Themen:

Beziehung, Bindung, Bindung und Bildung, Bindungsanalyse, Bindungstheorie, Elternschaft und Erziehung, Familien, Mütter, Mutter-Kind-Bindung, Schwangerschaft, Selbstentfremdung, Signale des Babys, Starke Bindung, Urvertrauen, Vater

Warum ist Bindung so wichtig?

Wie entsteht eine starke Bindung zwischen Eltern und Kind?

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Die Signale des Babys – filmisches Lexikon der Babysprache

Filme: Anja Freyhoff + Thomas Uhlmann.

Schon lange bevor Babys anfangen zu sprechen, können sie sich durch Laute oder Gesten mitteilen. Sie können auf ihre Weise ausdrücken, was sie wollen und wie sie sich fühlen. 100 Filme zeigen Signale, die Fragen aufwerfen. Wenn Eltern die Signale ihres Babys immer sicherer wahrnehmen, können sie schneller in einen liebevollen Dialog mit ihrem Kind kommen.

Die Welt der Babysprache ist weit vielfältiger und differenzierter als die meisten Erwachsenen für möglich halten. Im „Dialog“ zwischen Mutter oder einer anderen sehr vertrauten Person und Baby passiert unendlich viel, was für den Außenstehenden kaum sichtbar wird. Lange bevor sie anfangen zu sprechen, können sich junge Kinder deutlich mitteilen – mit dem ganzen Körper, mit Lauten, Gesten oder Blicken.

Quelle: Im Auftrag der Junker-Kempchen-Stiftung für kompetente Elternschaft und Mediation. Mit Unterstützung: Deutsche Liga für das Kind. Kanal SIGNALE DES BABYS mit mehr als 100 kurzen Video-Sequenzen

Die Kraft des Urvertrauens

Erlebt ein Säugling nach der Geburt Urvertrauen und Sicherheit, stabilisieren ihn diese Gefühle sein Leben lang. Die sogenannte sichere Bindung an Eltern und andere Bezugspersonen gilt als emotionale Nahrung, denn das Bedürfnis nach Geborgenheit muss genauso gestillt werden wie Hunger und Durst oder das Verlangen nach Luft, Schlaf oder Bewegung.

Quelle: SWR2-Sendung zur frühkindlichen Bindung

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne

Starke Bindung – Der Schutzfaktor fürs ganze Leben

Bei der Frage nach der psychischen Sicherheit sind die ersten drei Lebensjahre entscheidend. Macht ein Kind in diesem Zeitraum positive Erfahrungen mit seinen engsten Bezugspersonen, ist das der Schlüssel für spätere Zufriedenheit und Gesundheit. Und was die Forschung auch herausgefunden hat: Emotionale Sicherheit in frühen Jahren ist die beste Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

Quelle: Bayern 2-Sendereihe „Radio-Wissen“ Starke Bindung – Der Schutzfaktor für das ganze Leben

Was kleine Kinder alles können

Beziehung von Anfang an – Wie Erfahrungen im Mutterleib unser Leben prägen

Angst und Dauerstress der Schwangeren beeinflussen Kinder von Anfang an genauso wie das Wohlgefühl der Mutter. Sie orientieren sich am Rhythmus des Herzschlags, hören die Stimme der Mutter und erkennen sie nach der Geburt wieder. Während der Geburt werden Botenstoffe bei Mutter und Kind aktiviert, die für eine sichere Bindung sorgen. Traumatische Erfahrungen eines Neugeborenen prägen auch sein Erbgut, zum Beispiel erhöhen sie sein Risiko, später an Depressionen zu erkranken.

Quelle: Bayern 2-Sendereihe „Radio-Wissen“ Von Anfang an – Wie Erfahrungen im Mutterleib unser Leben prägen

Mutter-Kind-Bindung schon in der Schwangerschaft

Die Bindungsanalyse ist eine psychotherapeutische Begleitung der Schwangeren. Sie stärkt die Mutter-Kind-Beziehung während der Schwangerschaft, verhilft zu einer komplikationsfreien, natürlichen Geburt. Sie dient auch der Prävention psychischer und psychosomatischer Erkrankungen, die ihren Anfang schon im Mutterleib haben können.

Quelle: SWR2 Tandem: die Sendung und das Script

Bindungsanalyse

Zur Sendung

Stressbewältigung im Mutterleib

In den 1990er Jahren entwickelten die beiden ungarischen Psychoanalytiker Hidas und Raffai die Methode der so genannten Bindungsanalyse. Sie begleiteten werdende Mütter während ihrer Schwangerschaft und möchten erreichen, dass bereits in dieser Zeit eine positive Bindung zwischen Mutter und Kind aufgebaut wird. Sie solle psychischen und psychosomatischen Krankheiten der Kinder vorbeugen, die sich durch den Stress der Mutter bereits im Mutterleib entwickeln können.

Quelle: www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/gestresste-muetter-bringen-gestresste-kinder-zur-welt

Nützliche Links: www.bindungsanalyse.dewww.bindungsanalyse.at

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Frühkindliche Bindung und Bildung aus Sicht entwicklungspsychologischer Notwendigkeiten

Prof. Dr. Eva Rass, Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Quelle: www.vimeo.com/231248340

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Bindung in der kindlichen Entwicklung

Prof. Dr. Karin Grossmann, Prof. Dr. Klaus Grossmann, Pioniere der Bindungsforschung

Das neugeborene Kind ist eine physiologische Frühgeburt. Sein Verhalten wird wesentlich vom Mittelhirn, dem limbischen System, dem Sitz der Gefühle, gesteuert. Sein Verhalten und sein Befinden werden nicht nur von Innen sondern wesentlich von seinen bemutternden Personen organisiert, d.h. diese Personen deuten seine Äußerungen – seine Signale – als seine „Sprache“ und reagieren mehr oder weniger feinfühlig darauf. So entwickelt sich eine individuelle Bindung an sie. Sie sind für das Kind einmalig und nicht austauschbar …

Quelle: RBB-Institut in Wien, Kongress „Bindung & Familie“ YouTube-Channel RBB –  Bindung & Familie

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Bindungstheorie in pädagogischer Handlungsdimension

Dr. Fabienne Becker-Stoll, Diplom Psychologin, Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) in München

Über den Zusammenhang von Bindung auf die Gehirnentwicklung und somit auf das Lernen. Dieser Zusammenhang wird mit einen Rückgriff auf die Forschungsarbeiten von Ahnert nochmals verdeutlicht und auf den institutionellen Rahmen der Kindertagesbetreuung bezogen, der bei einer geringen Bindungsqualität auch durchaus negative Folgen haben kann. In ihrem Fazit schließt Fabienne Becker-Stoll daher, dass Kinder gute Bindung für eine positive Entfaltung und Entwicklung benötigen, diese aber nicht immer gegeben ist.

Quelle: www.youtube.com/watch?v=rsuTo_PixIs

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What Makes a Child Easy to Parent (Englisch)

Elternschaft und Erziehung scheinen heutzutage schwieriger zu sein. Wir hatten nie mehr Werkzeuge, Bücher und Experten, aber es zählt nichts. Was zählt, ist, ob ein Kind an die für sie verantwortlichen Erwachsenen gebunden ist. Wenn dies der Fall ist, sind sie empfänglicher, lehrfähiger und leichter zu pflegen.

Prof. Dr. Gordon Neufeld: „Kinder dürfen niemals für unsere Liebe arbeiten, sie müssen darin ruhen.“

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Bindungstheorie – Von Bowlby bis heute (Englisch)

Der Psychologe John Bowlby war 1958 der Pionier bei der „Bindungstheorie“, der Vorstellung, dass die frühe Bindung zwischen Eltern und Kind für die emotionale Entwicklung eines Kindes entscheidend ist. Seitdem haben Wissenschaftler entdeckt, dass eine unsichere Bindung während der ersten Lebensjahre sowohl das sich entwickelnde Gehirn als auch den Körper stark belasten kann, was zu langfristigen psychischen und physischen Beschwerden führt.

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Formen der Mutter-Kind-Bindung (Englisch)

Anhand von „fremden“ Situationen wird anschaulich gezeigt, wie unterschiedlich Kleinkinder (Einjährige) auf eine Trennung reagieren.

Bindungsformen: Ein sicher gebundenes Kind hat Vertrauen in seine Bezugsperson, dass diese „immer für mich da ist“ zur Verfügung steht, ansprechbar ist und mir helfen oder mich retten kann. Ein unsicher gebundenes Kind hat mangelndes Vertrauen in seine Bezugsperson, dass diese „immer für mich da sein wird“, verfügbar, ansprechbar und in der Lage sein wird, mir zu helfen oder mich zu retten.

Experiment: Nach dem gemeinsamen Erkunden verlässt die Bezugsperson für einen kurzen Moment den Raum. Es wird deutlich wie sich die jeweiligen Kinder in dieser fremden Umgebung verhalten…

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Familien brauchen gute Väterlichkeit

Dr. phil. Matthias Stiehler, Theologe, Erziehungswissenschaftler, Psychologischer Berater, Leiter der Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Infektionen Dresden

Über die Rolle des Vaters in der Familie. Dr. Stiehler entwickelt aus den frühen Entwicklungsbedürfnissen des Kindes ein partnerschaftliches und dennoch eigenständiges Konzept von Väterlichkeit.

Quelle: www.hans-joachim-maaz-stiftung.de

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Mütterliche Beziehungskultur

Dr. med. Ulrike Gedeon-Maaz, Fachärztin für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie / Psychoanalyse, Lehranalytikerin des Mitteldeutschen Institutes für Psychoanalyse Halle e. V., Lehrtherapeutin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

Die Einstellung der Mutter zum Kind wird zur „Grundmelodie“ der Persönlichkeitsentwicklung. Die Qualität der Mutter-Kind-Beziehung entscheidet über Bindung, Identität und Selbstwert des Kindes.

Quelle: www.hans-joachim-maaz-stiftung.de

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Das Geheimnis glücklicher Familien aus neurobiologischer Sicht

Dr. med. Gerald Hüther, Neurobiologe, Sachbuchautor, Vorstand Akademie für Potentialentfaltung

Welche Spur wollen wir legen, im Gehirn unserer Kinder? Nur das, was wir wirklich begriffen und verstanden haben, erleben wir in unserem ganzen Körper. Mit Beispielen aus dem Leben mit Kindern erklärt uns Gerald Hüther, dass Bedürfnisbefriedigung zwar zunächst genauso das Belohnungszentrum unseres Gehirns aktiviert wie echte Freude durch Gelingen und Kohärenz, dass das Herz davon jedoch nicht berührt wird.

Quelle: www.hans-joachim-maaz-stiftung.de

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Selbstentfremdung – Wie der Mensch zum Mitläufer wird

Dr. med. Hans-Joachim Maaz, Facharzt für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie/Psychoanalyse, Vorsitzender des Choriner Instituts für Tiefenpsychologie und psychosoziale Prävention (CIT e. V.)

„Er-ziehung“ vs. „Be-ziehung“, begleitetes Wachsen vs. Zurichtung auf gesellschaftliche und ökonomische Anforderungen. – Eine Zusammenführung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Psychologie, Bindungstheorie, Neurophysiologie, Hirnforschung in einer fulminanten Kritik der „normopathischen“ narzistischen Gesellschaft.

Quelle: www.hans-joachim-maaz-stiftung.de