20. Februar 2019

Rezension des Buchs "Becoming" von Michelle Obama

Michelle Obama - BecomingMichelle Obama ist ein Familien-Freak – wohl auch deshalb, weil sie in zwar einfachen, aber behüteten Verhältnissen ganz ohne Krippe und Kita aufwuchs. Das bezeugt ihre Autobiographie „Becoming“, zu Deutsch: „Meine Geschichte“.

Es ist das Lieblingsbuch des ersten schwarzen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika: Barack Obama lässt keine Gelegenheit aus, darauf hinzuweisen, wie sehr ihm das Buch seiner Ehefrau Michelle gefällt. Wer die flott geschriebenen 542 Seiten der deutschen Ausgabe hinter sich hat, wird ihm zustimmen und gewinnt auf jeden Fall die Einsicht, dass ihre Familie für die ehemalige First Lady einen herausragenden Stellenwert besitzt. Der Begriff „First Mom“ wäre daher mindestens ebenso verdient.

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05. Februar 2019

Kleine Kinder erklären ihr Unwohlsein oft mit einem mulmigen Gefühl wie etwa: Bauchschmerzen. Aber was steckt dahinter und warum ist das vorliegende Buch besonders lesenswert? Und warum ist es für Groß und Klein gleichermaßen empfehlenswert? Die Rezension von Sabine Lück gibt Aufschluss, wie diese Lektüre auch den Dialog zwischen Eltern und Kind unterstützen kann und wie jeder, ob Erwachsen oder Kind, auch an Problemen wachsen kann. In diesem Sinne eine empfehlenswerte Rezension, die jedem Buch als Beipackzettel beiliegen sollte. (Anmerkung der Redaktion)

Das Bilderbuch “Was macht man mit einem Problem?”, geschrieben von Kobi Yamada, erzählt die Geschichte eines Kindes, das verzweifelt nach einer Antwort sucht: Was soll es mit seinem Problem machen? Aus der Sicht dieses Kindes werden in einfachen Worten die Schwierigkeiten im Umgang damit dargestellt und die berührenden Illustrationen von Mae Benson lassen den Leser emotional in die Thematik eintauchen: Sie spiegeln die Ängste und Sorgen, die unbewältigte Lasten mit sich bringen und die immer schwerer und größer werden, je mehr man sie loswerden oder sie zu ignorieren versucht. Die schönen Bilder sind anfangs etwas dunkel, so wie es ein Problem eben ist, aber wandeln sich dann in goldene, warme Farben, die tröstlich wirken und hoffnungsvoll stimmen.

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27. Januar 2019

Ein Bilderbuch für Kinder und Erwachsene gleichermaßen - das erscheint wie die Quadratur des Kreises. Das so etwas dennoch möglich ist, belegt das Buch unseres Stiftungs-Botschafters Rainer Fischer: "Das Schwein und die Taube – Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte " (Die Redaktion)

Eine Liebesgeschichte, die Hoffnung macht

Diese Rezension erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich in der Reihe der Buchbesprechungen auf diesen Seiten. Das Buch ist weder ein Elternratgeber noch ein Buch über kindliche Entwicklung. Dennoch ist die Geschichte für Eltern und Kinder spannend zu lesen und anzuschauen.

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18. Dezember 2018

Rezension des Buchs von  Michael Hüter

Kindheit 6.7 - Michael HüterMit diesem Buch hat der Vater, Kindheitsforscher, Historiker und Musiker, Mag. Michael Hüter, all das zusammengetragen, was ihn seit Jahren über die Form des Aufwachsens von Kindern in unserer Gesellschaft zur Verzweiflung bringt und was alle diejenigen, die sich praktisch oder wissenschaftlich mit Kindheit befassen, ebenfalls schon lange umtreibt. Hüter nimmt darin seine Leser mit auf eine Familien-Zeitreise. Dabei entsteht ein Bild davon , wie große Entwicklungen, Fortschritte und Leistungen im kulturellen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bereich einzelnen Menschen zu verdanken waren und sind, die vorwiegend durch ihrer Familie die Möglichkeit hatten, ihren Intuitionen zu folgen und ihre Begabungen zu entwickeln.

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13. Dezember 2018

Rezension des Buchs "Wer hat Stella und Tom die Angst gemopst?"

Diese Buchbesprechung fällt ein wenig aus dem Rahmen: Kein Ratgeber-Buch und auch keine wissenschaftlich gestützte Information zu einem Thema/Problem kindlichen Aufwachsens, sondern ein Versuch, verbreitete Ängste von Kindern (und Erwachsenen) "aufzulösen" über das Erzählen, hier: Vorlesen, von Geschichten und die Anregung zum Eltern-Kind-Gespräch.

Wer hat Stella und Tom die Angst gemopst?Was beschäftigt eigentlich unsere Kinder? Was bereitet ihnen Sorgen und Ängste und wie können mein Kind und ich damit umgehen? Natürlich gibt es die Angst vor einem Monster unterm Bett oder schlechten Träumen. Damit kennen wir Eltern uns aus und wir können meist damit umgehen. Es gibt aber auch Ängste und Probleme, welche die ganze Familie betreffen. Trennung und Scheidung, Umzüge, Jobverlust, Demenz, Eifersucht oder Scham um nur einige der Buchthemen zu nehmen. Und wo wir Eltern selber beeinträchtigt sind, wird es schon schwieriger auch die Kinder wahrzunehmen.

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