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SUMMARY:Scham und Beschämung
DESCRIPTION:Welche Erscheinungsformen und Folgen haben sie bei Kindern und Jugendlichen? Wie können wir in Therapie\, Beratung und Pädagogik damit umgehen? \nAngebot für therapeutische und pädagogische Fachkräfte\, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. \nLeitung: Udo Baer
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SUMMARY:Starke Beziehungen zu Kindern und Eltern
DESCRIPTION:Beziehungskompetenz ist der Schlüssel für eine gelungene Pädagogik \nDie Beziehung zu Kindern und Eltern ist die Grundlage für eine erfolgreiche Pädagogik – mehr als jedes Förderangebot.\nBeziehungsgestaltung braucht Fachwissen und persönliche Entwicklungsbereitschaft. Wenn Beziehungen gelingen\, fühlen sich alle zufrieden und wertvoll. \nUnsere Pädagogik befindet sich in einem starken Wandel. Nicht mehr die Methoden zählen\, sondern die Haltung gegenüber den Kindern.\nKinder lernen am liebsten von und mit Erwachsenen\, die sie gleichwürdig behandeln und ihnen eine klare Orientierung geben. Auch schwierige Elterngespräche gelingen mit Fachkräften\, die wertschätzend\, klar und authentisch sind. \nDie Grundlage für professionelles Handeln ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten: \nWie hat meine eigene Geschichte mein Be- und Erziehungsverhalten geprägt?\nWie will ich als Fachkraft sein?\nWelches Menschenbild und welche Haltung habe ich Kindern gegenüber?\nWie ist mein Rollenverständnis: Bin ich Moderatorin\, Animateurin\, Erzieherin\, Begleiterin\, Beobachterin?\nWas ist wirklich wichtig?\nLassen Sie uns diese Fragen gemeinsam beantworten \nThemen / Inhalte \n\nEntwicklung einer persönlichen Autorität\, vor der Kinder Respekt haben (statt Angst)\nWirkungsvoll Grenzen setzen ohne Schimpfen\nFührung übernehmen\, ohne die Integrität der Kinder zu verletzten\nInitiieren und begleiten der Lernprozesse der Kinder ohne Förderdruck\n\nAngebot für: pädagogische Fachkräfte aus Kita\, Hort und Tagespflege \nReferentin: Sabine Hertwig
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LOCATION:Intendisziplinäre Online-Fachfortbildung
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SUMMARY:3. Kongress Frühkindliches Trauma – Trotz allem wachsen
DESCRIPTION:Frühe traumatische Erfahrungen können die körperliche\, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern nachhaltig beeinträchtigen. Für Fachkräfte stellt sich dabei die zentrale Frage\, wie Belastungen frühzeitig erkannt\, fachlich eingeordnet und Kinder sowie ihre Familien wirksam begleitet werden können. \nIn den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt unserer Kongresse auf frühen Traumatisierungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft\, Geburt\, Frühgeburtlichkeit\, medizinischen Interventionen und frühen Regulationsstörungen. Mit dem Kongress „Frühkindliches Trauma 2027“ erweitern wir diesen Fokus bewusst und greifen weitere Formen früher belastender Beziehungserfahrungen auf. \nIm Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisrelevante Fragestellungen zu Formen früher Traumatisierung und Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung\, Gewalt- und Missbrauch sowie Bindungsentwicklung\, Resilienz und Schutzfaktoren bis hin zu interdisziplinären Ansätzen in Diagnostik\, Prävention und Begleitung. Auch traumatische Erfahrungen im Kontext von Flucht und Migration finden Berücksichtigung. \nRenommierte Referentinnen und Referenten aus Medizin\, Psychologie\, Therapie\, Pädagogik\, Jugendhilfe und Forschung vermitteln aktuelle Erkenntnisse und zeigen praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für unterschiedliche Arbeitsfelder auf. Der Kongress versteht sich dabei als interdisziplinäres Forum für Austausch\, Vernetzung und gemeinsames Lernen. \nKongressprogramm: Programmflyer 2027 (PDF) \nTagungsgebühren siehe Programmflyer
URL:https://fuerkinder.org/event/3-kongress-fruehkindliches-trauma-trotz-allem-wachsen/
LOCATION:Jugendherberge Heidelberg International\, Tiergartenstr. 5\, Heidelberg\, 69120
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SUMMARY:Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode\, W3
DESCRIPTION:Eltern-Kind-Interaktionen strukturiert und ressourcenorientiert beobachten \nInteraktionen haben einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Sie genauer beim Spielen und Kommunizieren zu beobachten\, ist hilfreich für die Planung pädagogischer und therapeutischer Interventionen\, für die Elternberatung und bei gutachterlichen Fragestellungen. \nDie Heidelberger Marschak-Interaktionsmethode (H-MIM) ermöglicht mit ihren alltagsnahen Aufgaben eine effektive Beobachtung der Kind-Bezugsperson-Beziehung. Dabei werden diagnostisch relevante Verhaltensweisen durch spezifische Aufgaben (für Kleinkinder\, Kindergartenkinder\, Schulkinder bzw. Jugendliche) evoziert. \nDieses Vorgehen erlaubt der UntersucherIn einen ganzheitlichen Eindruck. \nDie Durchführung der H-MIM ist sowohl für die Kinder als auch für deren Bezugspersonen stressarm und abwechslungsreich. \nLernen Sie in diesem Workshop die H-MIM und ihre Anwendungsmöglichkeiten kennen. \nThemen \n\nAnwendungsbereiche der H-MIM\nTheoretische Grundlagen der H-MIM\nPlanung und Setting der H-MIM\nTraining der systematischen Beobachtung von\nEltern-Kind-Interaktionen\nMöglichkeiten der Auswertung\n\nAngebot für: Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Ärzt:innen\, Logopäd:innen\, Therapeut:innen\, Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Früh- und Sozialpädagog:innen \nReferent: Markus Schulte-Hötzel
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SUMMARY:Traumasensibel begleiten\, W4
DESCRIPTION:Herausforderungen in Schule und Alltag bewältigen \nTraumatisierte Kinder stellen Bezugspersonen oft vor große Herausforderungen – in der Familie ebenso wie in pädagogischen Einrichtungen. \nDer Workshop verbindet fundierte Kenntnisse zu Bindung\, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie\, Therapie und Schule. Im Zentrum steht die Frage\, wie herausforderndes Verhalten als Ausdruck innerer Not sowie als Bindungs- und Überlebensstrategie verstanden werden kann. \nNeben aktuellen Erkenntnissen zum Traumaerleben und Gehirnentwicklung werden konkrete Impulse aus der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie (I.B.T.®) für den Alltag mit Kindern\, Familien und pädagogische Kontexte aufgezeigt. \nAnhand von Fallbeispielen lernen Sie zudem ein Modell des pädagogischen Fallverstehens kennen\, um Verhalten differenzierter einzuordnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln\, wie vorbeugend zu handeln\, feinfühlig Grenzen zu setzen und korrigierende Beziehungserfahrungen zu bieten. \nEin besonderer Schwerpunkt liegt auf dem eigenen Erleben von Bezugspersonen sowie der Bedeutung professioneller Selbstreflexion. \nThemen \n\nTraumabedingte Verhaltensweisen erkennen\nund verstehen\nErkenntnisse zu Bindung\, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie\, Therapie und Schule\nFallverstehen anhand konkreter Praxisbeispiele\nProfessionelle Selbstreflexion im Umgang mit belasteten Kindern\nEntwicklung alltagsnaher Handlungsstrategien\n\nAngebot für: Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik\, Sonderpädagogik\, Sozialer Arbeit\, Beratung und Therapie\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferenten: André Löwen (MSc \, BA) \, Emmelina Löwen
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SUMMARY:Wenn das Zuhause belastet\, W2
DESCRIPTION:Häusliche Gewalt\, Kinderschutz und betroffene Elternteile im Blick \nHäusliche Gewalt betrifft nicht nur die unmittelbar betroffenen Elternteile – auch Kinder und Jugendliche erleben Gewalt als erhebliche Belastung für ihre Sicherheit und Entwicklung. In diesem Workshop erweitern Sie Ihre fachliche Einschätzungskompetenz und gewinnen mehr Handlungssicherheit im Umgang mit belasteten Familien. \nFachlicher Input\, kollegialer Austausch und interaktive Zusammenarbeit unterstützen Sie dabei\, Gewaltdynamiken besser zu erkennen\, Risiken einzuschätzen und eine praxisnahe Checkliste für Ihren Berufsalltag zu entwickeln. \nThemen \n\nKinder und Jugendliche in häuslichen Gewaltkontexten\nErschwerte Lösungswege für Betroffene durch emotionale\, materielle\, soziale und strukturelle Abhängigkeiten sowie durch die Dynamik von Angst\, Scham und fehlender Sicherheit.\nDer betroffene Elternteil als zentrale Bezugsperson im Gewaltkontext und seine Bedeutung für Schutz\, Stabilisierung und weitere Hilfeplanung.\nFachliche Kriterien zur (Erst)Einschätzung von Gewaltdynamiken und zur Orientierung in Verdachts- und Belastungslagen\nEntwicklung einer praxisnahen Checkliste\n\nAngebot für: Fachkräfte aus den Frühen Hilfen\, Sozialarbeit\, Frühpädagogik\, Sozial- und Sonderpädagogik\, Kinder- und Jugendhilfe und Jugendämtern\, Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik\, Beratung und Therapie \nReferentin: Susanne Ullrich (BA)
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SUMMARY:Kindliches Spiel im Kontext traumatischer Beziehungserfahrungen\, W8
DESCRIPTION:Frühe Beeinträchtigungen der Spielfähigkeit und Aufmerksamkeitssteuerung – Entstehungsgeschichte und Interventionsmöglichkeiten \nDie frühkindliche Spielfähigkeit ist im Rahmen sequenzieller traumatischer Beziehungserfahrungen häufig erheblich beeinträchtigt. Traumaassoziiertes Stresserleben beeinträchtigt darüber hinaus die Reifung der kindlichen Aufmerksamkeitsregulation. Entwicklungstraumastörungen (Bessel van der Kolk 2009) sind nicht selten die Folge. Diese wirken kumulativ über die Zeit\, und sind mit einem erhöhten Risiko für ungünstige epigenetische und neurobiologischen Veränderungen verbunden\, welche die seelische und körperliches Gesundheit des Kindes bis ins Erwachsenenalter gefährden können. \nInterventionen\, die auf eine Unterstützung der kindlichen Spielfähigkeit\, sowie der gemeinsamen spielerischen Interaktionen von Eltern und Kind abzielen\, sind daher von wichtiger präventiver und kurativer Bedeutung. \nThemen \n\nBedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung\nAuswirkungen früher Beziehungstraumata auf Spiel- und Aufmerksamkeitsentwicklung\nEntwicklungstraumastörungen: Entstehung und Folgen\nNeurobiologische und bindungsbezogene Grundlagen\nSpiel als diagnostischer Zugang (mit Videobeispielen)\nPraxisorientierte Spiel- und Interventionsmöglichkeiten\nEltern-Kind-Interaktionen spielerisch fördern\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferent: Dr. med. Nikolaus v. Hofacker
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SUMMARY:Schützen\, zur Verfügung stehen und Kindern eine Stimme geben\, W5
DESCRIPTION:Heilpädagogik für frühtraumatisierte Kinder in stationären Settings der Jugendhilfe \nNach frühen traumatischen Erfahrungen zeigen Kinder oft irritierende Verhaltensweisen. Grundbedürfnisse sind nicht mehr einfach zugänglich. Ihr Ausdruck ist von einem Bewältigungsmuster bestimmt\, den D. Weinberg als „Täuschung“ bezeichnet hat. Auch professionelle Bezugspersonen sind oft überfordert\, angemessen und hilfreich darauf zu reagieren. \nIn einem interaktiven Workshop soll erlebbar werden\, wie Kinder nach frühen traumatischen Erfahrungen in der Familie in einer Therapeutischen Übergangshilfe der stationären Jugendhilfe Schutz und Entlastung erfahren. \nWie Fachkräfte heilpädagogische Angebote für eine erste Bearbeitung machen und immer mehr „Detektive“ (M. Blaustein) für das werden\, was diese Kinder durch (ver)störend ängstliches\, wütendes\, über angepasstes und ergebenes Verhalten von dem „erzählen“\, was sie erlebt haben und was sie jetzt eigentlich brauchen. Wie wieder Beruhigung\, Freude und Hoffnung möglich werden\, wenn diese Kinder sich gesehen\, verstanden und angenommen fühlen. Und wie Fachkräfte für sie neue und tragfähige Lebensperspektiven entwickeln können\, wenn sie sich von ihnen ihre innere Welt zeigen lassen. \nEin Einblick in diagnostische und heilpädagogische Praxis für frühtraumatisierte Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren im Caritas-Kinder- und Jugendheim Rheine. \nThemen \n\nWas frühtraumatisierte Kinder mit ihrem Verhalten mitteilen\nSchutz und Stabilisierung im heilpädagogischen Alltag\nHeilpädagogische Angebote für Kinder von 3 bis 10 Jahren\nBedürfnisse hinter Angst\, Wut und Überanpassung erkennen\nBeziehung als Grundlage für Entwicklung und Hoffnung\nPraxisbeispiele aus der Therapeutischen Übergangshilfe\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferent: Justinus Jakobs
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SUMMARY:Vom Kind ausgehen – Verhaltensbeobachtungen als Basis einer fachlichen Einschätzung W7
DESCRIPTION:Kindliche Signale erkennen und mögliche Kindeswohlgefährdungen sicher einschätzen \nNach wie vor bestehen für die Fachkräfte in der Jugendhilfe und deren Kooperationspartner Verunsicherungen in der Einschätzung einer möglichen Kindeswohlgefährdung insbesondere im Alter von 0-3 Jahren. Häufig richten die Fachkräfte dabei ihre Aufmerksamkeit auf das Verhalten der Eltern und bewerten dieses. Dadurch entstehen Risiken\, Babys und Kleinkinder in ihren tatsächlichen Befindlichkeiten und Bedürfnissen zu übersehen. \nEine fachlich fundierte Verhaltensbeobachtung des Kindes im Kontakt mit seinen Eltern erlaubt sicherer einzuschätzen\, ob das Kind Bedrohung\, emotionale Vernachlässigung oder extremes Chaos im elterlichen Verhalten erlebt hat. \nIm Workshop werden wir die Wege von einer konkreten Verhaltensbeobachtung zu einer fachlichen Einschätzung der Situation des Kindes und der Ableitung entsprechender Hilfen an konkreten Fällen praxisnah beschreiben. \nZiel\nSie erweitern Ihre Kompetenz\, das Verhalten von Babys und Kleinkindern differenziert zu beobachten\, fachlich einzuordnen und daraus tragfähige Entscheidungen im Kinderschutz abzuleiten. Dies stärkt Ihre Handlungssicherheit in der Einschätzung möglicher Kindeswohlgefährdungen und der Planung geeigneter Hilfen. \nThemen \n\nEntwicklungs- und bindungsorientierte Verhaltensbeobachtung bei Kindern von 0–3 Jahren\nSignale von Belastung\, Bedrohung und emotionaler Vernachlässigung erkennen\nVom Beobachten zur fachlichen Einschätzung\nPraxisnahe Fallarbeit\nAbleitung geeigneter Hilfen und Schutzmaßnahmen\n\nAngebot für: Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut:innen\, Pflegende\, Ärzt:innen\, Pädagog:innen:innen und alle Therapeut:innen\, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten \nReferentin: Dr. phil. Mauri Fries
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SUMMARY:Funktionelle Hirnentwicklung und die Entstehung von Vulnerabilität und Resilienz\, W6
DESCRIPTION:Gene\, Umwelt oder Beides? \nDie Frage „Was ist angeboren und was ist erworben?“ impliziert\, dass sich manche Merkmale eines Individuums durch seine genetische Veranlagung erklären lassen\, während andere Merkmale das Ergebnis von Anpassungsprozessen auf Umwelteinflüsse sind. Allerdings wird die funktionelle Entwicklung eines Individuums durch ein komplexes Zusammenspiel von genetisch festgelegten Prozessen mit verschiedensten Umwelteinflüssen gesteuert. Dies gilt insbesondere auch für die funktionelle Entwicklung von Gehirn und Verhalten. \nNegative Kindheitserfahrungen können neuronale Entwicklungsprozesse stören und sind somit ein Risikofaktor für die Entstehung psychischer Erkrankungen wie Depression oder ADHS. \nHingegen kann die erfolgreiche Bewältigung früher Negativerfahrungen aber auch zu angepassten Veränderungen führen\, die die Entwicklung psychischer Gesundheit fördern. \nIm Workshop werden Grundprinzipien der funktionellen Entwicklung diskutiert und die Bedeutung der Epigenetik an diesen Prozessen erläutert. Zudem werden mögliche Pufferfaktoren gegenüber negativen Kindheitserfahrungen diskutiert. \nThemen \n\nGrundlegende Entwicklungsprinzipien\n„Frühe Programmierung von Gesundheit und Krankheit“ (Developmental Origins of Health and Disease\, DOHaD)\nFunktionelle Entwicklung von Gehirn und Verhalten\nEpigenetik als Schlüsselmechanismus der Entwicklung und an der Schnittstelle zwischen Genen und Umwelt\nKritische und sensible Entwicklungszeitfenster\nVulnerabilität vs. Resilienz\nGeschlechtsspezifische Entwicklung\n\nAngebot für: Therapeut:innen\, Fachkräfte in den Frühen Hilfen\, Früh-/Sozial-/Pädagog:innen\, Sozialarbeiter:innen\, Hebammen\, Pflegende und Ärzt:innen und alle die mit Eltern und Kindern arbeiten \nReferent: Prof. Dr. Jörg Bock
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