Herausforderungen in Schule und Alltag bewältigen
Traumatisierte Kinder stellen Bezugspersonen oft vor große Herausforderungen – in der Familie ebenso wie in pädagogischen Einrichtungen.
Der Workshop verbindet fundierte Kenntnisse zu Bindung, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie, Therapie und Schule. Im Zentrum steht die Frage, wie herausforderndes Verhalten als Ausdruck innerer Not sowie als Bindungs- und Überlebensstrategie verstanden werden kann.
Neben aktuellen Erkenntnissen zum Traumaerleben und Gehirnentwicklung werden konkrete Impulse aus der Integrativen Bindungsorientierten Traumatherapie (I.B.T.®) für den Alltag mit Kindern, Familien und pädagogische Kontexte aufgezeigt.
Anhand von Fallbeispielen lernen Sie zudem ein Modell des pädagogischen Fallverstehens kennen, um Verhalten differenzierter einzuordnen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, wie vorbeugend zu handeln, feinfühlig Grenzen zu setzen und korrigierende Beziehungserfahrungen zu bieten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem eigenen Erleben von Bezugspersonen sowie der Bedeutung professioneller Selbstreflexion.
Themen
- Traumabedingte Verhaltensweisen erkennen
- und verstehen
- Erkenntnisse zu Bindung, Nervensystem und Trauma mit Erfahrungen aus (Pflege-)Familie, Therapie und Schule
- Fallverstehen anhand konkreter Praxisbeispiele
- Professionelle Selbstreflexion im Umgang mit belasteten Kindern
- Entwicklung alltagsnaher Handlungsstrategien
Angebot für: Pflege- und Adoptiveltern sowie Fachpersonen aus Pädagogik, Sonderpädagogik, Sozialer Arbeit, Beratung und Therapie, die Kinder und Jugendliche mit belastenden oder traumatischen Erfahrungen begleiten
Referenten: André Löwen (MSc , BA) , Emmelina Löwen

