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SUMMARY:Krisen- und Trauma-Bewältigung rund um die Geburt
DESCRIPTION:Selbstfürsorge auch für die Unterstützenden \nWenn Erlebnisse rund um die Geburt noch „in den Gliedern sitzen“ kann dies sowohl das Wochenbett\, die Bindung zum Kind oder das Stillen überschatten\, als auch in einer Folgeschwangerschaft große Ängste auslösen. In dieser Situation bedarf es besondere Begleitung durch Fachpersonal. In der Fortbildung werden spezifische Reaktionen auf eine traumatische (Geburts)-Erfahrung dargestellt. \nGemeinsam werden wir Ansätze traumasensibler und heilsamer Wege der Begleitung für Vater\, Mutter und Kind erarbeiten. Mit Körperarbeit\, die mit traumatisierten Menschen erprobt ist\, wird am eigenen Leibe erfahren\, wie traumatische Starre gelöst und mehr Wohlsein erreicht werden kann. \nZiele \n\nVerstehen der Gefühle und Bedürfnisse traumatisierter Mütter/Väter/Schwangerer\nGewinn an Sicherheit im Umgang\nKenntnisse über Selbstfürsorge zur Prävention sekundärer Traumatisierung und Steigerung der Resilienz\n\nAngebot für: Hebammen\, Fachkräfte in den Frühen Hilfen\, Stillberaterinnen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Therapeut:innen\, Osteopath:innen und alle\, die Frauen rund um die Geburt begleiten \nReferentin: Viresha Julia Bloemeke
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SUMMARY:Achtsam (Ab-)stillen® nach Kofler-Gutfertinger
DESCRIPTION:Wie es uns gelingen kann\, Frauen zum längeren Stillen zu motivieren \nDas Stillen viele Vorteile bietet\, ist in Fachkreisen unbestritten. Auch Frauen wissen um diesen Nutzen und so entscheiden sich rund 96% mit dem Stillen zu beginnen. \nDie WHO und UNICEF empfehlen eine ausschließliche Stilldauer von 6 Monaten. Danach soll das Stillen unter Einführung von Beikost bis zum zweiten Lebensjahr und darüber hinaus fortgeführt werden. Leider wird diese Empfehlung von Müttern im deutschsprachigen Raum nicht umgesetzt. Laut der Sukie Studie (2021) werden im Alter von sechs Monaten 64 % und gegen Ende des ersten Lebensjahres nur noch 40 % der Kinder gestillt. Im Durchschnitt beenden Frauen das Stillen gegen Ende des siebten Monats. \nDie Gründe dafür sind vielfältig\, meist aber emotionaler oder sozialer Natur. Auch die Unwissenheit um die konkreten Vorteile der Muttermilch spielen eine wesentliche Rolle. \nIn dieser Fortbildung stellt Ihnen die Dozentin ihr Konzept „AchtsamAbstillen nach Kofler“ vor. Es zielt darauf ab\, die Zufriedenheit stillender Mütter so weit zu steigern\, dass diese bereit sind\, eine deutlich längere Gesamtstilldauer zu erreichen. \nThemen \n\nStilldauer\nTypisches Babyverhalten\nUnterschiedliche Erwartungshaltungen von Mama und Kind und ihre Auswirkungen\nAbstillgründe\n23 Gründe\, warum Baby und Kleinkinder stillen\nStillkompetenz stärken – diese Still Basics sollten unsere Klientinnen kennen\nWerkzeugkoffer für Stillende\nKindliches Stillverhalten verstehen und verändern – die 4 Bereiche:  Ernährungsstillen\, Emotionale Bedürfnisse stillen\, Einschlafstillen\, Nächtliches Abstillen NACH (!) dem ersten Geburtstag\nDie Brust beim Abstillen\n\nAngebot für: Fachpersonen\, die mit stillenden Frauen arbeiten \nReferentin: Angelika Kofler-Gutfertinger\, IBCLC
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SUMMARY:Entwicklung eines gesunden Essverhaltens & Körperbildes
DESCRIPTION:Was brauchen Kinder\, um ein gesundes Verhältnis zu Essen und ihrem Körper zu entwickeln? In diesem Seminar werfen wir einen ganzheitlichen Blick auf die Grundlagen einer positiven Ess- und Körperentwicklung im Kindesalter. Dabei werden sowohl entwicklungspsychologische Aspekte als auch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Essverhalten\, Körperbild\, Interozeption und elterlicher Einflussnahme berücksichtigt. \nZiel ist es\, Fachpersonen und/oder Eltern zu befähigen\, Kinder bindungs- und bedürfnisorientiert zu begleiten – fernab von Diätkultur\, Leistungsdruck und Körperidealen. \nKurzgefasst: \n* Wie sich Essverhalten und Körperbild im Laufe der Kindheit entwickeln \n* Einflussfaktoren auf eine gesunde Essentwicklung \n* Rolle von Interozeption\, Selbstwirksamkeit und Co-Regulation \n* Warum Gewicht keine verlässliche Gesundheitsangabe ist – Einführung in gewichtsneutrale Ansätze \n* Der Umgang mit Körperkommentaren\, Medienbildern und gesellschaftlichem Druck \n* Was Eltern und Fachkräfte tun können\, um Kinder zu stärken \nAngebot für: Schlafberater*innen vom Verein für ganzheitlichen Kinderschlaf in Österreich VGKS\, Fachpersonen wie Ärzt:innen\, Hebammen\, Doulas\, Erzieher:innen\, Pädagog:innen\, Familienbegleiter:innen\, Stillberater:innen\, Trageberater:innen\, Beikostberater:innen\, etc und natürlich auch an alle Interessierten und Eltern. \nLeitung: Ingrid Pfaffinger
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SUMMARY:Impulse zur freien und selbständigen Bewegungsentwicklung nach Dr. Emmi Pikler
DESCRIPTION:Wie Basiskompetenzen entstehen von 0 – 3 Jahren \nIn dieser Fortbildung wird Ihr Blick nicht nur auf die Meilensteine der Entwicklung gerichtet\, sondern\, ausgehend von der wissenschaftlichen Forschung Emmi Piklers\, auch auf die vielen Vor- und Zwischenstufen\, die den nächsten Schritt in der Bewegungsentwicklung vorbereiten. Durch eine differenzierte Wahrnehmung können Sie erkennen\, wo das kleine Kind in seiner Entwicklung steht und wertschätzen\, was es den ganzen Tag tut\, wie es sich spielend übt\, auch wenn der nächste Meilenstein noch auf sich warten lässt. \nVersuche mit der eigenen Körperwahrnehmung ergeben oft überraschende Erkenntnisse und Erfahrungen\, die Sie bei Ihrer einfühlsamen Begleitung der Kinder unterstützen. Ein geübter Blick ermöglicht Ihnen auch die Vorbereitung einer einladenden Umgebung mit Bewegungsanlässen und Spielmaterialien\, die dem Kind Gelegenheit geben\, auf seiner jeweiligen Stufe sicherer zu werden und ihm helfen\, den nächsten Schritt anzubahnen. Anhand von Beispielen werden Ihnen altersentsprechend vorbereitete Umgebungen vorgestellt. \nIn der Bewegungsentwicklung lernt das Kind nicht nur sich zu bewegen\, es erwirbt\, wenn es selbstständig vorgehen darf\, eine Reihe von Fähigkeiten\, die sich positiv auf seine ganze Persönlichkeitsentwicklung auswirken. Vor allem behält es die Freude am Forschen und Entdecken und die Begeisterung über sich selbst bei jedem seiner Fortschritte. \nThemen \n\nKennenlernen der einzelnen Schritte der Bewegungsentwicklung\nDie Bedeutung der freien Bewegung für die Persönlichkeitsentwicklung\nWie sieht die Rolle der ErzieherIn in diesem Kontext aus?\nBeispiele für altersentsprechende vorbereitete Umgebungen\, Spiel- und Bewegungsmaterialien\n\nAngebot für: Erzieher:innen im Bereich U3\, Sozialpädagog:innen\, Fachberater:innen\, Kita-Leitungen\, Familienbegleiter:innen\, Frühförder:innen \nReferentin: Sibylle Köhler
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SUMMARY:Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung im Fokus
DESCRIPTION:Therapiemöglichkeiten veranschaulicht an praxisnahen Fallbeispielen \nNicht jede Hörstörung ist mit einem Hörverlust verbunden. Dennoch können auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS) bei Kindern und Erwachsenen das Verstehen erheblich beeinträchtigen. \nIn dieser Fortbildung erweitern und vertiefen Sie Ihr Wissen rund um das Störungsbild AVWS. Sie lernen\, wie auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen entstehen\, wie sie sich äußern und wie sie sicher von anderen Störungen mit ähnlicher Symptomatik abgegrenzt werden können. \nEin besonderer Fokus liegt auf praxisnahen Fallbeispielen\, anhand derer verschiedene Therapieansätze und Trainingsmöglichkeiten anschaulich vorgestellt werden. \nSie erhalten konkrete Anregungen für Ihre Arbeit – fundiert\, nachvollziehbar und direkt anwendbar. Die Aufbau-Fortbildung richtet sich an alle\, die ihre Kenntnisse im Bereich AVWS vertiefen und ihre Handlungskompetenz in der praktischen Umsetzung stärken möchten. Fragen sind jederzeit willkommen! \nThemen \n\nIdentifikation AVWS permanent und erworben\nAbgrenzung zu Störungen mit ähnlicher Symptomlage wie ADHS\, Hochsensibilität\, Hochbegabung und Autismus\nMögliche Behandlung und Therapieformen anhand von Fallbeispielen\n\nAngebot für: Ärzt:innen\, HNO-Ärzt:innen\, Hörtherapeut:innen\, Psychotherapeut:innen\, Lerntherapeut:innen\, Logopäd:innen\, Sprachtherapeut:innen und alle anderen Neugierigen und Interessierten \nReferentin: Sandra Meggert-Kappner
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SUMMARY:Elterngespräche als Schlüssel für eine gelungene Erziehungspartnerschaft
DESCRIPTION:Wenn alle an einem Strang ziehen… \nIn Konfliktsituationen mit Eltern ist es nicht immer einfach den richtigen Ton zu treffen. Wenn ErzieherInnen sich Sorgen um die Entwicklung ihrer Schützlinge machen oder das Gefühl haben\, die Eltern kümmern sich nicht richtig\, ist viel Feingefühl angesagt damit gegenseitige Vorwürfe und Missverständnisse die Eltern-ErzieherInnen-Beziehung nicht negativ beeinflussen. Die Erziehungspartnerschaft von Eltern und ErzieherInnen in Zeiten der frühen und umfassenden Kinderbetreuung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Kinder können sich besonders gut entwickeln\, wenn Eltern und ErzieherInnen in einem respekt- und vertrauensvollen Dialog stehen und die Kinder gemeinsam begleiten. \nDer Schlüssel liegt im persönlichen Gespräch: Die Kita als Gastgeber lädt die Eltern zur Mitarbeit und zu aktiven Gesprächen ein\, um die Lebenswelten des Kindes von allen Seiten zu verstehen und zu vereinen. \nDer Workshop vermittelt anhand von Rollenspielen und Dialogen an konkreten Fragen und Fallbeispielen aus der täglichen Praxis das Handwerkszeug und die Zutaten für einen gleichberechtigten und nachhaltigen Dialog mit den Eltern. Mit viel Input und Humor lernen Sie aktiv den Gesprächsrahmen für ein Elterngespräch zu gestalten\, „Türöffner“ und „Türschließer“ richtig anzuwenden und Eltern zur Mitarbeit zu motivieren. \nThemen \n\nUmgang mit schwierigen Themen\, wie z.B.: Wie sag ich’s den Eltern?\nAktives Zuhören als Ausdruck des Respekts und Verständnisses\nRegelmäßige Elterngespräche als Basis für eine aktive Erziehungspartnerschaft\nArbeit an konkreten Fragen und Fallbeispiele aus der Praxis\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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SUMMARY:Traumatisierte Kinder erkennen und damit umgehen
DESCRIPTION:Schweres leicht machen \nKinder\, die in ihrer (frühen) Kindheit traumatisierende Erfahrungen gemacht haben\, entwickeln Auffälligkeiten\, die auf den ersten Blick unverständlich wirken oder gar nicht mit einem Trauma in Zusammenhang zu stehen scheinen. So können motorische Unruhe\, Konzentrationsschwierigkeiten\, Rückzug und Aggression Folgen einer Traumatisierung sein. \nTraumatisierungen können viele Ursachen haben\, z.B. Operationen\, Unfälle\, belastende familiäre Situationen\, frühe Trennungen\, Fluchterfahrungen und viele weitere.\nPädagogInnen sind zwar keine Therapeuten für traumatisierte Kinder\, dennoch ist es für ihren Erziehungsalltag sehr hilfreich zu wissen\, woran man eine Traumatisierung erkennt und was die Kinder konkret brauchen\, um sich ungestört entwickeln und lernen zu können. \nDie Fortbildung „lebt“ durch Ihre möglichst konkreten Praxissituationen. Alle TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen\, ihre Anliegen und Fragestellungen zum Thema mitzubringen. Wir wollen uns gemeinsam austauschen und mehr Handlungssicherheit für den beruflichen Alltag erlangen. \nThemen  \n\nBildliche Veranschaulichung der Funktionsweise eines traumatisierten Gehirns\nPraktische Tipps für die Alltagsbewältigung der Kinder\nDie (Wieder-) Herstellung der kindlichen Kompetenzen\nRessourcen erkennen und fördern\nHilfen zum Umgang mit der eigenen Überforderung\nVermittlung weiterführender Hilfen\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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SUMMARY:Väter: eine “schwierige“ Zielgruppe?
DESCRIPTION:Väter in den Frühen Hilfen und der Jugendhilfe \n„Man soll das Geld nach Hause schaffen und nicht zu spät aus dem Büro kommen\, aber auch der liebevolle Papa sein\, der mit den Kindern Fruchtsaft trinkt und am Samstag beim Fußball sitzt. Das funktioniert so nicht.“ (Vaterzitat aus der Trendstudie „Moderne Väter“) \nDie entwicklungspsychologische Forschung bescheinigt Vätern ein hohes Potenzial positiver Einflüsse auf ihre Kinder und auf die gesamte Familie. Biologische und soziale Väter können vieles bewirken\, wenn sie sich aktiv einbringen und ebenso starke Bindungsbeziehungen wie Mütter entwickeln. Die klassischen Rollenbilder haben sich verändert. In den Frühen Hilfen und der Jugendhilfe werden Väter aber bisher kaum berücksichtigt. \nIn dieser Fortbildung lernen Sie die besonderen Bedarfe von Vätern Rund um die herausfordernde Zeit der Geburt und in der frühen Kindheit kennen. Es werden empirische Befunde vorgestellt und deren Bedeutung für eine gelingende Praxis diskutiert. Die Kernfrage dabei ist: Welche Besonderheiten gelten für väterspezifische Angebote und welche Angebote können gleichermaßen für Väter und Mütter konzipiert werden? \nGemeinsam wollen wir möglichst konkrete Ideen für Angebote und Methoden entwickeln\, damit wir die positiven und entwicklungsfördernden Einflüsse väterlichen Engagements für die Entwicklung der Kinder und für unsere Arbeit mit jungen Familien nutzen können. \nThemen \n\nVäter als Zielgruppe: Rolle\, Biologie\, Verhalten\, Erleben\, Bindung\, Potenzial für die Kinder\nRolle der Väter im Kontext der Kindeswohlgefährdung\nSystem der Frühen Hilfen\nProbleme der Frühen Hilfen bei der Berücksichtigung von Vätern\nEntwicklung konkreter Angebote\nWelche Strukturen müssen geschaffen werden?\n\nAngebot für: Mitarbeiter:innen in den Frühen Hilfen und der Jugendhilfe\, pädagogische Fachkräfte und alle\, die mit Eltern und Kindern arbeiten. \nReferent: Prof. Dr. Andreas Eickhorst
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SUMMARY:FOKUS GEHIRN – Aufbauseminar Das traumatisierte Gehirn
DESCRIPTION:Psychisches Trauma aus Sicht der Hirnforschung: Traumatisierung\, Weitergabe\, Begleitung\, Beratung\, Therapie \nIn diesem Seminar geht es um den Einfluss früher traumatischer Erfahrungen auf die Hirnentwicklung. Warum beeinflussen sie das Gehirn so nachhaltig und erhöhen dadurch das Risiko für psychische Erkrankungen? Was passiert mit den Verschaltungen des Gehirns\, wie wird die Chemie im Gehirn langfristig beeinflusst? Warum werden die frühen traumatischen Erfahrungen und die damit verbundenen psychischen Erkrankungen so häufig von einer Generation an die nächste weitergegeben? Welche Rolle spielt die Epigenetik dabei und werden epigenetische Veränderungen direkt vererbt? Was sagt die biologische Forschung dazu? Und sind diese Veränderungen reversibel? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein\, damit Kinder sich erholen können\, etwa in Pflege- oder Adoptivfamilien? Und welche Anforderungen ergeben sich für eine erfolgreiche Psychotherapie? \nThemen  \n\nÜber den Einfluss früher Stresserfahrungen auf die Hirnentwicklung\nÜber die generationsübergreifende Weitergabe der Auswirkungen psychischer Traumatisierungen\nBedeutung neurobiologischer Erkenntnisse für den Umgang mit Pflege- und Adoptivkindern\nPsychische Erkrankungen und Psychotherapie aus Sicht der Hirnforschung\n\nDer Besuch des Basisseminars wird vorausgesetzt! \nAngebot für: Hebammen\, Pflegende und Fachkräfte in den Frühen Hilfen\, Erzieher:innen\, Lehrer:innen\, Sozialarbeiter:innen\, Ärzt:innen Psychotherapeut:innen und alle\, die mit Eltern und Kindern arbeiten. \nReferentin: Dr. rer. nat. Nicole Strüber
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SUMMARY:Wenn Eltern sich trennen
DESCRIPTION:Kinder gut vorbereiten\, durch die Krise begleiten und sich selbst dabei nicht vergessen \nPädagogin\, Autorin und Fachberaterin Inke Hummel begleitet viele Familien durch Elterntrennungen. Solch eine Veränderung kann für Kinder eine grosse Krise sein\, aber ist in der Regel eine zeitlich begrenzte Herausforderung – wenn Eltern wissen\, wie sie ihr Kind gut stärken in solch einer Zeit. Diese Fortbildung unterstüzt dabei\, zu verstehen\, was Kinder und Eltern in solch einer Phase brauchen\, und diese Wissen an Eltern weiterzugeben. \nAngebot für: Schlafberater*innen vom Verein für ganzheitlichen Kinderschlaf in Österreich VGKS\, Fachpersonen wie Ärzt:innen\, Hebammen\, Doulas\, Erzieher:innen\, Pädagog:innen\, Familienbegleiter:innen\, Stillberater:innen\, Trageberater:innen\, Beikostberater:innen\, etc und natürlich auch an alle Interessierten und Eltern. \nLeitung: Inke Hummel
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SUMMARY:Verhaltensauffälligkeiten verstehen und einen sicheren Umgang damit finden
DESCRIPTION:Symptome als Botschaften verstehen … \n„Auffällige“ Kinder fordern uns heraus. Oft reagieren sie nicht auf unsere pädagogischen Maßnahmen\, wir fühlen uns verunsichert und hilflos. Das Gefühl\, weder das Kind noch die Eltern zu erreichen\, macht oft unterschwellig wütend. Die Kinder fühlen sich ebenfalls unverstanden und „falsch“. \nVerhaltensauffälligkeiten sind Symptome\, die in Botschaften des Kindes übersetzt werden müssen. Kinder können nicht in Worte fassen\, was ihr seelisches Gleichgewicht stört\, sie können sich nur auffällig verhalten und damit auf sich aufmerksam machen. Sie brauchen Erzieherinnen\, die diese Botschaft entschlüsseln können\, ihnen Entwicklungsraum geben und in der Lage sind\, mutige und wertschätzende Gespräche mit ihren Eltern zu führen. \nAnhand von vielen Fallbeispielen aus Ihrer täglichen Praxis lernen Sie das Verhalten von Kindern zu verstehen und passende Lösungsansätze zu finden. Auf der Grundlage unserer Erfahrung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie beantworten wir Ihre Fragen zu den verschiedenen Auffälligkeiten und ihren Besonderheiten. In Rollenspielen üben wir Dialoge über schwierige Situationen mit Eltern und Kindern. \nDie TeilnehmerInnen lernen ein Modell kennen\, dass die möglichen Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten erklärt und die Basis liefert für den weiteren Umgang mit dem „schwierigen“ Kind. Fallbesprechungen sind möglich\, um konkrete Impulse für die tägliche Arbeit zu bekommen. \nThemen \n\nÜberblick über Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen im Kindesalter\nUrsachen und Entstehung von Auffälligkeiten\nGleichwürdige Kommunikation und Konfliktbewältigung mit Kindern\nFörderung der Ressourcen und der Selbstregulation des Kindes\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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SUMMARY:Schreibabys\, Nachteulen und Suppenkasper – normale Krisen oder frühe Regulationsstörungen?
DESCRIPTION:Elternberatung bei exzessivem Schreien\, Schlaf- und Fütterstörungen \nWenn ein Baby viel schreit\, nicht zur Ruhe kommt oder sich nur mühsam füttern lässt\, dann erleben Eltern häufig eine große Verunsicherung\, Erschöpfung und manchmal auch Verzweiflung. Für Sie\, als eine der ersten AnsprechpartnerInnen der Familien bedeutet dies\, dass Sie in der Lage sein müssen\, Symptome und Verhaltensauffälligkeiten früh zu erkennen. Dafür benötigen Sie ein Basiswissen über normale Entwicklungsverläufe der Kinder\, über Besonderheiten von Babys\, die exzessiv viel schreien\, anhaltende Mühe mit dem Durchschlafen und bei den Übergängen von einer Ernährungsform zur nächsten haben. \nEbenso benötigen Sie ein Grundverständnis dafür\, vor welchen Herausforderungen und psychodynamischen Belastungen die Eltern stehen\, um angemessen darauf reagieren zu können.\nIn dieser Fortbildung werden Ihre Beratungskompetenzen gestärkt. Erfahren Sie\, mit welchen direkten und indirekten Möglichkeiten Sie die Entwicklung der Kinder in ihrer Familie kompetent fördern und Störungen entgegenwirken können. \nInhalte / Themen \n\nVorstellen der Störungsbilder: Exzessives Schreien\, Ein- und Durchschlafprobleme\, Fütterstörungen im Überblick\nErarbeiten von spezifischen Prinzipien der Beratung bei Familien mit Kindern\, die o.g. Problematiken zeigen\nVerhaltensbeobachtungen der Eltern-Kind-Interaktion anhand von Videobeispielen\nKoregulation und Reduzierung von Anspannung bei den Eltern\nFallvorstellungen und -besprechungen aus der Praxis\n\nAngebot für: Hebammen\, Pflegende\, Mitarbeiter:innen in den Frühen Hilfen\, Psycholog:innen\, Therapeut:innen\, Frühpädagog:innen etc. \nReferentin: Mona Willke
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SUMMARY:Psychosomatik der Elternschaft
DESCRIPTION:Ein Kurzüberblick \nWenn Psychosomatik dann Elternschaft: Auch wenn es zunächst so aussieht\, als ob Schwangerschaft und Geburt nur die Füllung und Entleerung eines Hohlorgans sind- es hängt psychosozial unvergleichlich viel dran: Kinderwunsch\, missglückte Schwangerschaften und Geburten\, Hyperemesis\, Frühgeburt\, Gewalterfahrung\, psychische Belastung\, Anspannung\, Stress\, Angst\, Schmerz\, Erschöpfung\, Versagen\, Depression – alles ein kleiner Teil einer riesigen Palette. Zeitgeist- und umstände katalysieren Bedarfe\, von denen alle Geburtshelfer ein Lied singen können. Höchste Zeit sich immer wieder – und irgendwann vertieft mit diesen Themen auseinanderzusetzen und sich weiter- und fortzubilden. \nIn diesem interaktiven Workshop wird das Spektrum des Themas ausgebreitet und punktuell bearbeitet. Nach einem Einführungsvortrag wird im Plenum diskutiert\, wie die selbstverständliche Einbindung einer holistischen Sichtweise überall auch praktisch gelingen kann. Der Referent stellt hierbei auch sein eigenes Umsetzungskonzept als langjähriger Chefarzt vor.\nIn der Kommunikation wird auf Trigger\, Wording und Körpersprache eingegangen. Nicht zuletzt geht es auch um die Teamkonstellation und den Umgang mit (großen) Fehlern vor dem Hintergrund möglicher persönlicher und institutioneller Traumatisierung. \nZiele \n\nVerstehen der Bedeutung der Psychosomatik rund um die Betreuung der Elternschaft\nErste eigene Schritte der praktischen Umsetzungsmöglichkeiten kennenlernen\, prüfen und angehen\nInteresse an einer 40-80 stündigen Weiterbildung mit Theorie\, Interventionstechnik\, Fallsupervision\, Balintarbeit und Selbsterfahrung wecken (in Arbeit)\n\nAngebot für: alle Berufsgruppen\, die mit dem Thema Elternschaft befasst sind: Ärzt:innen\, Psycholog:innen\, Hebammen\, Pflegende\, Therapeut:innen \nReferent: Dr. med. Wolf Lütje
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SUMMARY:Nächtliches Abstillen
DESCRIPTION:– welche bindungs- und bedürfnisorientierten Lösungen gibt es und wie kann ich diese in die Praxis umsetzen? \nAngebot für: Schlafberater*innen vom Verein für ganzheitlichen Kinderschlaf in Österreich VGKS\, Fachpersonen wie Ärzt:innen\, Hebammen\, Doulas\, Erzieher:innen\, Pädagog:innen\, Familienbegleiter:innen\, Stillberater:innen\, Trageberater:innen\, Beikostberater:innen\, etc und natürlich auch an alle Interessierten und Eltern. \nLeitung: Daniela Butcher
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SUMMARY:I.B.T.® Einführungsseminar - Traumaarbeit bei Säuglingen und Kleinkindern
DESCRIPTION:I.B.T.® – Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie \nIm Gegensatz zu vielen Tieren kommt der Mensch „unreif“ auf die Welt und ist besonders in den ersten Lebensjahren besonders auf Personen in seiner Umgebung angewiesen\, die ihm neben äußerer Versorgung wie Nahrung\, Schlaf und Schutz\, auch Nähe\, Liebe und Geborgenheit gewährleisten. Auf Grund dieser Unreife sind Kinder in den ersten Lebensjahren aber auch besonders verschiedensten Risiken einer Traumatisierung ausgesetzt. Sie können sich rasch in ausweglosen Situationen\, z.B. medizinische Eingriffe\, Unfälle\, Vernachlässigung etc.\, befinden\, in denen weder Flucht noch Angriff möglich und sie hilflos ausgeliefert sind. Ist dieses Erleben mit sehr starken\, überflutenden und evtl. auch andauernden oder sich wiederholenden Stress verbunden\, kann es auf Grund der noch nicht gefestigten Persönlichkeitsstruktur und noch nicht ausreichend abgeschlossenen Gehirnentwicklung zu schweren Traumatisierungen bereits im frühen Kindheitsalter kommen\, die lebenslange belastende Auswirkungen bis ins hohe Erwachsenenalter nach sich ziehen können. \nIn diesem Einführungsseminar erhalten Sie einen Einblick in die Methode I.B.T.®- der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie. Hierbei handelt es sich um eine integrative Methode die die Arbeit mit den Bezugspersonen in Bezug auf das Trauma des Kindes\, die Bindungsstärkung zwischen Bezugspersonen und Kind\, sowie die direkte traumintegrative Arbeit am Säugling\, Kleinkind und Vorschulkind umfasst. \nThemen \n\nGrundlagen und Folgen früher Traumatisierung\nÜberblick über die drei Behandlungsphasen der I.B.T.®-Methode\n\nAngebot für: Therapeut:innen\, Pflegende\, Hebammen\, Logopäd:innen\, Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Ärzt:innen\, Sozialpädagog:innen:innen\, Heilpädagog:innen \nReferentin: Katrin Boger
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SUMMARY:Kleines Angsthäschen & wilder Trotzkopf – Wege und Möglichkeiten in der Beratung und Behandlung
DESCRIPTION:Überängstliches Verhalten einerseits und/oder aggressives Verhalten andererseits. Was tun wenn kleine Kinder vermehrt klammern oder exzessiv trotzen? \nÄngste und Aggressionen sind normale Emotionen\, die in dieser Lebensphase auftreten können. Einige Kinder können diese stärker\, häufiger oder länger erleben als andere\, was ebenfalls als normal betrachtet wird. Wir beschäftigen uns mit den Formen von Ängsten und Aggressionen\, sowie Interaktionsmustern zwischen Eltern und Kind\, die vermehrt zu Konflikten führen und die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen oder hemmen können. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erarbeiten wir konkrete Beratungs- und Therapiemöglichkeiten. \nDiese Ansätze sollen Ihnen helfen\, effektive Strategien zur Unterstützung von Kindern mit Ängsten und Aggressionen zu entwickeln. Dabei werden die Wechselwirkungen zwischen dem Kind und seinen Bezugspersonen besonders berücksichtigt.\nDie Fortbildung ist darauf ausgerichtet\, Ihnen ein tieferes Verständnis für die unterschiedlichen Ausprägungen von Ängsten und Aggressionen in der frühen Kindheit zu vermitteln und entsprechende Interventionsmöglichkeiten kennenzulernen. \nThemen \n\n(Entwicklungsbedingtes) Fremdeln\nExzessives Klammern und Trennungsängstlichkeit\nEntwicklungsaspekte von Ärger und Aggressionen\nPersistierendes Trotzen und aggressiv-oppositionelles Verhalten\nWas ist normal und was nicht? Wann muss ich als Elternteil/Beraterin eingreifen bzw. etwas verändern?\nTherapeutisch-beraterische Interventionsmöglichkeiten\n\nAngebot für: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Mitarbeiter:innen in den Frühen Hilfen und Familieberatungsstellen\, Erzieher:innen sowie weitere Fachkräfte aus dem frühpädagogischen und psychosozialen Bereich \nReferentin: Mona Willke
URL:https://fuerkinder.org/event/kleines-angsthaeschen-wilder-trotzkopf-wege-und-moeglichkeiten-in-der-beratung-und-behandlung/
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SUMMARY:Aggression – ein (un-)mögliches Gefühl?
DESCRIPTION:´Integration statt Ausschluss… \nAggressive Kinder sind Problemkinder! Das ist die vorherrschende Meinung. Aggressives Verhalten ist in unserer Gesellschaft unerwünscht\, weil es nicht ins pädagogische Weltbild passt\, denn wir wünschen uns ein Zusammenleben in Harmonie – ohne Wut und Gewalt.\nDabei ist die Aggression eine wichtige Schubkraft im Leben. Ohne sie wären wir nicht in der Lage\, Ziele zu verfolgen\, unsere Träume zu verwirklichen oder unsere Lieben zu beschützen. Für die psychische Gesundheit ist es unbedingt notwendig\, diese Emotion zu integrieren\, damit sie nicht zur Gewalt wird. \nDieses Seminar liefert Ihnen spannende Einblicke in das Tabuthema Aggression und befähigt sie\, Kindern bei der Verarbeitung dieses lebenswichtigen Gefühls eine echte Unterstützung zu bieten. Nach einer Power Point Präsentation befassen wir uns mit Ihren Fragen zum Thema\, erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten und üben diese – wenn gewünscht – in Rollenspielen. Gerne spielen wir auch Dialoge mit Kindern selbst vor. \nDie TeilnehmerInnen lernen im Rahmen der humanistischen Grundhaltung\, welche Funktion Aggression hat\, dass das aggressive kindliche Verhalten immer einen „guten Grund“ hat und wie man alltagstauglich einen Umgang mit dieser lebenswichtigen Energie findet. \nThemen \n\nEntstehung von Aggressionen\nDer tiefere Sinn von Aggressionen\nFolgen der Unterdrückung von Aggressionen\nMerkmale konstruktiver und destruktiver Aggression\n„Übersetzung“ aggressiven Verhaltens als Bedürfnisse des Kindes\nEmpathische Beziehungsgestaltung zum Kind\nDie 5 Schritte für den praktischen Umgang mit aggressivem Verhalten\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
URL:https://fuerkinder.org/event/aggression-ein-un-moegliches-gefuehl/
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SUMMARY:Wenn Kinder ins Leere gehen
DESCRIPTION:Welche\, zum Teil dramatischen Folgen kann das hervorrufen? Wie können wir solchen Folgen würdigend begegnen? Was ist zu tun? \n\nAngebot für alle Menschen\, die daran interessiert sind\, mit Familienthemen und familiären Belastungen therapeutisch oder beraterisch zu arbeiten. \nLeitung: Dr. Udo Baer \n 
URL:https://fuerkinder.org/event/wenn-kinder-ins-leere-gehen/
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SUMMARY:Selbstregulation des Säuglings und Koregulation durch Eltern und BegleiterInnen
DESCRIPTION:Körpersprache eines Babys verstehen \nDie Körpersprache eines Babys zu verstehen ist (eigentlich) ganz leicht\, denn es kann uns durch seinen körperlichen und stimmlichen Ausdruck zeigen\, welche Bedürfnisse es hat und wie es ihm geht. Wir müssen nur genau hinschauen und unserer Intuition vertrauen. Aber genau das\, ist manchmal gar nicht so einfach! \nAuf diese Fähigkeiten können belastete oder überforderte Eltern nicht immer ausreichend gut zurückgreifen\, da das Baby z.B. mehrere Stunden am Tag schreit\, in der Nacht nicht schlafen will oder grundsätzlich der Alltag mit einem Baby irgendwie ganz anders ist\, als man es sich vorgestellt und erwartet hat. \nGemeinsam werden wir uns in der Fortbildung einerseits mit dem Thema Koregulation des Babys durch die Eltern beschäftigen und andererseits das Verhalten der Babys genauer anschauen. \nUnsere Kleinen können zwar lautstark deutlich machen\, dass etwas für sie nicht stimmt\, aber am Anfang ihres Lebens haben sie erst wenig Möglichkeiten und nur gering ausgeprägte Fertigkeiten\, sich selbst zu regulieren. Sie sind – anders als Tierbabys – sehr auf die Unterstützung der Mutter oder des Vaters angewiesen. \nDie Signale des Kindes zu sehen\, sie zu verstehen und zu beantworten ist daher eine wichtige Aufgabe der Eltern und ein zentraler Aspekt in dieser Fortbildung. Anhand von Videobeispielen und Fällen aus der Praxis beleuchten wir\, wie die Feinzeichen für Belastung des Babys und auch der Eltern adäquat wahrgenommen und interpretiert und daraus Veränderungsideen generiert werden können. \nThemen \n\nBeobachtungen des kindlichen Verhaltens\nDie Unterstützung der Selbstregulation des Babys\nSelbstregulation des autonomen Nervensystems\nSelbst- und Koregulation der Eltern und ihrer BegleiterInnen\n\nAngebot für: Fachkräfte in den Frühen Hilfen\, pädagogische Fachkräfte\, Psycholog:innen\, Hebammen\, Pflegende\, Therapeut:innen u. a. \nReferentin: Mona Willke
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SUMMARY:Der sichere Ort: Grundlagen traumapädagogischer Praxis
DESCRIPTION:Die sechs Säulen der Traumapädagogik als stabile Stütze der Entwicklung \nWenn junge Kinderseelen durch schädigendes Elternverhalten verletzt werden\, entsteht nicht selten eine komplexe Bindungstraumatisierung. Eignen Sie sich in dieser Fortbildung bindungsorientierte und traumapädagogische Grundkenntnisse für Ihre Arbeit mit Kleinkindern an. Im Mittelpunkt steht das frühkindliche Bindungstrauma. Wenn Traumafolgen die Entwicklung des Kindes hemmen\, kann dem durch eine traumasensible Begleitung stabilisierend entgegengewirkt werden. Das Ziel ist die Herstellung eines sicheren Ortes für das Kind mithilfe des Helfersystems. \nLernen Sie die sechs Säulen sowie die Leitprinzipien und Grundhaltung der Traumapädagogik kennen. Die Fortbildung vermittelt grundlegendes Fachwissen aus der Traumapädagogik und Bindungspädagogik. Dies ermöglicht einen ressourcenorientierten\, wertschätzenden Umgang mit traumatisierten Kindern und versteht dysfunktionales Verhalten als einen Lösungsversuch des Kindes. Der fachliche Austausch ist erwünscht. Bringen Sie gerne Ihre Fälle mit ein\, so dass wir voneinander lernen können. \nThemen \n\nEntstehung\, Folgen eines Bindungstraumas\nPsychische Grundbedürfnisse\nGrundkenntnisse der Bindungspädagogik\nSäulen und Aufgaben der Traumapädagogik\nTraumasensible Grundhaltung\n\nAngebot für: Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Sozialpädagogik\, Kinder- und Jugendhilfe und Jugendämtern \nReferentin: Mahshid Bornaeini (BA)
URL:https://fuerkinder.org/event/der-sichere-ort-grundlagen-traumapaedagogischer-praxis/
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SUMMARY:„Irrsinnig menschlich?!“ Kinder psychisch kranker Eltern in den Blick nehmen
DESCRIPTION:Was bedeutet es für Kinder mit psychisch kranken Eltern aufzuwachsen? \nEltern mit Schizophrenie\, Angststörungen\, Depressionen… Borderline – Fachkräfte sind oft „erschlagen“ von den Diagnosen und oft auch nur skurrilen Verhaltensweisen von Eltern\, mit denen sie konfrontiert werden.\nWelche Auswirkungen haben diese Krankheitsbilder auf das Beziehungsverhalten und vor allem\, was bedeutet das für ihre Kinder? Was brauchen Kinder\, damit sie sich ihren Bedürfnissen entsprechend entwickeln können? Ist es ausreichend\, was das Kind von seinen Eltern bekommt? Wann müssen wir Fachkräfte aktiv werden? Was macht das mit mir? \nKinder entwickeln sich in Beziehungen. In der Fachfortbildung werden gelingende & riskante Beziehungsentwicklungen von Kindern zu ihren Bezugspersonen theoretisch (in Anlehnung an den Care-Index v. Pat Crittenden) und praxisnah beleuchtet\, Risiken benannt und gemeinsam Handlungsideen entwickelt. Die Fortbildung „lebt“ durch Ihre möglichst konkreten Praxissituationen. TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen\, ihre Anliegen und FrageAlle stellungen zum Thema mitzubringen. Wir wollen uns gemeinsam austauschen und mehr Handlungssicherheit für den beruflichen Alltag erlangen. \nThemen \n\nPsychische Erkrankungen der Eltern & ihre Auswirkungen auf das Beziehungsverhalten\nVerhaltensauffälligkeiten von Kindern und ihre Beziehungserfahrungen\n“Sehen-Verstehen-Handeln” als Haltung und Methode zum Erlangen von Handlungssicherheit\nEltern „ins Boot“ holen – Umgang mit Widerstand\nÜbertragungsphänome bei psychischen Erkrankungen – Selbstfürsorge für Fachkräfte\n\nDiese Themen sind als Vorschläge zu verstehen. Sie werden gemeinsam mit Ihnen präzisiert. \nAngebot für: Fachkräfte aus Frühpädagogik\, in den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Sozialpädagogik\, Jugendamt und Jugendhilfe \nReferenten: Dr. phil. Mauri Fries \, Susanne Großmann-Borchardt
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SUMMARY:Scham und Beschämung
DESCRIPTION:Welche Erscheinungsformen und Folgen haben sie bei Kindern und Jugendlichen? Wie können wir in Therapie\, Beratung und Pädagogik damit umgehen? \nAngebot für therapeutische und pädagogische Fachkräfte\, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. \nLeitung: Udo Baer
URL:https://fuerkinder.org/event/webinar-scham-und-beschaemung/
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SUMMARY:Starke Beziehungen zu Kindern und Eltern
DESCRIPTION:Beziehungskompetenz ist der Schlüssel für eine gelungene Pädagogik \nDie Beziehung zu Kindern und Eltern ist die Grundlage für eine erfolgreiche Pädagogik – mehr als jedes Förderangebot.\nBeziehungsgestaltung braucht Fachwissen und persönliche Entwicklungsbereitschaft. Wenn Beziehungen gelingen\, fühlen sich alle zufrieden und wertvoll. \nUnsere Pädagogik befindet sich in einem starken Wandel. Nicht mehr die Methoden zählen\, sondern die Haltung gegenüber den Kindern.\nKinder lernen am liebsten von und mit Erwachsenen\, die sie gleichwürdig behandeln und ihnen eine klare Orientierung geben. Auch schwierige Elterngespräche gelingen mit Fachkräften\, die wertschätzend\, klar und authentisch sind. \nDie Grundlage für professionelles Handeln ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten: \nWie hat meine eigene Geschichte mein Be- und Erziehungsverhalten geprägt?\nWie will ich als Fachkraft sein?\nWelches Menschenbild und welche Haltung habe ich Kindern gegenüber?\nWie ist mein Rollenverständnis: Bin ich Moderatorin\, Animateurin\, Erzieherin\, Begleiterin\, Beobachterin?\nWas ist wirklich wichtig?\nLassen Sie uns diese Fragen gemeinsam beantworten \nThemen / Inhalte \n\nEntwicklung einer persönlichen Autorität\, vor der Kinder Respekt haben (statt Angst)\nWirkungsvoll Grenzen setzen ohne Schimpfen\nFührung übernehmen\, ohne die Integrität der Kinder zu verletzten\nInitiieren und begleiten der Lernprozesse der Kinder ohne Förderdruck\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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SUMMARY:3. Kongress Frühkindliches Trauma – Trotz allem wachsen
DESCRIPTION:Frühe traumatische Erfahrungen können die körperliche\, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern nachhaltig beeinträchtigen. Für Fachkräfte stellt sich dabei die zentrale Frage\, wie Belastungen frühzeitig erkannt\, fachlich eingeordnet und Kinder sowie ihre Familien wirksam begleitet werden können. \nIn den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt unserer Kongresse auf frühen Traumatisierungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft\, Geburt\, Frühgeburtlichkeit\, medizinischen Interventionen und frühen Regulationsstörungen. Mit dem Kongress „Frühkindliches Trauma 2027“ erweitern wir diesen Fokus bewusst und greifen weitere Formen früher belastender Beziehungserfahrungen auf. \nIm Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisrelevante Fragestellungen zu Formen früher Traumatisierung und Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung\, Gewalt- und Missbrauch sowie Bindungsentwicklung\, Resilienz und Schutzfaktoren bis hin zu interdisziplinären Ansätzen in Diagnostik\, Prävention und Begleitung. Auch traumatische Erfahrungen im Kontext von Flucht und Migration finden Berücksichtigung. \nRenommierte Referentinnen und Referenten aus Medizin\, Psychologie\, Therapie\, Pädagogik\, Jugendhilfe und Forschung vermitteln aktuelle Erkenntnisse und zeigen praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für unterschiedliche Arbeitsfelder auf. Der Kongress versteht sich dabei als interdisziplinäres Forum für Austausch\, Vernetzung und gemeinsames Lernen. \nKongressprogramm: Programmflyer 2027 (PDF) \nTagungsgebühren siehe Programmflyer
URL:https://fuerkinder.org/event/3-kongress-fruehkindliches-trauma-trotz-allem-wachsen/
LOCATION:Jugendherberge Heidelberg International\, Tiergartenstr. 5\, Heidelberg\, 69120
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SUMMARY:Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode\, W3
DESCRIPTION:Eltern-Kind-Interaktionen strukturiert und ressourcenorientiert beobachten \nInteraktionen haben einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Sie genauer beim Spielen und Kommunizieren zu beobachten\, ist hilfreich für die Planung pädagogischer und therapeutischer Interventionen\, für die Elternberatung und bei gutachterlichen Fragestellungen. \nDie Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM) ermöglicht mit ihren alltagsnahen Aufgaben eine effektive Beobachtung der Kind-Bezugsperson-Beziehung. Dabei werden diagnostisch relevante Verhaltensweisen durch spezifische Aufgaben (für Kleinkinder\, Kindergartenkinder\, Schulkinder bzw. Jugendliche) evoziert. \nDieses Vorgehen erlaubt der UntersucherIn einen ganzheitlichen Eindruck. \nDie Durchführung der H-MIM ist sowohl für die Kinder als auch für deren Bezugspersonen stressarm und abwechslungsreich. \nLernen Sie in diesem Workshop die H-MIM und ihre Anwendungsmöglichkeiten kennen. \nThemen \n\nAnwendungsbereiche der H-MIM\nTheoretische Grundlagen der H-MIM\nPlanung und Setting der H-MIM\nTraining der systematischen Beobachtung von\nEltern-Kind-Interaktionen\nMöglichkeiten der Auswertung\n\nAngebot für: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Ärzt:innen\, Logopäd:innen\, Therapeut:innen\, Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Früh- und Sozialpädagog:innen \nReferent: Markus Schulte-Hötzel
URL:https://fuerkinder.org/event/heidelberger-marschak-interaktionsmethode-w3/
LOCATION:Jugendherberge Heidelberg International\, Tiergartenstr. 5\, Heidelberg\, 69120
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SUMMARY:Traumasensibel begleiten\, W4
DESCRIPTION:Herausforderungen in Schule und Alltag bewältigen \nTraumatisierte Kinder stellen Bezugspersonen oft vor große Herausforderungen – in der Familie ebenso wie in pädagogischen Einrichtungen. \nDer Workshop verbindet fundierte Kenntnisse zu Bindung\, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie\, Therapie und Schule. Im Zentrum steht die Frage\, wie herausforderndes Verhalten als Ausdruck innerer Not sowie als Bindungs- und Überlebensstrategie verstanden werden kann. \nNeben aktuellen Erkenntnissen zum Traumaerleben und Gehirnentwicklung werden konkrete Impulse aus der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie (I.B.T.®) für den Alltag mit Kindern\, Familien und pädagogische Kontexte aufgezeigt. \nAnhand von Fallbeispielen lernen Sie zudem ein Modell des pädagogischen Fallverstehens kennen\, um Verhalten differenzierter einzuordnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln\, wie vorbeugend zu handeln\, feinfühlig Grenzen zu setzen und korrigierende Beziehungserfahrungen zu bieten. \nEin besonderer Schwerpunkt liegt auf dem eigenen Erleben von Bezugspersonen sowie der Bedeutung professioneller Selbstreflexion. \nThemen \n\nTraumabedingte Verhaltensweisen erkennen\nund verstehen\nErkenntnisse zu Bindung\, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie\, Therapie und Schule\nFallverstehen anhand konkreter Praxisbeispiele\nProfessionelle Selbstreflexion im Umgang mit belasteten Kindern\nEntwicklung alltagsnaher Handlungsstrategien\n\nAngebot für: Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik\, Sonderpädagogik\, Sozialer Arbeit\, Beratung und Therapie\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferenten: André Löwen (MSc \, BA) \, Emmelina Löwen
URL:https://fuerkinder.org/event/traumasensibel-begleiten-w4/
LOCATION:Jugendherberge Heidelberg International\, Tiergartenstr. 5\, Heidelberg\, 69120
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SUMMARY:Wenn das Zuhause belastet\, W2
DESCRIPTION:Häusliche Gewalt\, Kinderschutz und betroffene Elternteile im Blick \nHäusliche Gewalt betrifft nicht nur die unmittelbar betroffenen Elternteile – auch Kinder und Jugendliche erleben Gewalt als erhebliche Belastung für ihre Sicherheit und Entwicklung. In diesem Workshop erweitern Sie Ihre fachliche Einschätzungskompetenz und gewinnen mehr Handlungssicherheit im Umgang mit belasteten Familien. \nFachlicher Input\, kollegialer Austausch und interaktive Zusammenarbeit unterstützen Sie dabei\, Gewaltdynamiken besser zu erkennen\, Risiken einzuschätzen und eine praxisnahe Checkliste für Ihren Berufsalltag zu entwickeln. \nThemen \n\nKinder und Jugendliche in häuslichen Gewaltkontexten\nErschwerte Lösungswege für Betroffene durch emotionale\, materielle\, soziale und strukturelle Abhängigkeiten sowie durch die Dynamik von Angst\, Scham und fehlender Sicherheit.\nDer betroffene Elternteil als zentrale Bezugsperson im Gewaltkontext und seine Bedeutung für Schutz\, Stabilisierung und weitere Hilfeplanung.\nFachliche Kriterien zur (Erst)Einschätzung von Gewaltdynamiken und zur Orientierung in Verdachts- und Belastungslagen\nEntwicklung einer praxisnahen Checkliste\n\nAngebot für: Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Frühpädagogik\, Sozial- und Sonderpädagogik\, Kinder- und Jugendhilfe und Jugendämtern\, Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik\, Beratung und Therapie \nReferentin: Susanne Ullrich (BA)
URL:https://fuerkinder.org/event/wenn-das-zuhause-belastet-w2/
LOCATION:Jugendherberge Heidelberg International\, Tiergartenstr. 5\, Heidelberg\, 69120
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SUMMARY:Kindliches Spiel im Kontext traumatischer Beziehungserfahrungen\, W8
DESCRIPTION:Frühe Beeinträchtigungen der Spielfähigkeit und Aufmerksamkeitssteuerung – Entstehungsgeschichte und Interventionsmöglichkeiten \nDie frühkindliche Spielfähigkeit ist im Rahmen sequenzieller traumatischer Beziehungserfahrungen häufig erheblich beeinträchtigt. Traumaassoziiertes Stresserleben beeinträchtigt darüber hinaus die Reifung der kindlichen Aufmerksamkeitsregulation. Entwicklungstraumastörungen (Bessel van der Kolk 2009) sind nicht selten die Folge. Diese wirken kumulativ über die Zeit\, und sind mit einem erhöhten Risiko für ungünstige epigenetische und neurobiologischen Veränderungen verbunden\, welche die seelische und körperliches Gesundheit des Kindes bis ins Erwachsenenalter gefährden können. \nInterventionen\, die auf eine Unterstützung der kindlichen Spielfähigkeit\, sowie der gemeinsamen spielerischen Interaktionen von Eltern und Kind abzielen\, sind daher von wichtiger präventiver und kurativer Bedeutung. \nThemen \n\nBedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung\nAuswirkungen früher Beziehungstraumata auf Spiel- und Aufmerksamkeitsentwicklung\nEntwicklungstraumastörungen: Entstehung und Folgen\nNeurobiologische und bindungsbezogene Grundlagen\nSpiel als diagnostischer Zugang (mit Videobeispielen)\nPraxisorientierte Spiel- und Interventionsmöglichkeiten\nEltern-Kind-Interaktionen spielerisch fördern\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferent: Dr. med. Nikolaus v. Hofacker
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SUMMARY:Schützen\, zur Verfügung stehen und Kindern eine Stimme geben\, W5
DESCRIPTION:Heilpädagogik für frühtraumatisierte Kinder in stationären Settings der Jugendhilfe \nNach frühen traumatischen Erfahrungen zeigen Kinder oft irritierende Verhaltensweisen. Grundbedürfnisse sind nicht mehr einfach zugänglich. Ihr Ausdruck ist von einem Bewältigungsmuster bestimmt\, den D. Weinberg als „Täuschung“ bezeichnet hat. Auch professionelle Bezugspersonen sind oft überfordert\, angemessen und hilfreich darauf zu reagieren. \nIn einem interaktiven Workshop soll erlebbar werden\, wie Kinder nach frühen traumatischen Erfahrungen in der Familie in einer Therapeutischen Übergangshilfe der stationären Jugendhilfe Schutz und Entlastung erfahren. \nWie Fachkräfte heilpädagogische Angebote für eine erste Bearbeitung machen und immer mehr „Detektive“ (M. Blaustein) für das werden\, was diese Kinder durch (ver)störend ängstliches\, wütendes\, über angepasstes und ergebenes Verhalten von dem „erzählen“\, was sie erlebt haben und was sie jetzt eigentlich brauchen. Wie wieder Beruhigung\, Freude und Hoffnung möglich werden\, wenn diese Kinder sich gesehen\, verstanden und angenommen fühlen. Und wie Fachkräfte für sie neue und tragfähige Lebensperspektiven entwickeln können\, wenn sie sich von ihnen ihre innere Welt zeigen lassen. \nEin Einblick in diagnostische und heilpädagogische Praxis für frühtraumatisierte Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren im Caritas-Kinder- und Jugendheim Rheine. \nThemen \n\nWas frühtraumatisierte Kinder mit ihrem Verhalten mitteilen\nSchutz und Stabilisierung im heilpädagogischen Alltag\nHeilpädagogische Angebote für Kinder von 3 bis 10 Jahren\nBedürfnisse hinter Angst\, Wut und Überanpassung erkennen\nBeziehung als Grundlage für Entwicklung und Hoffnung\nPraxisbeispiele aus der Therapeutischen Übergangshilfe\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferent: Justinus Jakobs
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SUMMARY:Vom Kind ausgehen – Verhaltensbeobachtungen als Basis einer fachlichen Einschätzung W7
DESCRIPTION:Kindliche Signale erkennen und mögliche Kindeswohlgefährdungen sicher einschätzen \nNach wie vor bestehen für die Fachkräfte in der Jugendhilfe und deren Kooperationspartner Verunsicherungen in der Einschätzung einer möglichen Kindeswohlgefährdung insbesondere im Alter von 0-3 Jahren. Häufig richten die Fachkräfte dabei ihre Aufmerksamkeit auf das Verhalten der Eltern und bewerten dieses. Dadurch entstehen Risiken\, Babys und Kleinkinder in ihren tatsächlichen Befindlichkeiten und Bedürfnissen zu übersehen. \nEine fachlich fundierte Verhaltensbeobachtung des Kindes im Kontakt mit seinen Eltern erlaubt sicherer einzuschätzen\, ob das Kind Bedrohung\, emotionale Vernachlässigung oder extremes Chaos im elterlichen Verhalten erlebt hat. \nIm Workshop werden wir die Wege von einer konkreten Verhaltensbeobachtung zu einer fachlichen Einschätzung der Situation des Kindes und der Ableitung entsprechender Hilfen an konkreten Fällen praxisnah beschreiben. \nZiel\nSie erweitern Ihre Kompetenz\, das Verhalten von Babys und Kleinkindern differenziert zu beobachten\, fachlich einzuordnen und daraus tragfähige Entscheidungen im Kinderschutz abzuleiten. Dies stärkt Ihre Handlungssicherheit in der Einschätzung möglicher Kindeswohlgefährdungen und der Planung geeigneter Hilfen. \nThemen \n\nEntwicklungs- und bindungsorientierte Verhaltensbeobachtung bei Kindern von 0–3 Jahren\nSignale von Belastung\, Bedrohung und emotionaler Vernachlässigung erkennen\nVom Beobachten zur fachlichen Einschätzung\nPraxisnahe Fallarbeit\nAbleitung geeigneter Hilfen und Schutzmaßnahmen\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferentin: Dr. phil. Mauri Fries
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