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SUMMARY:3. Kongress Frühkindliches Trauma – Trotz allem wachsen
DESCRIPTION:Frühe traumatische Erfahrungen können die körperliche\, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern nachhaltig beeinträchtigen. Für Fachkräfte stellt sich dabei die zentrale Frage\, wie Belastungen frühzeitig erkannt\, fachlich eingeordnet und Kinder sowie ihre Familien wirksam begleitet werden können. \nIn den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt unserer Kongresse auf frühen Traumatisierungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft\, Geburt\, Frühgeburtlichkeit\, medizinischen Interventionen und frühen Regulationsstörungen. Mit dem Kongress „Frühkindliches Trauma 2027“ erweitern wir diesen Fokus bewusst und greifen weitere Formen früher belastender Beziehungserfahrungen auf. \nIm Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisrelevante Fragestellungen zu Formen früher Traumatisierung und Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung\, Gewalt- und Missbrauch sowie Bindungsentwicklung\, Resilienz und Schutzfaktoren bis hin zu interdisziplinären Ansätzen in Diagnostik\, Prävention und Begleitung. Auch traumatische Erfahrungen im Kontext von Flucht und Migration finden Berücksichtigung. \nRenommierte Referentinnen und Referenten aus Medizin\, Psychologie\, Therapie\, Pädagogik\, Jugendhilfe und Forschung vermitteln aktuelle Erkenntnisse und zeigen praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für unterschiedliche Arbeitsfelder auf. Der Kongress versteht sich dabei als interdisziplinäres Forum für Austausch\, Vernetzung und gemeinsames Lernen. \nKongressprogramm: Programmflyer 2027 (PDF) \nTagungsgebühren siehe Programmflyer
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SUMMARY:Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode\, W3
DESCRIPTION:Eltern-Kind-Interaktionen strukturiert und ressourcenorientiert beobachten \nInteraktionen haben einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Sie genauer beim Spielen und Kommunizieren zu beobachten\, ist hilfreich für die Planung pädagogischer und therapeutischer Interventionen\, für die Elternberatung und bei gutachterlichen Fragestellungen. \nDie Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM) ermöglicht mit ihren alltagsnahen Aufgaben eine effektive Beobachtung der Kind-Bezugsperson-Beziehung. Dabei werden diagnostisch relevante Verhaltensweisen durch spezifische Aufgaben (für Kleinkinder\, Kindergartenkinder\, Schulkinder bzw. Jugendliche) evoziert. \nDieses Vorgehen erlaubt der UntersucherIn einen ganzheitlichen Eindruck. \nDie Durchführung der H-MIM ist sowohl für die Kinder als auch für deren Bezugspersonen stressarm und abwechslungsreich. \nLernen Sie in diesem Workshop die H-MIM und ihre Anwendungsmöglichkeiten kennen. \nThemen \n\nAnwendungsbereiche der H-MIM\nTheoretische Grundlagen der H-MIM\nPlanung und Setting der H-MIM\nTraining der systematischen Beobachtung von\nEltern-Kind-Interaktionen\nMöglichkeiten der Auswertung\n\nAngebot für: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Ärzt:innen\, Logopäd:innen\, Therapeut:innen\, Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Früh- und Sozialpädagog:innen \nReferent: Markus Schulte-Hötzel
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SUMMARY:Traumasensibel begleiten\, W4
DESCRIPTION:Herausforderungen in Schule und Alltag bewältigen \nTraumatisierte Kinder stellen Bezugspersonen oft vor große Herausforderungen – in der Familie ebenso wie in pädagogischen Einrichtungen. \nDer Workshop verbindet fundierte Kenntnisse zu Bindung\, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie\, Therapie und Schule. Im Zentrum steht die Frage\, wie herausforderndes Verhalten als Ausdruck innerer Not sowie als Bindungs- und Überlebensstrategie verstanden werden kann. \nNeben aktuellen Erkenntnissen zum Traumaerleben und Gehirnentwicklung werden konkrete Impulse aus der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie (I.B.T.®) für den Alltag mit Kindern\, Familien und pädagogische Kontexte aufgezeigt. \nAnhand von Fallbeispielen lernen Sie zudem ein Modell des pädagogischen Fallverstehens kennen\, um Verhalten differenzierter einzuordnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln\, wie vorbeugend zu handeln\, feinfühlig Grenzen zu setzen und korrigierende Beziehungserfahrungen zu bieten. \nEin besonderer Schwerpunkt liegt auf dem eigenen Erleben von Bezugspersonen sowie der Bedeutung professioneller Selbstreflexion. \nThemen \n\nTraumabedingte Verhaltensweisen erkennen\nund verstehen\nErkenntnisse zu Bindung\, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie\, Therapie und Schule\nFallverstehen anhand konkreter Praxisbeispiele\nProfessionelle Selbstreflexion im Umgang mit belasteten Kindern\nEntwicklung alltagsnaher Handlungsstrategien\n\nAngebot für: Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik\, Sonderpädagogik\, Sozialer Arbeit\, Beratung und Therapie\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferenten: André Löwen (MSc \, BA) \, Emmelina Löwen
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SUMMARY:Wenn das Zuhause belastet\, W2
DESCRIPTION:Häusliche Gewalt\, Kinderschutz und betroffene Elternteile im Blick \nHäusliche Gewalt betrifft nicht nur die unmittelbar betroffenen Elternteile – auch Kinder und Jugendliche erleben Gewalt als erhebliche Belastung für ihre Sicherheit und Entwicklung. In diesem Workshop erweitern Sie Ihre fachliche Einschätzungskompetenz und gewinnen mehr Handlungssicherheit im Umgang mit belasteten Familien. \nFachlicher Input\, kollegialer Austausch und interaktive Zusammenarbeit unterstützen Sie dabei\, Gewaltdynamiken besser zu erkennen\, Risiken einzuschätzen und eine praxisnahe Checkliste für Ihren Berufsalltag zu entwickeln. \nThemen \n\nKinder und Jugendliche in häuslichen Gewaltkontexten\nErschwerte Lösungswege für Betroffene durch emotionale\, materielle\, soziale und strukturelle Abhängigkeiten sowie durch die Dynamik von Angst\, Scham und fehlender Sicherheit.\nDer betroffene Elternteil als zentrale Bezugsperson im Gewaltkontext und seine Bedeutung für Schutz\, Stabilisierung und weitere Hilfeplanung.\nFachliche Kriterien zur (Erst)Einschätzung von Gewaltdynamiken und zur Orientierung in Verdachts- und Belastungslagen\nEntwicklung einer praxisnahen Checkliste\n\nAngebot für: Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Frühpädagogik\, Sozial- und Sonderpädagogik\, Kinder- und Jugendhilfe und Jugendämtern\, Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik\, Beratung und Therapie \nReferentin: Susanne Ullrich (BA)
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