Frühe Trennung wirkt langfristig auf Kinder.
Krippe: Kleine Kinder brauchen
ihre Mutter – Foto:iStock/Pjjones

Die Gefühle stehen Kopf, wenn Eltern ihr Baby zum ersten Mal in der Krippe abgeben. Anschaulich beschreibt die Mutter und Autorin Lizzi Griffith ihr persönliches Erleben in einem Blog-Artikel der Huffington Post. Doch was macht die frühe Trennung mit dem Kind?

Für unseren Blog haben die Kinder- und Jugend-Psychotherapeutin Prof. Dr. Eva Rass und die Erziehungsexpertin Dr. Erika Butzmann Auszüge des Erlebnisberichtes kommentiert.

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Der zu frühe und übermäßige Gebrauch digitaler Medien beeinträchtigt die Gehirnentwicklung beim Kind!

Kind beim Computerspielen  - Foto: contrastwerkstatt/fotoliaIn den letzten 10 Jahren ist das Smartphone zu einem Lebensmittelpunkt für viele Menschen geworden. Weltweit nutzen mehr als 90 Prozent der Erwachsenen ein Handy, gut die Hälte davon ein Smartphone - länger als drei Stunden pro Tag. Angesichts der damit verbundenen ungeheuren Möglichkeiten sieht kaum jemand, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Kinder hat.

Seit kurzem kommen die ersten deutlichen Warnungen von Wissenschaftlern, Kinderärzten und Jugendämtern im Hinblick darauf, wie der Smartphone-Gebrauch von Eltern das Bindungs- und Spielverhalten kleiner Kinder beeinflusst. Beides ist die Grundlage für psychische Gesundheit und emotionale, soziale und kognitive Bildung und jede Störung hat Folgen für die weitere Entwicklung. Experten raten Eltern dringend, ihre Gewohnheiten im Umgang mit digitalen Medien im Sinne eines guten Aufwachsens ihrer Kinder so weit wie möglich umzustellen.

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"Die Puppe folgt meiner Laune, meiner Eingebung, meiner Begeisterung, all ihre Bewegungen entspringen den Gedanken, die mir einfallen, und den Worten, die ich ihr in den Mund lege... sie ist Ich, mit einem Wort, sie ist ein Wesen, keine Puppe."
George Sand

Kind spielt mit der PuppeIn der momentanen Diskussion über  „Frühförderung“ geht es in erster Linie um intellektuelle Förderung. Dabei wird vernachlässigt, dass wir den ganzen Menschen zu erziehen haben, nicht nur seinen Kopf, sondern auch Herz und Hand. Das Ziel ist nicht nur der intelligente Mensch, sondern auch der mitfühlende, der sozialkompetente, einer, der seine eigene Gefühlswelt versteht und sich auch in den anderen hineinversetzen kann. Einer, der der Welt seine Fantasie und Kreativität zur Verfügung stellen und diese zu ihrem Besseren verändern kann.

Dazu dient dem Kind in hohem Maße das Spiel mit der Puppe.

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Was bedeutet Achtsamkeit und wie kann es uns im Leben mit Kindern unterstützen?

Mindfulness - Achtsamkeit
Achtsamkeit
Foto: nito100/iStockphoto

Achtsam zu sein bedeutet, den Moment bewusst zu erleben, also aufmerksam zu sein für das was gerade passiert, mit einer freundlichen, neugierigen Haltung. Das hilft uns die Dinge so wahrnehmen zu können, wie sie gerade sind.
Achtsamkeit ist also eine Seins-Qualität, eine Haltung und eine gewisse Art von Präsenz.

Gerade im Leben mit Kindern wird das oft schwer für uns, vor allem wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Unsere Kinder haben ihre eigenen Vorstellungen und machen immer wieder etwas, das wir einfach nicht wollen. Und in solchen Momenten wird es umso schwieriger für uns, wenn wir an unseren Vorstellungen festhalten oder die Kontrolle haben wollen über etwas, das wir nicht kontrollieren können (in diesem Fall unsere Kinder)!

Wenn es uns gelingt, in solchen Situationen innezuhalten, uns nicht von unseren automatischen Reaktionsmustern mitreißen zu lassen sondern uns dem öffnen und zuwenden, was gerade passiert, ohne es zu bewerten, dann gibt uns das den Raum, in dem wir uns bewusst entscheiden können, wie wir gerade jetzt mit genau dieser Situation umgehen wollen, auf eine freundliche und einfühlsame Weise.

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Ein Plädoyer für die Empfindsamen und Zartfühlenden

Beobachten - Mitmachen
Foto: Paha-L-iStockphoto

In unserer lauten, turbulenten Welt haben anscheinend vor allem durchsetzungsfähige, selbstbewusste Macher das Sagen, diejenigen, die es „drauf haben“, coole Typen eben.

In einer Welt, in der in den Kindergruppen, den Schulzimmern, auf den Schulhöfen vor allem die Starken und die Lauten gesehen werden, wo Gewinnen das Ziel ist, in einer Kinderwelt, in der viele Kinder schon früh sich selbst überlassen, unbehütet, ungeborgen sind und sich deshalb besonders im Kampf um den Schoß der Erzieherin, die Zuwendung, die Erfüllung ihrer Bedürfnisse oder überhaupt um das Gesehen-werden behaupten müssen, haben es manche Kinder besonders schwer.

Sie scheinen in dieser Welt noch nicht angekommen zu sein

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{jcomments on}Wenn Ängste und Traumata über Generationen hinweg die Persönlichkeitsentwicklung blockieren

Generation Code
Große Fußstapfen -
Foto: Silke Brenner

Stellen Sie sich Ihren Stammbaum einmal mit Wurzeln vor. Wurzeln als Symbol für die Aufnahmefähigkeit des jeweiligen erfüllten Grundbedürfnisses eines Kindes. Um einen gesunden Wachstum des Baumes zu garantieren, ist nicht nur ein guter Boden erforderlich, sondern auch eine optimale Versorgung mit Nährstoffen, Mineralien und Wasser sowie eine intakte Umgebung. Jede Erschütterung, jeder Mangel hinterlässt Narben in der Struktur des Baumes und seinen Wurzeln. Wie bei jeder mehrjährigen Pflanze können die Wurzeln dabei auch schon in vorangegangenen Jahren geschädigt worden sein und dadurch in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt sein. Die Aufnahmefähigkeit der Wurzeln ist beeinträchtigt.

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Kinder brauchen eine verstehbare, greifbare Welt

Die Kinder von BullerbüAlte Kinderbücher- am ehesten fallen einem dazu die Bücher von Astrid Lindgren ein - legen Zeugnis ab von dem Wandel, den Kindheit durchgemacht hat.

Dort wird meist eine kleine, überschaubare Welt beschrieben, in denen Menschen einfache, durchschaubare Dinge tun. Denken wir an „Die Kinder aus Bullerbü“, „Michel in der Suppenschüssel“ oder die Lotta-Bände. Es passiert darin meist nichts Großartiges, sondern ganz Alltägliches. Der Alltag ist geprägt von den Dingen, die man zu Hause so tat, Himbeeren pflücken, Heu rechen, kochen. Die Geschichten handeln von den Tieren, die die Welt der Kinder umgab, von den Jahreszeiten, die man erlebte und die das Leben bestimmten. Sie handelten von Menschen, die diesen Alltag mit den Kindern teilten, den Eltern, Großeltern, den Nachbarn, den Menschen, die um die Kinder herum tätig waren.

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Interview mit Regine Gresens, Autorin des Buchs: "Intuitives Stillen"

Regine Gresensfürkinder: Auf Ihrer Internetseite beschreiben Sie die Startschwierigkeiten, die Sie mit Ihrem Sohn hatten und sagen darin: Nicht die Schwangerschaft oder die Geburt, sondern das Stillen hat mich zu seiner Mutter gemacht. Können Sie dies näher umschreiben?
Regine Gresens: Das Stillen war von Anfang an ein ganz wichtiger Teil meiner Beziehung mit meinem Sohn. Ich habe bei jedem Stillen unmittelbar gemerkt, wie gut es ihm tut. Vor allem merkte ich aber auch, dass ich ihm an der Brust nicht nur die optimale Nahrung mit allen wichtigen Inhaltsstoffen gegeben habe, sondern auch seine emotionalen Bedürfnisse nach Körperkontakt, Ruhe, Sicherheit, Trost und vielem mehr erfüllen konnte. Durch das Stillen haben wir einander immer besser kennengelernt und sind mit der Zeit ein gut eingespieltes Team geworden. Das hat mich stolz und sicher gemacht und eben stärker als die Schwangerschaft und die Geburt zu meinem Muttergefühl beigetragen.

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Stillen - von der Natur vorgesehene optimale Ernährung und Zuwendung
Nahrung und Zuwendung - Foto:
fuerkinder/Pukall

Es ist nicht allein eine Frage des Stillens, ob ein Kind selbständig werden kann oder abhängig bleibt. Diese beiden Ebenen müssen getrennt voneinander betrachtet werden. Unzählige Facetten des Alltags, des sozialen Umfeldes des Kindes und seine eigene Individualität beeinflussen die Autonomieentwicklung. Stillen bzw. die Mutterbrust ist die von der Natur vorgesehene optimale Quelle an Nahrung und Zuwendung, verbunden mit zahlreichen körperlichen und seelischen Vorteilen. Parallel zur Stillbeziehung fängt bereits im ersten Lebensjahr die Entwicklung des Kindes zu einer eigenständigen Persönlichkeit an.

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Anmerkungen von Dr. Erika Butzmann zu einigen Antworten von Dr. Nicole Strüber  im fuerkinder-Interview

Dr. Erika Butzmann - Bindung und Empathie
Dr. Erika Butzmann

Die Frage nach den Entwicklungsphasen im Leben von Babys und Kleinkindern, ihrem Beginn und Verlauf, hat eine sehr viel größere Bedeutung für das Handeln von Eltern und Erziehern und damit für das Wohlbefinden der Kinder, als das auf den ersten Blick erscheint.

Die Diskussion um Schaden oder Nutzen der frühen Krippenbetreuung wird deshalb in unserem Land auch so heftig geführt. Dr. Nicole Strüber hat mit ihrem neuen Buch „Die erste Bindung“ aus neurobiologischer Sicht dargelegt, welch wichtige Rolle die Eltern in den ersten Jahren für eine gesunde emotionale Entwicklung der Kinder spielt.

Im Interview: "Persönlichkeitsentwicklung in früher Kindheit - Antworten aus der Hirnforschung" geht Dr. Nicole Strüber auch auf Fragen zu den frühkindlichen Entwicklungsphasen ein. Im Folgenden ergänzt Dr. Erika Butzmann, Pädagogin und Psychologin, seit 25 Jahren tätig in der Elternbildung einige Antworten von Frau Dr. Strüber mit Beispielen aus der Praxis:

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