Unsere Botschafterinnen und Botschafter

Sie stehen in der Öffentlichkeit und nutzen Ihre Bekanntheit um die Botschaft der Stiftung mitzutragen. Wir sagen DANKE für so viel ehrenamtliches Engagement!

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Barbara Wussow

„Gemeinsam lachen, unsere Kinder trösten und bedingungslose Annahme in einem Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen, das ist uns wichtig.“

Barbara Wussow ist einem Millionenpublikum bekannt. Die Fernsehzuschauer lieben sie aus erfolgreichen Serien wie „Die Schwarzwaldklinik“, „Das Traumschiff“ oder durch ihre Rollen in zahlreichen Rosamunde Pilcher-Verfilmungen. Ihre beruflichen Wurzeln liegen aber im Theater. Kein Wunder, denn das „Theater-Gen“ bekam sie in die Wiege gelegt. Ihre Eltern Ida Krottendorf und Klausjürgen Wussow sind bis heute unvergessen. Im Sommer 2017 verwandelte sie sich bei den Bad Segeberger Karl-May-Spielen in Senorita Miranda. Im wahren Leben ist Barbara Wussow seit 25 Jahren glücklich mit dem Schauspieler Albert Fortell verheiratet und zweifache Mutter. Die Familie lebt in Wien. Gemeinsam mit ihrem Bruder Alexander hat sie die Schirmherrschaft der Deutschen Kinderkrebsnachsorge Klinik Tannheim übernommen, die im Dezember 1990 von ihrem Vater mitgegründet wurde.

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Barbara Wussow im Interview

Selbstbewusst im Leben
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Tamina Kallert

„Ein Kind großzuziehen ist für mich die größte Herausforderung, die das Leben bereithält. Wer sich dagegen entscheidet, verpasst eine der wichtigsten Erfahrungen überhaupt.“

Tamina Kallert moderiert seit 2004 im WDR das Reisemagazin „Wunderschön“. Sie studierte Anglistik und Geschichte. Nach Auslandsaufenthalten in den USA, der Ukraine und Indien verschlug sie es erstmalig zum Fernsehen. Die Berichterstattung aus fernen Ländern wurde schnell zur professionellen Leidenschaft. Sie liebt die ständig neuen Herausforderungen in ihrem Beruf und die interessanten Möglichkeiten sich immer weiter zu entwickeln. Von großer Bedeutung ist für sie aber auch ein erfülltes Privatleben. Dazu zählen vor allem Freunde und Familie. Tamina Kallert ist Mutter eines Jungen und einer Tochter und lebt mit ihrem Lebensgefährten in der Schweiz.

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Tamina Kallert im Interview

Meine eigene Kindheit prägt mein Muttersein
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Janine Kunze

„Für mich sind die Kinder mein Ein und Alles, für die würde ich alles tun und immer kämpfen wie eine Löwin.“

Janine Kunze, Jahrgang 1974, ist Schauspielerin, Moderatorin und Autorin. Sie ist verheiratet und Mutter dreier Kinder. Bekannt wurde sie als Tochter in „Hausmeister Krause“, „Die dreisten Drei“, „Die Comedy Falle“ und als Hauptrolle der ZDF-Krimiserie „Heldt“. Janine Kunze hat nach mittlerweile 15 Jahren Muttersein gelernt, dass es nicht geht, alles perfekt zu machen. Und sie hat akzeptiert, dass das so in Ordnung ist. Dass auch Eltern Menschen sind, die Fehler machen und auch mal versagen.

In Ihrem aktuellen Buch „Liebling, ich habe die Kinder verschenkt: Wie wir den Familienwahnsinn als Paar überstehen“ erzählt Janine Kunze vom Familienalltag. Inhalt: Kinder sind einfach wunderbar, auch wenn sie 15 Minuten lang an die verschlossene Schlafzimmertür klopfen und gerade wirklich, wirklich stören. Schlimm genug, dass Frauen und Männer von Natur aus schon ganz anders ticken. Richtig kompliziert wird es dann, wenn aus dem Duo ein Trio, Quatro oder mehr wird. Jetzt müssen plötzlich ganz neue Kompromisse geschlossen werden. Das Wohl des Kindes steht an erster Stelle und doch muss das Paar aufpassen, sich nicht zwischen Windeln wechseln und schlaflosen Nächten zu verlieren. Janine Kunze beschreibt in ihrer unverwechselbaren, humorvollen Art ihren turbulenten Familien-Alltag. Und sie hält ein flammendes Plädoyer für eine glückliche Zweisamkeit zum Wohle der Kinder. (Quelle: Verlag Bastei Lübbe, ISBN 978-3404610181)

In ihrem Buch „Geschenkte Wurzeln – Warum ich mit meiner wahren Familie nicht verwandt bin“ schreibt Janine Kunze über den Traum von einer richtigen Familie. Inhalt: Janine fühlt sich bei ihrer Pflegefamilie beschützt und geborgen – und sie möchte dort für immer bleiben. Sie trifft ihre leibliche Mutter zwar regelmäßig, doch sie spürt genau: Ihr Platz ist bei den Pflegeeltern. Ihre ganze Jugend über kämpft sie darum, von ihren Pflegeeltern adoptiert zu werden, was ihre leibliche Mutter verweigert. Erst mit 18 wird Janines Traum endlich wahr: Die Pflegeeltern adoptieren sie – nun gehört sie endlich auch offiziell zur Familie. Ein Buch über Mütter und Töchter, Identität und wahre Familienbande. (Quellen: Verlag Piper, ISBN 978-3492306317)

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Janine Kunze im Interview

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Ralph Herforth

„Mit Mama und Papa auf der Couch, was gibt es größeres für so einen Kleinen? Er badet dann in diesem Alles ist gut-Gefühl und ist in diesen Momenten so unglaublich da.“

Ralph Herforth, Jahrgang 1960, ist Schauspieler, verheiratet und hat vier Kinder. Seit vielen Jahren bewohnt er neben seiner Berliner Stadtwohnung ein ausgebautes Wochenendhaus an einem der vielen Seen in der Ostprignitz. In den letzten 20 Jahren vermittelte er auch vielen Freunden, Kollegen, Künstlern und Stadtgestressten ihr eigenes kleines Stück ländliches Idyll. Vor ein paar Jahren ist mit seiner Immobilienfirma „Lebe lieber ungewöhnlich“ aus dem Hobby ein sehr erfolgreiches zweites Standbein geworden.

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Ralph Herforth im Interview

„Meine Frau und meine 4 Kinder – das ist mein Segelboot!“
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Angela Wiedl

„Kinder in ihrer Reinheit, mit ihrer großen Liebe lassen mich erkennen und erleben, im Alltag das Wunderbare zu sehen. Ich bin Botschafterin der Stiftung Zu-Wendung für Kinder, weil Kinder in der Familie die Wärme, Geborgenheit und Kraft der Liebe spüren – dieses wunderbare unsichtbare Band -, um sie für ihr Leben zu stärken.“

Die Münchenerin Angela Wiedl gehört seit über 20 Jahren zu den erfolgreichsten und populärsten Interpretinnen der volkstümlichen Musik. Bereits im Jahre 1980 trat sie erstmals mit einer volkstümlichen Gruppe auf. Auslands-Tourneen führten sie nach Kanada, Mexiko, Malaysia, Singapur, Japan, Frankreich und Italien. 1991 wurde sie von Ralph Siegel entdeckt, der sie im ganzen Land bekannt machte. Seitdem ist sie aus den großen Musikshows nicht mehr wegzudenken. Sie wurde mit Preisen wie ECHO und der GOLDENEN STIMMGABEL ausgezeichneten. Als Angela Wiedls Tochter Angelina 2005 mit nur fünf Jahren starb, trauerte ihre Fangemeinde mit ihr. Seit 2011 ist Angela Wiedl in zweiter Ehe mit Uwe Erhardt (Die Schäfer) verheiratet. Am 22. Juni 2012 kam Töchterchen Gina Maria zur Welt.

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Statement von Angela Wiedl

Warum ich das Stillen meines Babys so genieße
 

Rebecca Immanuel © Vanessa Cowling

Rebecca Immanuel

„Bedingungslose Liebe zu erfahren ist das Wichtigste im Leben eines Kindes – die Liebe ist der Schlüssel zu Lebensfreude, Freiheit, sowie seelischer und körperlicher Gesundheit.“

Rebecca Immanuel, Jahrgang 1970, ist Schauspielerin, verheiratet und hat einen Sohn. Rebecca Immanuel ist eine der beliebtesten deutschen Schauspielerinnen und bekannt aus TV-Serien wie: Die Eifelpraxis – Der Bergdoktor – Edel & Starck. In der Rolle als Berliner Anwältin, Sandra Starck, zeigt sie einmal mehr ihr vielseitiges Talent und ist damit nach wie vor ein Publikumsliebling. Bereits 2002 wurde Rebecca Immanuel für den Deutschen Fernsehpreis nominiert und erhielt 2003 den Bayrischen Fernsehpreis als „Beste Schauspielerin in Serien und Reihen“ für „Edel & Starck“. Ihre Ausbildung erhielt sie an der renommierten Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und im Hollywood Acting Workshop. Doch Ihre liebste Rolle ist die der Ehefrau und Mutter, wie sie im Für Kinder-Interview verrät.

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Rebecca Immanuel im Interview

Ehrlichkeit und Herzenswärme sind ihr Rezept
 

 

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Theresia Herbst

„Eine sichere Bindung zum Vater unterstützt die kindliche Autonomieentwicklung.“

Theresia Herbst, Mag.a rer. nat., Dipl.-Päd., ist klinische Psychologin für Kinder, Jugendliche und Familien mit eigener klinisch-psychologischer Praxis in Wien. Als Diplompädagogin unterrichtete sie insgesamt zehn Jahre an der Vienna International School und an der Volksschule des Instituts Neulandschulen in Wien-Favoriten. Theresia Herbst ist Referentin in der Aus- und Fortbildung, u.a. für die Österreichische Akademie für Psychologie, an Pädagogischen Hochschulen in Wien, Niederösterreich und der Steiermark. Sie ist Dozentin für Montessori-Theorie des Montessori Österreich Bundesverbandes, Mitglied der GAIMH (Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der frühen Kindheit), SAFE(c) Mentorin, BASE(c) Trainerin, div. Veröffentlichungen und Vortragstätigkeiten. Theresia Herbst ist Mutter zweier Kinder und lebt in Wien.

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Beiträge von Theresia Herbst

„Wenn ich eine Mutter hätte, wie unsere Vorfahren, eine Mutter“ – Essay
„Bindung und Bildung – Phasen der kindlichen Entwicklung“
Behindert langes Stillen die Selbstständigkeitsentwicklung?

Botschafter_Rainer_Fischer

Rainer Fischer

„Jeder Mensch hat irgendwelche Begabungen und Möglichkeiten irgendetwas für ein liebenswerteres Leben auf unserem angeschlagenen Planeten zu tun — für sich selber, für seine Kinder, für die noch späteren Generationen.“

Rainer Fischer ist freischaffender Grafik-Designer, Illustrator, Maler und Autor. Er lebt auf La Palma. In seinen Illustrationen und Skulpturen verarbeitet er mit Witz und oft auch mit ein wenig Ironie aktuelle und immerwährende Themen. Manchmal sind die Titel oder Bildunterschriften kleine, die Arbeit ergänzende Texte, manchmal genügt nur ein einziges Wort oder Fragezeichen zum Schmunzeln und um das Nachdenken anzuregen — immer irgendwie nah am Leben. Rainer Fischer hat zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen in Deutschland, Holland und auf La Palma.

Vorstellung von Rainer Fischer während einer Vernissage in Palma

Beiträge von Rainer Fischer

Kindheitsspuren Ein liebevoll iIlustriertes Geschenkbüchlein von Rainer Fischer, welches für liebe Menschen oder einfach nur, weil es so schön ist, für sich selbst gedacht ist.

Das Schwein und die Taube – Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte Das ein Bilderbuch für Kinder und Erwachsene gleichermaßen möglich ist, belegt dieses Buch von Rainer Fischer.

Botschafter_Melanie_Gill

Melanie Gill

„Wenn ausreichend gute Fürsorge in den ersten drei Lebensjahren fehlt, und liebevolle Zuwendung erst danach einsetzt, dann kann es sein, dass sie die in den ersten drei Jahren verursachten Strukturdefizite im Gehirn nicht ausgleichen kann. Diese Fürsorge ist, was wir unter Bindung verstehen.“

Melanie Gill, ist Kinderpsychologin und -therapeutin in Brighton, England. Sie berät Politiker und Medien über die seelische Gesundheit von Familien und Kindern und ist Gründerin der Mindful Policy Group in England. Die Mindful Policy Group (MPG) widmet sich der Schaffung einer humaneren, fürsorglichen und psychologisch bewussten Gesellschaft. Die MPG besteht aus einem multidisziplinären Team von Experten und Praktikern, deren gemeinsames Ziel es ist, die Bindungswissenschaft (wie Menschen sich entwickeln) in den Mittelpunkt der Kinder- und Familienpolitik zu stellen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Behandlung dysfunktionaler Familien. Darüber hinaus verfasst sie psychologische Sachverständigen-Gutachten in Familiengerichtsverfahren. Melanie Gill ist Mitglied im Ausschuss AIMH.

Botschafter_Albin_Nees

Dr. jur. utp. Albin Nees

„Ohne Familie ist kein Staat zu machen.“

Dr. Albin Nees studierte Philosophie, Theologie und Rechtswissenschaft. Er ist seit 1968 verheiratet mit Eva Nees, einer früheren Lehrerin für Deutsch und Englisch. Frau und Herr Nees sind Adoptiveltern zweier Töchter und eines Sohnes. Dr. Albin Nees war zunächst Richter am Sozialgericht in München. Anschließend arbeitete er im bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Familie und Sozialordnung, wo er Referent im Familienreferat und dann Referatsleiter Sozialhilfe war. 1990 wurde er Staatssekretär im sächsischen Sozialministerium. Seit Dezember 2004 ist er Ruheständler. Seither engagiert er sich – wie seine Frau – in vielfacher Weise ehrenamtlich. Dr. Albin Nees war von 2002 bis 2011 Präsident des Deutschen Familienverbandes.