Warum eine Stiftung "für Kinder"?

Wolfgang BergmannIndem wir das elementare Verlangen unserer Babys und Kleinkinder nach Nähe und tiefer emotionaler Bindung an ihre Eltern berücksichtigen, legen wir in ihnen ein Glücksvermögen an, das ein Leben lang vorhält. Das befähigt sie, sich zu unabhängigen und selbstständigen Persönlichkeiten zu entfalten, um mit der erforderlichen Energie und Kreativität die Zukunft zu meistern.

Eltern stehen vor dem schier unlösbaren Konflikt, familiäre Bedürfnisse mit den Bedingungen der modernen Arbeitswelt vereinbaren zu müssen. Kinder brauchen Eltern, die für sie da sind und Zeit für sie haben, die seelisch und physisch anwesend sind. Elterliche Präsenz ist die Basis, auf der Lebens- und Lernfreude entstehen.

In den letzten Jahren hat die Ignoranz gegenüber den Bindungsbedürfnissen von Kindern, insbesondere von Babys und Kleinkindern, deutlich zugenommen. Wir brauchen eine Gesellschaft, die in ihrem ureigensten Interesse die elterliche Erziehungsleistung anerkennt und Eltern in dieser Rolle unterstützt.

Die Zukunft unserer Kinder ist unsere Verantwortung. Machen Sie mit, indem Sie spenden, damit wir immer wieder für die Zukunft unserer Kinder tätig werden. Wir brauchen eine breite Beteiligung, an diesem wichtigen und unersetzlichen Diskurs.“

Wolfgang Bergmann, Mai 2011

Wolfgang Bergmann, Gründer der Stiftungsinitiative, Pädagoge und Kindertherapeut, starb im Mai 2011. Er leitete das Institut für Kinderpsychologie und Lerntherapie in Hannover. Verheiratet und Vater von drei Kindern. Autor vielzitierter Bücher und Artikel. Bekannt durch Auftritte in Funk und Fernsehen.

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