Hueter_Michael_kindheit6.7

Michael Hüter
KINDHEIT 6.7
Edition Liberi&Mundo
ISBN-978-3-200-05507-0
Softcover / 480 Seiten
24,30 Euro Deutschland
25,00 Euro Österreich

Mit diesem Buch hat der Vater, Kindheitsforscher, Historiker und Musiker, Mag. Michael Hüter, all das zusammengetragen, was ihn seit Jahren über die Form des Aufwachsens von Kindern in unserer Gesellschaft zur Verzweiflung bringt und was alle diejenigen, die sich praktisch oder wissenschaftlich mit Kindheit befassen, ebenfalls schon lange umtreibt. Hüter nimmt darin seine Leser mit auf eine Familien-Zeitreise. Dabei entsteht ein Bild davon, wie große Entwicklungen, Fortschritte und Leistungen im kulturellen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bereich einzelnen Menschen zu verdanken waren und sind, die vorwiegend durch ihrer Familie die Möglichkeit hatten, ihren Intuitionen zu folgen und ihre Begabungen zu entwickeln.

Der Titel seines Buches hat die Bedeutung, dass Kinder bis zum Zahnwechsel im Schutz der Familie weitgehend aufwachsen sollten, um sich psychisch gesund zu entwickeln. Das ist ein Plädoyer gegen die Krippen und Ganztagsbetreuung der Kinder in allen Industrieländern, in denen die Kinder um eine „artgerechte“ Kindheit betrogen werden.

Kritische Einwände gegen diese durchgängig positive Sicht auf die Familie könnten darauf verweisen, dass in der Vergangenheit Kinder natürlich auch durch ihre Familien geschädigt wurden. Das geschieht auch heute; nämlich immer dann, wenn Eltern psychisch krank oder aus anderen Gründen nicht in der Lage sind, den Kindern Zuwendung und Geborgenheit zu geben. Dies spricht jedoch nicht gegen die ursprüngliche Lebensform als Familie, sondern sollte Anlass sein, alle gesellschaftspolitischen Kräfte zu bündeln, um auch diese psychisch beschädigten Menschen zu zuträglichen Eltern werden zu lassen.

Dabei reicht es nicht, im ersten Lebensjahr eine teure regierungsseitige Unterstützung wie die „Frühen Hilfen“ anzubieten, wenn die Kinder danach in die Krippe zur frühkindlichen Bildung weitergereicht werden. Warum das so ist, könnten die politischen Entscheidungsträger/innen dem Buch von Michael Hüter im Einzelnen entnehmen. Es ist eine spannende Gelegenheit, sich über die historischen und aktuellen Fakten zu informieren, um dann die überzeugende und emotionale Rezension des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie Hans-Joachim Maaz zu lesen:. Hüter-Buch und Maaz-Rezension gemeinsam geben ein umfassendes Bild von der Schieflage unserer derzeitigen Gesellschaft, die dabei ist, Familie als Ort des Aufwachsens von Kindern ohne Not ins Abseits zu drängen.

von Dr. Erika Butzmann

Buchautor Michael Hüter

Über den Buchautor: Mag. Michael Hüter

ist Kindheitsforscher, Pianist und Aktivist. Geboren 1968 in Kärnten, Österreich studierte Michael Hüter Geschichte, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Von 1996 bis 2012 lebte er als freischaffender Pianist und Komponist. 2014 erschien die Piano-Solo-CD It’s my way to paradise. Im gleichen Jahr auch das Buch über Trennungsväter: Krieg gegen Väter. Das Drama eines Scheidungskindes, Kral Verlag, 2014.

Links zum Thema

Leseprobe

„Die Überbevölkerungs-Hysterie“, Rubikon – zu den Grundproblemen unserer Zeit und Zivilisation

Presse

„Was moderne Eltern von Leonardo Da Vincis Erziehung lernen können“, Focus

Leseprobe

„Da Vincis Code“, Rubikon – Lernen wir von Leonardo da Vinci den richtigen Umgang mit unseren Kindern. Exklusivabdruck aus „Kindheit 6.7“

Presse
„Kindheitsforscher fordert: Hört endlich auf, eure Kinder zu erziehen!“, Focus
Video

KenFM im Gespräch mit: Michael Hüter