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SUMMARY:„Irrsinnig menschlich?!“ Kinder psychisch kranker Eltern in den Blick nehmen
DESCRIPTION:Was bedeutet es für Kinder mit psychisch kranken Eltern aufzuwachsen? \nEltern mit Schizophrenie\, Angststörungen\, Depressionen… Borderline – Fachkräfte sind oft „erschlagen“ von den Diagnosen und oft auch nur skurrilen Verhaltensweisen von Eltern\, mit denen sie konfrontiert werden.\nWelche Auswirkungen haben diese Krankheitsbilder auf das Beziehungsverhalten und vor allem\, was bedeutet das für ihre Kinder? Was brauchen Kinder\, damit sie sich ihren Bedürfnissen entsprechend entwickeln können? Ist es ausreichend\, was das Kind von seinen Eltern bekommt? Wann müssen wir Fachkräfte aktiv werden? Was macht das mit mir? \nKinder entwickeln sich in Beziehungen. In der Fachfortbildung werden gelingende & riskante Beziehungsentwicklungen von Kindern zu ihren Bezugspersonen theoretisch (in Anlehnung an den Care-Index v. Pat Crittenden) und praxisnah beleuchtet\, Risiken benannt und gemeinsam Handlungsideen entwickelt. Die Fortbildung „lebt“ durch Ihre möglichst konkreten Praxissituationen. TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen\, ihre Anliegen und FrageAlle stellungen zum Thema mitzubringen. Wir wollen uns gemeinsam austauschen und mehr Handlungssicherheit für den beruflichen Alltag erlangen. \nThemen \n\nPsychische Erkrankungen der Eltern & ihre Auswirkungen auf das Beziehungsverhalten\nVerhaltensauffälligkeiten von Kindern und ihre Beziehungserfahrungen\n“Sehen-Verstehen-Handeln” als Haltung und Methode zum Erlangen von Handlungssicherheit\nEltern „ins Boot“ holen – Umgang mit Widerstand\nÜbertragungsphänome bei psychischen Erkrankungen – Selbstfürsorge für Fachkräfte\n\nDiese Themen sind als Vorschläge zu verstehen. Sie werden gemeinsam mit Ihnen präzisiert. \nAngebot für: Fachkräfte aus Frühpädagogik\, in den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Sozialpädagogik\, Jugendamt und Jugendhilfe \nReferenten: Dr. phil. Mauri Fries \, Susanne Großmann-Borchardt
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SUMMARY:Scham und Beschämung
DESCRIPTION:Welche Erscheinungsformen und Folgen haben sie bei Kindern und Jugendlichen? Wie können wir in Therapie\, Beratung und Pädagogik damit umgehen? \nAngebot für therapeutische und pädagogische Fachkräfte\, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. \nLeitung: Udo Baer
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SUMMARY:Starke Beziehungen zu Kindern und Eltern
DESCRIPTION:Beziehungskompetenz ist der Schlüssel für eine gelungene Pädagogik \nDie Beziehung zu Kindern und Eltern ist die Grundlage für eine erfolgreiche Pädagogik – mehr als jedes Förderangebot.\nBeziehungsgestaltung braucht Fachwissen und persönliche Entwicklungsbereitschaft. Wenn Beziehungen gelingen\, fühlen sich alle zufrieden und wertvoll. \nUnsere Pädagogik befindet sich in einem starken Wandel. Nicht mehr die Methoden zählen\, sondern die Haltung gegenüber den Kindern.\nKinder lernen am liebsten von und mit Erwachsenen\, die sie gleichwürdig behandeln und ihnen eine klare Orientierung geben. Auch schwierige Elterngespräche gelingen mit Fachkräften\, die wertschätzend\, klar und authentisch sind. \nDie Grundlage für professionelles Handeln ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten: \nWie hat meine eigene Geschichte mein Be- und Erziehungsverhalten geprägt?\nWie will ich als Fachkraft sein?\nWelches Menschenbild und welche Haltung habe ich Kindern gegenüber?\nWie ist mein Rollenverständnis: Bin ich Moderatorin\, Animateurin\, Erzieherin\, Begleiterin\, Beobachterin?\nWas ist wirklich wichtig?\nLassen Sie uns diese Fragen gemeinsam beantworten \nThemen / Inhalte \n\nEntwicklung einer persönlichen Autorität\, vor der Kinder Respekt haben (statt Angst)\nWirkungsvoll Grenzen setzen ohne Schimpfen\nFührung übernehmen\, ohne die Integrität der Kinder zu verletzten\nInitiieren und begleiten der Lernprozesse der Kinder ohne Förderdruck\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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SUMMARY:3. Kongress Frühkindliches Trauma – Trotz allem wachsen
DESCRIPTION:Frühe traumatische Erfahrungen können die körperliche\, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern nachhaltig beeinträchtigen. Für Fachkräfte stellt sich dabei die zentrale Frage\, wie Belastungen frühzeitig erkannt\, fachlich eingeordnet und Kinder sowie ihre Familien wirksam begleitet werden können. \nIn den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt unserer Kongresse auf frühen Traumatisierungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft\, Geburt\, Frühgeburtlichkeit\, medizinischen Interventionen und frühen Regulationsstörungen. Mit dem Kongress „Frühkindliches Trauma 2027“ erweitern wir diesen Fokus bewusst und greifen weitere Formen früher belastender Beziehungserfahrungen auf. \nIm Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisrelevante Fragestellungen zu Formen früher Traumatisierung und Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung\, Gewalt- und Missbrauch sowie Bindungsentwicklung\, Resilienz und Schutzfaktoren bis hin zu interdisziplinären Ansätzen in Diagnostik\, Prävention und Begleitung. Auch traumatische Erfahrungen im Kontext von Flucht und Migration finden Berücksichtigung. \nRenommierte Referentinnen und Referenten aus Medizin\, Psychologie\, Therapie\, Pädagogik\, Jugendhilfe und Forschung vermitteln aktuelle Erkenntnisse und zeigen praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für unterschiedliche Arbeitsfelder auf. Der Kongress versteht sich dabei als interdisziplinäres Forum für Austausch\, Vernetzung und gemeinsames Lernen. \nKongressprogramm: Programmflyer 2027 (PDF) \nTagungsgebühren siehe Programmflyer
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SUMMARY:Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode\, W3
DESCRIPTION:Eltern-Kind-Interaktionen strukturiert und ressourcenorientiert beobachten \nInteraktionen haben einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Sie genauer beim Spielen und Kommunizieren zu beobachten\, ist hilfreich für die Planung pädagogischer und therapeutischer Interventionen\, für die Elternberatung und bei gutachterlichen Fragestellungen. \nDie Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM) ermöglicht mit ihren alltagsnahen Aufgaben eine effektive Beobachtung der Kind-Bezugsperson-Beziehung. Dabei werden diagnostisch relevante Verhaltensweisen durch spezifische Aufgaben (für Kleinkinder\, Kindergartenkinder\, Schulkinder bzw. Jugendliche) evoziert. \nDieses Vorgehen erlaubt der UntersucherIn einen ganzheitlichen Eindruck. \nDie Durchführung der H-MIM ist sowohl für die Kinder als auch für deren Bezugspersonen stressarm und abwechslungsreich. \nLernen Sie in diesem Workshop die H-MIM und ihre Anwendungsmöglichkeiten kennen. \nThemen \n\nAnwendungsbereiche der H-MIM\nTheoretische Grundlagen der H-MIM\nPlanung und Setting der H-MIM\nTraining der systematischen Beobachtung von\nEltern-Kind-Interaktionen\nMöglichkeiten der Auswertung\n\nAngebot für: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Ärzt:innen\, Logopäd:innen\, Therapeut:innen\, Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Früh- und Sozialpädagog:innen \nReferent: Markus Schulte-Hötzel
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SUMMARY:Traumasensibel begleiten\, W4
DESCRIPTION:Herausforderungen in Schule und Alltag bewältigen \nTraumatisierte Kinder stellen Bezugspersonen oft vor große Herausforderungen – in der Familie ebenso wie in pädagogischen Einrichtungen. \nDer Workshop verbindet fundierte Kenntnisse zu Bindung\, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie\, Therapie und Schule. Im Zentrum steht die Frage\, wie herausforderndes Verhalten als Ausdruck innerer Not sowie als Bindungs- und Überlebensstrategie verstanden werden kann. \nNeben aktuellen Erkenntnissen zum Traumaerleben und Gehirnentwicklung werden konkrete Impulse aus der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie (I.B.T.®) für den Alltag mit Kindern\, Familien und pädagogische Kontexte aufgezeigt. \nAnhand von Fallbeispielen lernen Sie zudem ein Modell des pädagogischen Fallverstehens kennen\, um Verhalten differenzierter einzuordnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln\, wie vorbeugend zu handeln\, feinfühlig Grenzen zu setzen und korrigierende Beziehungserfahrungen zu bieten. \nEin besonderer Schwerpunkt liegt auf dem eigenen Erleben von Bezugspersonen sowie der Bedeutung professioneller Selbstreflexion. \nThemen \n\nTraumabedingte Verhaltensweisen erkennen\nund verstehen\nErkenntnisse zu Bindung\, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie\, Therapie und Schule\nFallverstehen anhand konkreter Praxisbeispiele\nProfessionelle Selbstreflexion im Umgang mit belasteten Kindern\nEntwicklung alltagsnaher Handlungsstrategien\n\nAngebot für: Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik\, Sonderpädagogik\, Sozialer Arbeit\, Beratung und Therapie\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferenten: André Löwen (MSc \, BA) \, Emmelina Löwen
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SUMMARY:Wenn das Zuhause belastet\, W2
DESCRIPTION:Häusliche Gewalt\, Kinderschutz und betroffene Elternteile im Blick \nHäusliche Gewalt betrifft nicht nur die unmittelbar betroffenen Elternteile – auch Kinder und Jugendliche erleben Gewalt als erhebliche Belastung für ihre Sicherheit und Entwicklung. In diesem Workshop erweitern Sie Ihre fachliche Einschätzungskompetenz und gewinnen mehr Handlungssicherheit im Umgang mit belasteten Familien. \nFachlicher Input\, kollegialer Austausch und interaktive Zusammenarbeit unterstützen Sie dabei\, Gewaltdynamiken besser zu erkennen\, Risiken einzuschätzen und eine praxisnahe Checkliste für Ihren Berufsalltag zu entwickeln. \nThemen \n\nKinder und Jugendliche in häuslichen Gewaltkontexten\nErschwerte Lösungswege für Betroffene durch emotionale\, materielle\, soziale und strukturelle Abhängigkeiten sowie durch die Dynamik von Angst\, Scham und fehlender Sicherheit.\nDer betroffene Elternteil als zentrale Bezugsperson im Gewaltkontext und seine Bedeutung für Schutz\, Stabilisierung und weitere Hilfeplanung.\nFachliche Kriterien zur (Erst)Einschätzung von Gewaltdynamiken und zur Orientierung in Verdachts- und Belastungslagen\nEntwicklung einer praxisnahen Checkliste\n\nAngebot für: Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Frühpädagogik\, Sozial- und Sonderpädagogik\, Kinder- und Jugendhilfe und Jugendämtern\, Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik\, Beratung und Therapie \nReferentin: Susanne Ullrich (BA)
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SUMMARY:Kindliches Spiel im Kontext traumatischer Beziehungserfahrungen\, W8
DESCRIPTION:Frühe Beeinträchtigungen der Spielfähigkeit und Aufmerksamkeitssteuerung – Entstehungsgeschichte und Interventionsmöglichkeiten \nDie frühkindliche Spielfähigkeit ist im Rahmen sequenzieller traumatischer Beziehungserfahrungen häufig erheblich beeinträchtigt. Traumaassoziiertes Stresserleben beeinträchtigt darüber hinaus die Reifung der kindlichen Aufmerksamkeitsregulation. Entwicklungstraumastörungen (Bessel van der Kolk 2009) sind nicht selten die Folge. Diese wirken kumulativ über die Zeit\, und sind mit einem erhöhten Risiko für ungünstige epigenetische und neurobiologischen Veränderungen verbunden\, welche die seelische und körperliches Gesundheit des Kindes bis ins Erwachsenenalter gefährden können. \nInterventionen\, die auf eine Unterstützung der kindlichen Spielfähigkeit\, sowie der gemeinsamen spielerischen Interaktionen von Eltern und Kind abzielen\, sind daher von wichtiger präventiver und kurativer Bedeutung. \nThemen \n\nBedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung\nAuswirkungen früher Beziehungstraumata auf Spiel- und Aufmerksamkeitsentwicklung\nEntwicklungstraumastörungen: Entstehung und Folgen\nNeurobiologische und bindungsbezogene Grundlagen\nSpiel als diagnostischer Zugang (mit Videobeispielen)\nPraxisorientierte Spiel- und Interventionsmöglichkeiten\nEltern-Kind-Interaktionen spielerisch fördern\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferent: Dr. med. Nikolaus v. Hofacker
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SUMMARY:Schützen\, zur Verfügung stehen und Kindern eine Stimme geben\, W5
DESCRIPTION:Heilpädagogik für frühtraumatisierte Kinder in stationären Settings der Jugendhilfe \nNach frühen traumatischen Erfahrungen zeigen Kinder oft irritierende Verhaltensweisen. Grundbedürfnisse sind nicht mehr einfach zugänglich. Ihr Ausdruck ist von einem Bewältigungsmuster bestimmt\, den D. Weinberg als „Täuschung“ bezeichnet hat. Auch professionelle Bezugspersonen sind oft überfordert\, angemessen und hilfreich darauf zu reagieren. \nIn einem interaktiven Workshop soll erlebbar werden\, wie Kinder nach frühen traumatischen Erfahrungen in der Familie in einer Therapeutischen Übergangshilfe der stationären Jugendhilfe Schutz und Entlastung erfahren. \nWie Fachkräfte heilpädagogische Angebote für eine erste Bearbeitung machen und immer mehr „Detektive“ (M. Blaustein) für das werden\, was diese Kinder durch (ver)störend ängstliches\, wütendes\, über angepasstes und ergebenes Verhalten von dem „erzählen“\, was sie erlebt haben und was sie jetzt eigentlich brauchen. Wie wieder Beruhigung\, Freude und Hoffnung möglich werden\, wenn diese Kinder sich gesehen\, verstanden und angenommen fühlen. Und wie Fachkräfte für sie neue und tragfähige Lebensperspektiven entwickeln können\, wenn sie sich von ihnen ihre innere Welt zeigen lassen. \nEin Einblick in diagnostische und heilpädagogische Praxis für frühtraumatisierte Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren im Caritas-Kinder- und Jugendheim Rheine. \nThemen \n\nWas frühtraumatisierte Kinder mit ihrem Verhalten mitteilen\nSchutz und Stabilisierung im heilpädagogischen Alltag\nHeilpädagogische Angebote für Kinder von 3 bis 10 Jahren\nBedürfnisse hinter Angst\, Wut und Überanpassung erkennen\nBeziehung als Grundlage für Entwicklung und Hoffnung\nPraxisbeispiele aus der Therapeutischen Übergangshilfe\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferent: Justinus Jakobs
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SUMMARY:Vom Kind ausgehen – Verhaltensbeobachtungen als Basis einer fachlichen Einschätzung W7
DESCRIPTION:Kindliche Signale erkennen und mögliche Kindeswohlgefährdungen sicher einschätzen \nNach wie vor bestehen für die Fachkräfte in der Jugendhilfe und deren Kooperationspartner Verunsicherungen in der Einschätzung einer möglichen Kindeswohlgefährdung insbesondere im Alter von 0-3 Jahren. Häufig richten die Fachkräfte dabei ihre Aufmerksamkeit auf das Verhalten der Eltern und bewerten dieses. Dadurch entstehen Risiken\, Babys und Kleinkinder in ihren tatsächlichen Befindlichkeiten und Bedürfnissen zu übersehen. \nEine fachlich fundierte Verhaltensbeobachtung des Kindes im Kontakt mit seinen Eltern erlaubt sicherer einzuschätzen\, ob das Kind Bedrohung\, emotionale Vernachlässigung oder extremes Chaos im elterlichen Verhalten erlebt hat. \nIm Workshop werden wir die Wege von einer konkreten Verhaltensbeobachtung zu einer fachlichen Einschätzung der Situation des Kindes und der Ableitung entsprechender Hilfen an konkreten Fällen praxisnah beschreiben. \nZiel\nSie erweitern Ihre Kompetenz\, das Verhalten von Babys und Kleinkindern differenziert zu beobachten\, fachlich einzuordnen und daraus tragfähige Entscheidungen im Kinderschutz abzuleiten. Dies stärkt Ihre Handlungssicherheit in der Einschätzung möglicher Kindeswohlgefährdungen und der Planung geeigneter Hilfen. \nThemen \n\nEntwicklungs- und bindungsorientierte Verhaltensbeobachtung bei Kindern von 0–3 Jahren\nSignale von Belastung\, Bedrohung und emotionaler Vernachlässigung erkennen\nVom Beobachten zur fachlichen Einschätzung\nPraxisnahe Fallarbeit\nAbleitung geeigneter Hilfen und Schutzmaßnahmen\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferentin: Dr. phil. Mauri Fries
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SUMMARY:Funktionelle Hirnentwicklung und die Entstehung von Vulnerabilität und Resilienz\, W6
DESCRIPTION:Gene\, Umwelt oder Beides? \nDie Frage „Was ist angeboren und was ist erworben?“ impliziert\, dass sich manche Merkmale eines Individuums durch seine genetische Veranlagung erklären lassen\, während andere Merkmale das Ergebnis von Anpassungsprozessen auf Umwelteinflüsse sind. Allerdings wird die funktionelle Entwicklung eines Individuums durch ein komplexes Zusammenspiel von genetisch festgelegten Prozessen mit verschiedensten Umwelteinflüssen gesteuert. Dies gilt insbesondere auch für die funktionelle Entwicklung von Gehirn und Verhalten. \nNegative Kindheitserfahrungen können neuronale Entwicklungsprozesse stören und sind somit ein Risikofaktor für die Entstehung psychischer Erkrankungen wie Depression oder ADHS. \nHingegen kann die erfolgreiche Bewältigung früher Negativerfahrungen aber auch zu angepassten Veränderungen führen\, die die Entwicklung psychischer Gesundheit fördern. \nIm Workshop werden Grundprinzipien der funktionellen Entwicklung diskutiert und die Bedeutung der Epigenetik an diesen Prozessen erläutert. Zudem werden mögliche Pufferfaktoren gegenüber negativen Kindheitserfahrungen diskutiert. \nThemen \n\nGrundlegende Entwicklungsprinzipien\n„Frühe Programmierung von Gesundheit und Krankheit“ (Developmental Origins of Health and Disease\, DOHaD)\nFunktionelle Entwicklung von Gehirn und Verhalten\nEpigenetik als Schlüsselmechanismus der Entwicklung und an der Schnittstelle zwischen Genen und Umwelt\nKritische und sensible Entwicklungszeitfenster\nVulnerabilität vs. Resilienz\nGeschlechtsspezifische Entwicklung\n\nAngebot für: Therapeut:innen\, Fachkräfte in den Frühen Hilfen\, Früh-/Sozial-/Pädagog:innen\, Sozialarbeiter:innen\, Hebammen\, Pflegende und Ärzt:innen und alle die mit Eltern und Kindern arbeiten \nReferent: Prof. Dr. Jörg Bock
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SUMMARY:Fachfortbildung: Beziehungspädagogik
DESCRIPTION:Jedes pädagogisches Handeln vollzieht sich in Beziehungen. Existiert keine Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden\, die von Würde und Respekt getragen ist\, kann Lehren und Lernen nicht gelingen\, dann treten Dressur oder Haltlosigkeit\, Angst oder Resignation an deren Stelle. Deswegen ist es notwendig\, zu verstehen\, wie gute Beziehungen entstehen\, was sie benötigen und wie Erziehende Beziehungsstörungen begegnen sollten. \n10 Themen-Webinare: \n\nWas ist Beziehung im pädagogischen Kontext?\nWer bin ich und wer möchte ich sein – Beziehungserfahrungen und Beziehungswünsche\nWie die Basis für gelingende Beziehungen entsteht – Entwicklungspsychologie\, Bindung\, Beziehung\nBeziehungsdiagnostik und Beziehungsemotionalität\nBeziehungsstörungen: Quellen\, Ausdrucksformen\, Hilfen\nWie Sie die individuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen durch die Beziehungsgestaltung unterstützen können\nWie Sie Räume des würdigenden Miteinanders in Gruppen gestalten\nAlternativen zu Strafen und andere Fragen der Beziehungspraxis\nSpielen als Beziehungslernfeld\nInstitutionelles Umfeld und Beziehungspädagogik\n\nAngebot für pädagogische Fachkräfte in Kita\, Sozialpädagogik\, Jugendhilfe u. Ä.\, Lehrerinnen und Lehrer\, für die Pädagogik mehr als Wissensvermittlung ist. \nLeitung: Kristina Gosemärker und Udo Baer
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SUMMARY:Stark im Kontakt – mit mir selbst und mit Kindern
DESCRIPTION:Stark im Kontakt – mit mir selbst und mit Kindern \nPädagogische Fachkräfte begleiten Kinder jeden Tag mit großer Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen. Sie trösten\, vermitteln\, setzen Grenzen und gestalten Beziehungen. Dabei geraten die eigenen Bedürfnisse im Berufsalltag häufig in den Hintergrund. Professionelle Beziehungsarbeit beginnt jedoch bei der Beziehung zu sich selbst. Wer die eigenen Gefühle\, Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen und gut für sich sorgen kann\, bleibt auch in herausfordernden Situationen präsent\, handlungsfähig und authentisch. Die eigene Lebensgeschichte und persönliche Erfahrungen prägen unser pädagogisches Handeln oft stärker\, als uns bewusst ist. Sie beeinflussen unsere Haltung gegenüber Kindern\, Eltern und Kollegen sowie unseren Umgang mit Belastungen und Konflikten. \nIn dieser Fortbildung lernen Sie\, Ihre persönlichen Ressourcen bewusster wahrzunehmen und Ihre Selbststeuerung zu stärken. Auf der Grundlage der Werte von Jesper Juul – Gleichwürdigkeit\, Integrität\, Eigenverantwortung und Authentizität – entwickeln Sie eine professionelle Haltung\, die sowohl Ihnen selbst als auch den Kindern zugutekommt. Anhand praxisnaher Beispiele\, Übungen und gemeinsamer Reflexion erhalten Sie konkrete Impulse für einen achtsamen und souveränen Umgang mit sich selbst und den Kindern. \nZiel ist es\, die eigene Beziehungskompetenz zu stärken und die Freude an der pädagogischen Arbeit\nlangfristig zu erhalten. \nThemen \n\nDie eigene Lebensgeschichte und ihre Bedeutung für das pädagogische Handeln\nSelbstwert\, Selbstfürsorge und Selbstregulation stärken\nEigene Ressourcen erkennen und im Alltag nutzen\nGleichwürdige Beziehungen zu Kindern gestalten\nGrenzen klar\, respektvoll und authentisch setzen\nHandlungssicherheit in herausfordernden Situationen gewinnen\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
URL:https://fuerkinder.org/event/stark-im-kontakt-mit-mir-selbst-und-mit-kindern/
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SUMMARY:Kinder psychisch- bzw. suchtkranker Elternteile
DESCRIPTION:Folgen und Wege der Unterstützung \nKinder und Jugendliche\, von denen mindestens ein Elternteil psychisch oder suchterkrankt ist\, leiden. Was sind die Folgen? Wie zeigen sie sich? Was brauchen diese Kinder und wie können wir mit ihnen umgehen? \nAngebot für pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte \nLeitung: Kristina Gosemärker
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SUMMARY:Familiäre Trennungen und Abschiede überstehen und bearbeiten
DESCRIPTION:Eltern können sich trennen und damit das Gefüge der Familie und jedes einzelne Familienmitglied beeinflussen. Auch der Verlust von Großeltern oder Auszug eines älteren Geschwisters kann Folgen haben\, die ernst genommen werden müssen. \nAngebot für alle Menschen\, die daran interessiert sind\, mit Familienthemen und familiären Belastungen therapeutisch oder beraterisch zu arbeiten. \nLeitung: Dr. Udo Baer
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SUMMARY:Wenn kleine Kinder beißen...
DESCRIPTION:Konkrete Hilfen für den Erziehungsalltag im U-3 Bereich \nIn der U-3 Betreuung passiert es fast täglich: Kinder zwischen 12 Monaten und 3 Jahren wissen sich oft nicht anders zu helfen\, als andere Kinder zu beißen. Dies stellt für die Pädagoginnen eine große Herausforderung dar. Warum beißen Kinder? Wie kann man darauf reagieren? Wie kann man dem Kind helfen\, Alternativen zu entwickeln? Was brauchen die „gebissenen“ Kinder? Und wie können Fachkräfte auf die oft aufgebrachten und entsetzten Eltern sowohl der geschädigten als auch der beißenden Kinder reagieren? \nDiese Fortbildung bietet Ihnen einen Überblick über die genannten Themen und ermöglicht einen Austausch zwischen den TeilnehmerInnen.\nAlle TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen\, ihre Anliegen und Fragestellungen zum Thema mitzubringen.\nWir wollen uns gemeinsam austauschen und mehr Handlungssicherheit für den beruflichen Alltag erlangen. \nThemen / Ziele \n\nErwerb von Handlungsstrategien\nHintergründe des Beißens verstehen\nSicherer werden im Umgang mit Eltern\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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SUMMARY:Elterngespräche als Schlüssel für eine gelungene Erziehungspartnerschaft
DESCRIPTION:Wenn alle an einem Strang ziehen… \nIn Konfliktsituationen mit Eltern ist es nicht immer einfach den richtigen Ton zu treffen. Wenn ErzieherInnen sich Sorgen um die Entwicklung ihrer Schützlinge machen oder das Gefühl haben\, die Eltern kümmern sich nicht richtig\, ist viel Feingefühl angesagt damit gegenseitige Vorwürfe und Missverständnisse die Eltern-ErzieherInnen-Beziehung nicht negativ beeinflussen. Die Erziehungspartnerschaft von Eltern und ErzieherInnen in Zeiten der frühen und umfassenden Kinderbetreuung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Kinder können sich besonders gut entwickeln\, wenn Eltern und ErzieherInnen in einem respekt- und vertrauensvollen Dialog stehen und die Kinder gemeinsam begleiten. \nDer Schlüssel liegt im persönlichen Gespräch: Die Kita als Gastgeber lädt die Eltern zur Mitarbeit und zu aktiven Gesprächen ein\, um die Lebenswelten des Kindes von allen Seiten zu verstehen und zu vereinen. \nDer Workshop vermittelt anhand von Rollenspielen und Dialogen an konkreten Fragen und Fallbeispielen aus der täglichen Praxis das Handwerkszeug und die Zutaten für einen gleichberechtigten und nachhaltigen Dialog mit den Eltern. Mit viel Input und Humor lernen Sie aktiv den Gesprächsrahmen für ein Elterngespräch zu gestalten\, „Türöffner“ und „Türschließer“ richtig anzuwenden und Eltern zur Mitarbeit zu motivieren. \nThemen \n\nUmgang mit schwierigen Themen\, wie z.B.: Wie sag ich’s den Eltern?\nAktives Zuhören als Ausdruck des Respekts und Verständnisses\nRegelmäßige Elterngespräche als Basis für eine aktive Erziehungspartnerschaft\nArbeit an konkreten Fragen und Fallbeispiele aus der Praxis\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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SUMMARY:Frühkindliche Regulationsstörungen - Hürden bewältigen\, Wege entdecken\, Möglichkeiten (er-) finden
DESCRIPTION:Fallarbeit und Supervision in der Beratung und psychotherapeutischen Arbeit mit Babys und deren Eltern \nJeder Mensch ist anders\, so auch jeder Fall in der Beratung von jungen Familien und deren Babys und Kleinkindern. Jeder Fall sollte mit neuen Augen betrachtet werden und bedarf einer individuellen Unterstützung bei der Begleitung. Persönlichkeitsstruktur\, Biografie der Eltern\, die Umstände der Entstehung des Kindes\, der Geburt und das Temperament des Kindes erzählen individuelle Geschichten und Verläufe.\nNeben gängigen Vorgehensweisen in der Behandlung von Säuglingen und deren Eltern\, werden wir in dieser Fortbildung der Blick für das umfassende Verständnis der Gesamtsituation\, als auch für die individuellen Merkmale des Kindes\, der Eltern und der spezifischen Problematik schulen. Anhand von Praxisbeispielen zu den Hauptthemen Schlafen\, Schreien\, Füttern werden wir Handlungsmöglichkeiten in der Babytherapie aufzeigen\, besprechen und evaluieren. Gemeinsam reflektieren wir für Fachkräfte emotional belastende Situationen\, wie z.B. schwere Erkrankung\, Frühgeburt oder drohende Kindeswohlgefährdung und beantworten Fragen zur Kooperation mit anderen Einrichtungen der Frühen Hilfen und dem Jugendamt. \nThemen \n\nAuffrischung der Problematiken: Nicht Schlafen\, zu viel Schreien\, Fütterschwierigkeiten\nFalldarstellungen anhand von Videobeispielen und Fallberichten aus meiner Praxis\nBesprechung von Fällen oder Gesprächssituationen der TeilnehmerInnen\nMithilfe von Simulationsspielen ein tieferes Verständnis für die Situation und Problematik der Eltern schaffen\nUnterstützung bei der Entwicklung der nächsten Beratungsschritte: Was kann ich konkret als nächstes tun?\nMöglichkeiten des Umgangs mit emotional herausfordernden Situationen finden\n\nAngebot für: Mitarbeiter:innen in den Frühen Hilfen\, Hebammen\, Psychotherapeut:innen\,Ärzt:innen\, Familienbegleiter:innen\, Pädagog:innen/Sozialpädagog:innen und alle\, die mit Eltern\, Säglingen und Kleinkindern arbeiten \nReferentin: Mona Willke
URL:https://fuerkinder.org/event/fruehkindliche-regulationsstoerungen-huerden-bewaeltigen-wege-entdecken-moeglichkeiten-er-finden/
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SUMMARY:I.B.T.® Einführungsseminar – Traumaarbeit bei Säuglingen und Kleinkindern
DESCRIPTION:I.B.T.® – Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie \nIm Gegensatz zu vielen Tieren kommt der Mensch „unreif“ auf die Welt und ist besonders in den ersten Lebensjahren besonders auf Personen in seiner Umgebung angewiesen\, die ihm neben äußerer Versorgung wie Nahrung\, Schlaf und Schutz\, auch Nähe\, Liebe und Geborgenheit gewährleisten. Auf Grund dieser Unreife sind Kinder in den ersten Lebensjahren aber auch besonders verschiedensten Risiken einer Traumatisierung ausgesetzt. Sie können sich rasch in ausweglosen Situationen\, z. B. medizinische Eingriffe\, Unfälle\, Vernachlässigung etc.\, befinden\, in denen weder Flucht noch Angriff möglich und sie hilflos ausgeliefert sind. Ist dieses Erleben mit sehr starken\, überflutenden und evtl. auch andauernden oder sich wiederholenden Stress verbunden\, kann es auf Grund der noch nicht gefestigten Persönlichkeitsstruktur und noch nicht ausreichend abgeschlossenen Gehirnentwicklung zu schweren Traumatisierungen bereits im frühen Kindheitsalter kommen\, die lebenslange belastende Auswirkungen bis ins hohe Erwachsenenalter nach sich ziehen können. \nIn diesem Einführungsseminar erhalten Sie einen Einblick in die Methode I.B.T.®- der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie. Hierbei handelt es sich um eine integrative Methode die die Arbeit mit den Bezugspersonen in Bezug auf das Trauma des Kindes\, die Bindungsstärkung zwischen Bezugspersonen und Kind\, sowie die direkte traumintegrative Arbeit am Säugling\, Kleinkind und Vorschulkind umfasst. \nThemen \n\nGrundlagen und Folgen früher Traumatisierung\nÜberblick über die drei Behandlungsphasen der I.B.T.®-Methode\n\nAngebot für: Therapeut:innen\, Pflegende\, Hebammen\, Logopäd:innen\, Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Ärzt:innen\, Sozialpädagog:innen:innen\, Heilpädagog:innen \nReferentin: Katrin Boger
URL:https://fuerkinder.org/event/i-b-t-einfuehrungsseminar-traumaarbeit-bei-saeuglingen-und-kleinkindern-2/
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SUMMARY:Psychosomatik der Elternschaft
DESCRIPTION:Ein Kurzüberblick \nWenn Psychosomatik dann Elternschaft: Auch wenn es zunächst so aussieht\, als ob Schwangerschaft und Geburt nur die Füllung und Entleerung eines Hohlorgans sind- es hängt psychosozial unvergleichlich viel dran: Kinderwunsch\, missglückte Schwangerschaften und Geburten\, Hyperemesis\, Frühgeburt\, Gewalterfahrung\, psychische Belastung\, Anspannung\, Stress\, Angst\, Schmerz\, Erschöpfung\, Versagen\, Depression – alles ein kleiner Teil einer riesigen Palette. Zeitgeist- und umstände katalysieren Bedarfe\, von denen alle Geburtshelfer ein Lied singen können. Höchste Zeit sich immer wieder – und irgendwann vertieft mit diesen Themen auseinanderzusetzen und sich weiter- und fortzubilden. \nIn diesem interaktiven Workshop wird das Spektrum des Themas ausgebreitet und punktuell bearbeitet. Nach einem Einführungsvortrag wird im Plenum diskutiert\, wie die selbstverständliche Einbindung einer holistischen Sichtweise überall auch praktisch gelingen kann. Der Referent stellt hierbei auch sein eigenes Umsetzungskonzept als langjähriger Chefarzt vor.\nIn der Kommunikation wird auf Trigger\, Wording und Körpersprache eingegangen. Nicht zuletzt geht es auch um die Teamkonstellation und den Umgang mit (großen) Fehlern vor dem Hintergrund möglicher persönlicher und institutioneller Traumatisierung. \nZiele \n\nVerstehen der Bedeutung der Psychosomatik rund um die Betreuung der Elternschaft\nErste eigene Schritte der praktischen Umsetzungsmöglichkeiten kennenlernen\, prüfen und angehen\nInteresse an einer 40-80 stündigen Weiterbildung mit Theorie\, Interventionstechnik\, Fallsupervision\, Balintarbeit und Selbsterfahrung wecken (in Arbeit)\n\nAngebot für: alle Berufsgruppen\, die mit dem Thema Elternschaft befasst sind: Ärzt:innen\, Psycholog:innen\, Hebammen\, Pflegende\, Therapeut:innen \nReferent: Dr. med. Wolf Lütje
URL:https://fuerkinder.org/event/psychosomatik-der-elternschaft-2/
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SUMMARY:Selbstregulation des Säuglings und Koregulation durch Eltern und BegleiterInnen
DESCRIPTION:Körpersprache eines Babys verstehen \nDie Körpersprache eines Babys zu verstehen ist (eigentlich) ganz leicht\, denn es kann uns durch seinen körperlichen und stimmlichen Ausdruck zeigen\, welche Bedürfnisse es hat und wie es ihm geht. Wir müssen nur genau hinschauen und unserer Intuition vertrauen. Aber genau das\, ist manchmal gar nicht so einfach! \nAuf diese Fähigkeiten können belastete oder überforderte Eltern nicht immer ausreichend gut zurückgreifen\, da das Baby z.B. mehrere Stunden am Tag schreit\, in der Nacht nicht schlafen will oder grundsätzlich der Alltag mit einem Baby irgendwie ganz anders ist\, als man es sich vorgestellt und erwartet hat. \nGemeinsam werden wir uns in der Fortbildung einerseits mit dem Thema Koregulation des Babys durch die Eltern beschäftigen und andererseits das Verhalten der Babys genauer anschauen. \nUnsere Kleinen können zwar lautstark deutlich machen\, dass etwas für sie nicht stimmt\, aber am Anfang ihres Lebens haben sie erst wenig Möglichkeiten und nur gering ausgeprägte Fertigkeiten\, sich selbst zu regulieren. Sie sind – anders als Tierbabys – sehr auf die Unterstützung der Mutter oder des Vaters angewiesen. \nDie Signale des Kindes zu sehen\, sie zu verstehen und zu beantworten ist daher eine wichtige Aufgabe der Eltern und ein zentraler Aspekt in dieser Fortbildung. Anhand von Videobeispielen und Fällen aus der Praxis beleuchten wir\, wie die Feinzeichen für Belastung des Babys und auch der Eltern adäquat wahrgenommen und interpretiert und daraus Veränderungsideen generiert werden können. \nThemen \n\nBeobachtungen des kindlichen Verhaltens\nDie Unterstützung der Selbstregulation des Babys\nSelbstregulation des autonomen Nervensystems\nSelbst- und Koregulation der Eltern und ihrer BegleiterInnen\n\nAngebot für: Fachkräfte in den Frühen Hilfen\, pädagogische Fachkräfte\, Psycholog:innen\, Hebammen\, Pflegende\, Therapeut:innen u. a. \nReferentin: Mona Willke
URL:https://fuerkinder.org/event/selbstregulation-des-saeuglings-und-koregulation-durch-eltern-und-begleiterinnen-2/
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SUMMARY:Trennung\, Scheidung & Neubeginn
DESCRIPTION:Kinder und Eltern in herausfordernden Zeiten kompetent begleiten \nFamilienkonstellationen befinden sich im stetigen Wandel. Für Sie als pädagogische Fachkraft gehört es mittlerweile zum beruflichen Alltag\, Kinder und Eltern in Phasen von Trennung\, Scheidung und Neuorientierung zu begleiten. Diese Situationen wirken auf das Familiensystem oft wie ein emotionales Erdbeben – sie erschüttern Sicherheiten\, lösen Ängste aus und können bei Kindern wie auch Eltern zu deutlichen Belastungsreaktionen und Verhaltensauffälligkeiten führen. \nDie Fortbildung verbindet systemisches Fachwissen mit hoher Alltagsrelevanz und gibt Ihnen Sicherheit\, Handlungskompetenz und Orientierung im Umgang mit Familien in Umbruchsphasen. \nAnhand konkreter Fallbeispiele erhalten die Teilnehmenden u. a. Antworten auf folgende Fragen: \n\nWie wirken sich Trennungen und Scheidungen auf die kindliche Psyche und das Verhalten aus?\nWelche systemischen Dynamiken sind in belasteten Familiensituationen relevant – und wie können Fachkräfte diese erkennen?\nWie können die Fachkräfte die Kinder im Gruppenalltag unterstützen – vor allem wenn sie Auffälligkeiten wie Aggression oder Rückzug zeigen?\nWie gelingt eine wertschätzende\, professionelle Kommunikation mit beiden Elternteilen?\nWie können Fachkräfte Grenzen wahren\, ohne sich emotional zu überfordern?\n\nThemen \n\nVerstehen kindlicher Reaktionen\nSystemische Familiendynamiken erfassen\nSichere pädagogische Begleitung und Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen\nProfessionelle Kommunikation mit den Eltern\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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SUMMARY:Das Haus der Gefühle
DESCRIPTION:Das „Haus der Gefühle“ ist eine Methode\, gemeinsam mit Kindern oder anderen Familienangehörigen die Facetten der familiären Gefühlswelten zu entdecken und damit zu arbeiten. \nAngebot für alle Menschen\, die daran interessiert sind\, mit Familienthemen und familiären Belastungen therapeutisch oder beraterisch zu arbeiten. \nLeitung: Dr. Udo Baer
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SUMMARY:„Irrsinnig menschlich?!“ Kinder psychisch kranker Eltern in den Blick nehmen
DESCRIPTION:Was bedeutet es für Kinder mit psychisch kranken Eltern aufzuwachsen? \nEltern mit Schizophrenie\, Angststörungen\, Depressionen… Borderline – Fachkräfte sind oft „erschlagen“ von den Diagnosen und oft auch nur skurrilen Verhaltensweisen von Eltern\, mit denen sie konfrontiert werden.\nWelche Auswirkungen haben diese Krankheitsbilder auf das Beziehungsverhalten und vor allem\, was bedeutet das für ihre Kinder? Was brauchen Kinder\, damit sie sich ihren Bedürfnissen entsprechend entwickeln können? Ist es ausreichend\, was das Kind von seinen Eltern bekommt? Wann müssen wir Fachkräfte aktiv werden? Was macht das mit mir? \nKinder entwickeln sich in Beziehungen. In der Fachfortbildung werden gelingende & riskante Beziehungsentwicklungen von Kindern zu ihren Bezugspersonen theoretisch (in Anlehnung an den Care-Index v. Pat Crittenden) und praxisnah beleuchtet\, Risiken benannt und gemeinsam Handlungsideen entwickelt. Die Fortbildung „lebt“ durch Ihre möglichst konkreten Praxissituationen. TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen\, ihre Anliegen und FrageAlle stellungen zum Thema mitzubringen. Wir wollen uns gemeinsam austauschen und mehr Handlungssicherheit für den beruflichen Alltag erlangen. \nThemen \n\nPsychische Erkrankungen der Eltern & ihre Auswirkungen auf das Beziehungsverhalten\nVerhaltensauffälligkeiten von Kindern und ihre Beziehungserfahrungen\n“Sehen-Verstehen-Handeln” als Haltung und Methode zum Erlangen von Handlungssicherheit\nEltern „ins Boot“ holen – Umgang mit Widerstand\nÜbertragungsphänome bei psychischen Erkrankungen – Selbstfürsorge für Fachkräfte\n\nDiese Themen sind als Vorschläge zu verstehen. Sie werden gemeinsam mit Ihnen präzisiert. \nAngebot für: Fachkräfte aus Frühpädagogik\, in den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Sozialpädagogik\, Jugendamt und Jugendhilfe \nReferenten: Dr. phil. Mauri Fries \, Susanne Großmann-Borchardt
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SUMMARY:Herausforderndes Verhalten
DESCRIPTION:Herausforderndes\, aggressives Verhalten begegnen wir bei zahlreichen Kindern und Jugendlichen. Aus welchen Quellen kann es entspringen? Wie können wir damit umgehen? \nAngebot für pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte \nLeitung: Kristina Gosemärker
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SUMMARY:Von früh bis spät – Kinder aus toxischen Familiensystemen
DESCRIPTION:Frühkindliche Belastungen und ihre möglichen Entwicklungsfolgen \nKinder\, deren Eltern psychisch hochbelastet oder psychisch erkrankt sind\, zeigen bereits in frühen Jahren einen großen Leidensdruck. Was bedeutet dies für ihre fragile Kinderseele? \nPsychosoziale und emotionale Stabilisierung der Kinder erfordert eine feinfühlige und traumasensible Begleitung\, die gleichsam der Erschöpfungsspirale der Fachkraft entgegenwirkt und die Kinder darin unterstützt\, ihre Entwicklungsaufgaben trotz hoher Belastungen zu meistern. \nDie Fortbildung vermittelt theoretisches und praxisnahes Grundwissen aus der Psychotraumatologie und Bindungspädagogik und gibt Anregungen für neue\, traumasensible Lösungsideen. Sie versteht sich als ersten Einstieg in das Feld der traumafokussierten und bindungsorientierten Arbeit mit Kindern in belasteten Familiensystemen. \nBringen Sie Ihre Fälle mit ein\, besprechen wir sie gemeinsam und lernen voneinander. Der fachliche Austausch in einem geschützten Rahmen mit den TeilnehmerInnen ist fester Bestandteil der Fortbildung. \nEs geht vorwiegend um die Vermittlung folgender Themen\, die jeweils theoretisch und praktisch beleuchtet werden: \n\nGrundwissen aus der Psychotraumatologie (Traumaforschung) und Bindungspädagogik\nTraumasensible Grundhaltung für HelferInnen\nLeitplanken psycho-emotionaler Stabilisierung der belasteten Kinder\nFrühkindliche Bindungsmuster und deren Folgen\nSelbstfürsorge für Fachkräfte\n\nAngebot für: Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Sozialpädagogik\, Kinder- und Jugendhilfe und Jugendämtern \nReferentin: Mahshid Bornaeini (BA)
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SUMMARY:Schreibabys\, Nachteulen und Suppenkasper – normale Krisen oder frühe Regulationsstörungen?
DESCRIPTION:Wenn ein Baby viel schreit\, nicht zur Ruhe kommt oder sich nur mühsam füttern lässt\, dann erleben Eltern häufig eine große Verunsicherung\, Erschöpfung und manchmal auch Verzweiflung. Für Sie\, als eine der ersten AnsprechpartnerInnen der Familien bedeutet dies\, dass Sie in der Lage sein müssen\, Symptome und Verhaltensauffälligkeiten früh zu erkennen. Dafür benötigen Sie ein Basiswissen über normale Entwicklungsverläufe der Kinder\, über Besonderheiten von Babys\, die exzessiv viel schreien\, anhaltende Mühe mit dem Durchschlafen und bei den Übergängen von einer Ernährungsform zur nächsten haben. \nEbenso benötigen Sie ein Grundverständnis dafür\, vor welchen Herausforderungen und psychodynamischen Belastungen die Eltern stehen\, um angemessen darauf reagieren zu können.\nIn dieser Fortbildung werden Ihre Beratungskompetenzen gestärkt. Erfahren Sie\, mit welchen direkten und indirekten Möglichkeiten Sie die Entwicklung der Kinder in ihrer Familie kompetent fördern und Störungen entgegenwirken können. \nInhalte / Themen \n\nVorstellen der Störungsbilder: Exzessives Schreien\, Ein- und Durchschlafprobleme\, Fütterstörungen im Überblick\nErarbeiten von spezifischen Prinzipien der Beratung bei Familien mit Kindern\, die o.g. Problematiken zeigen\nVerhaltensbeobachtungen der Eltern-Kind-Interaktion anhand von Videobeispielen\nKoregulation und Reduzierung von Anspannung bei den Eltern\nFallvorstellungen und -besprechungen aus der Praxis\n\nAngebot für: Hebammen\, Pflegende\, Mitarbeiter:innen in den Frühen Hilfen\, Psycholog:innen\, Therapeut:innen\, Frühpädagog:innen etc. \nReferentin: Mona Willke
URL:https://fuerkinder.org/event/schreibabys-nachteulen-und-suppenkasper-normale-krisen-oder-fruehe-regulationsstoerungen-2/
LOCATION:Intendisziplinäre Online-Fachfortbildung
CATEGORIES:Veranstaltungen
ORGANIZER;CN="Akademie Ottenstein":MAILTO:info@akademie-ottenstein.de
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