutter begriffen hat – es sagt dann ICH zu sich selbst und nennt sich nicht mehr beim Vornamen – kann es die Abwesenheit der Mutter besser ertragen und sich auf den Vater und weitere Bindungspersonen einlassen.

Aus der Dual-Einheit mit der Mutter entsteht gegen Ende des zweiten Lebensjahres das Beziehungsdreieck zwischen Vater, Mutter und Kind. Das Gelingen dieser Triangulierung ist die Grundlage für alle späteren Fähigkeiten wie

  • Leistungs- und Lernbereitschaft
  • soziale und kognitive Kompetenzen
  • Selbstwertgefühl
  • Bindungsfähigkeit zu anderen
  • Beziehungsgestaltung im späteren Leben
  • Glück zu empfinden

In der Zeit des Ich-Erkennens kann es beim Kind erneut zu starken Trennungsängsten kommen. Es lässt sich zeitweise vielleicht nicht vom Vater versorgen und trösten. Da Bindung sich vornehmlich im positiven Empfinden niederschlägt, hilft es, den Bindungsbedürfnissen des Kindes an seine Mutter nachzukommen.

Das Selbsterkennen um den zweiten Geburtstag herum führt vorübergehend zum festen Glauben des Kindes, dass alles, was es sieht, ihm gehört. Das häufigste Wort ist jetzt „meins“. Diese Vereinnahmung der Gegenstände – und auch der Mutter– benötigt das Kind für seine psychische Stabilität, da die Erkenntnis, getrennt von allem zu sein, es stark verunsichert. Trennungs- und Verlassenheitsängste sowie Schlafstörungen können erneut auftreten.

Je sicherer die Bindung ist, umso besser ist es in der Lage, auf andere Kinder bewusst zuzugehen und Spielkontakte zu suchen. Durch die Motivation, mit anderen spielen zu wollen, wird die mit dem Ich-Erkennen einsetzende totale Ichbezogenheit langsam aufgegliedert.

Grundsätzlich kann jeder zur Bindungsperson werden, der in den ersten 6 Monaten am verlässlichsten auf die Bedürfnisse des Kindes reagiert. Natürlicherweise ist es die Mutter. Da sich Kinder in ihrem Entwicklungstempo unterscheiden, kann es zu Abweichungen im Hinblick auf die genannten Zeitpunkte der unteren Zeitleiste kommen.

Herausgeber & Copyright: © Stiftung Zu-Wendung für Kinder

In Zusammenarbeit mit:
Dr.phil. Erika Butzmann, Mutter von zwei Kindern, Erziehungswissenschaftlerin mit Schwerpunkt der frühen sozial-kognitiven Entwicklung, in der Weiterbildung für Erzieher*innen sowie Elternbildung und -beratung tätig
Hanne K. Götze, Mutter von vier Kindern, Diplombibliothekarin, Mütter- u. Familienberaterin
Illustration: Jolina Brase

Bezugsquelle – Direktlink zum Shop:
Zeitstrahl „So wächst Bindung“

für Kinder – Cartoons

von Carsten Oltmann, Sabine Lück und Maria Steuer

Cartoon Beziehungstrauma Foto © Stiftung Zu-Wendung für Kinder
Cartoon Blickwinkel Foto © Stiftung Zu-Wendung für Kinder
Cartoon Gütesiegel Foto © Stiftung Zu-Wendung für Kinder
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