Interview mit Dagmar Neubronner - Folge 20

Hilfen für Kinder in belasteten, dysfunktionalen Familien sollten nur im Extremfall bedeuten, das Kind von den Eltern zu trennen. ("Trennen ist spalten, nicht hlefen").Stattdessen wäre es hilfreicher, dem Kind - neben den "dysfunktionalen" und dennoch geliebten Eltern - eine Bezugsperson zur Seite zu stellen, zu der das Kind Vertrauen haben und eine Bindung aufbauen kann. (Neufeld: "Natur nimmt nicht weg sondern fügt hinzu".)

Verhalten traumatisierter GroßEltern traumatisiert die Kinder - Folge 19

Eltern, die aufgrund ihrer Traumatisierung nicht in Kontakt mit ihren Gefühlen sind, "übertragen" durch ihre Wahrnehmungen und Handlungen in der Erziehung ihre Beschädigungen auf das Kind. Kinder reagieren unter anderem mit dem Versuch, die "schiefe" Situation auszugleichen und die emotionale Familienbalance wieder herzustellen.

Interview mit Dagmar Neubronner - 18. Folge

Stress ist "normal", gehört zum Alltag. Schon früh lernen Kinder, begleitet von vertrauten Personen, mit widrigen Situationen umzugehen. Bei zu heftigem Stress schaltet das Gehirn den Verarbeitungsprozess vorübergehend ab, um erst in einer vertrauten, sicheren Situation die Verarbeitung wieder aufzunehmen. Das Kind braucht dafür einen verständnisvollen Erwachsenen, der sich ihm liebevoll zuwendet und hilft, den Stress aufzulösen. Das Kind lernt, mit solchen Situationen zurecht zu kommen, es "trainiert" sein Stressbewältigungssystem.

16. Folge der Interview-Serie mit Dagmar Neubronner

Welche Voraussetzungen und Bedingungen braucht es, damit ein Kind mit widrigen Umständen umgehen lernt, nicht daran zerbricht sondern daran wachsen kann? Dipl.Biol. Dagmar Neubronner, Leiterin von www.neufeldinstitute.de, rät zu einer Einübung der Fähigkeit, Widrigkeiten auszuhalten und zu bewältigen im täglichen Umgang der Eltern mit ihren Kindern.