Stillen schützt vor Brustkrebs - Foto iStock © Tatyana TomsickovaDass das Stillen nicht nur für die Babys gesund ist, sondern auch für deren Mütter, ist in jüngster Zeit in einer Reihe wissenschaftlicher Studien belegt und von den Medien dankbar aufgegriffen worden.

Die wohl schwerwiegendsten Ergebnisse dieser aktuellen Forschung: Das Stillen – länger als ein halbes Jahr – schützt vor Brustkrebs, allerdings gilt dies nur für Nichtraucherinnen. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei jungen Frauen.

Eine neue Studie aus Spanien bestätigt jetzt ähnliche Ergebnisse früherer Forschung. werteten die Forscher. Daten von Brustkrebspatientinnen im Alter zwischen 19 und 91 Jahren wurden ausgewertet nach Alter bei der Diagnose, Geburten von Kindern inklusive Stillzeit, die Familiengeschichte bezüglich Brustkrebserkrankungen, Übergewicht, Alkoholkonsum und Rauchverhalten etc.

Dabei erwies sich die Stillzeit als Schutzfaktor vor der Erkrankung. Auch Frauen mit einem ansonsten hohen Bruskrebsrisiko profitierten davon, wenn sie nach der Geburt ihr Baby mindestens sechs Monate lang stillten. Allerdings, dieser Effekt konnte bei Raucherinnen nicht nachgewiesen werden.

Die Autoren dieser Studien mahnen einen größeren Einsatz an für die Überzeugung junger Mütter, auch längerfristig zu stillen. Jetzt fasst ein Beitrag in der „ÄrzteZeitung“ einige der Studien zusammen.

von Redaktion fürKinder

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Studie

E. González-Jiménez, et al., Breastfeeding and the prevention of breast cancer: a retrospective review of clinical histories, Journal of Clinical Nursing, 13. August 2013, vorab online veröffenlticht

Quelle: Das schützt Mütter vor Brustkrebs,  ÄrzteZeitung