Frühe traumatische Erfahrungen können die körperliche, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern nachhaltig beeinträchtigen. Für Fachkräfte stellt sich dabei die zentrale Frage, wie Belastungen frühzeitig erkannt, fachlich eingeordnet und Kinder sowie ihre Familien wirksam begleitet werden können.
In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt unserer Kongresse auf frühen Traumatisierungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt, Frühgeburtlichkeit, medizinischen Interventionen und frühen Regulationsstörungen. Mit dem Kongress „Frühkindliches Trauma 2027“ erweitern wir diesen Fokus bewusst und greifen weitere Formen früher belastender Beziehungserfahrungen auf.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisrelevante Fragestellungen zu Formen früher Traumatisierung und Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung, Gewalt- und Missbrauch sowie Bindungsentwicklung, Resilienz und Schutzfaktoren bis hin zu interdisziplinären Ansätzen in Diagnostik, Prävention und Begleitung. Auch traumatische Erfahrungen im Kontext von Flucht und Migration finden Berücksichtigung.
Renommierte Referentinnen und Referenten aus Medizin, Psychologie, Therapie, Pädagogik, Jugendhilfe und Forschung vermitteln aktuelle Erkenntnisse und zeigen praxisnahe Handlungsmöglichkeiten für unterschiedliche Arbeitsfelder auf. Der Kongress versteht sich dabei als interdisziplinäres Forum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen.
Kongressprogramm: Programmflyer 2027 (PDF)
Tagungsgebühren siehe Programmflyer

