Logo Nationales Zentrum Frühe HilfenDas Bundeskabinett hat am 27. Juni die Einführung der „Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen“ beschlossen. Die Verwaltungsvereinbarung ist Bestandteil des neuen
Bundeskinderschutzgesetzes.

Prävention von Anfang an

Die Initiative „Netzwerk Frühe Hilfen“ mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (gemeinsam vom Familienminsterium, von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und vom Deutschen Jugendinstitut getragen) versucht seit einigen Jahren bereits die breit gefächerten und unverbundenen Initiativen sowohl staatlicher als auch privater Kinderhilfen zu koordinieren und in ein funktonierendes Netzwerk einzubinden.

Ziel ist ein abgestimmtes Hilfsangebot für Familien, vor allem für Familien in schwierigen Lagen. Die Angebote umfassen Gesundheits-, Sozial-, Erziehungs- und Bildungsberatung, Kinderschutz etc. Prävention also im umfassenden Sinn. Nach eigenen Aussagen soll das „Netzwerk Frühe Hilfen“ „… so früh wie möglich Eltern dabei unterstützen, ihren Kindern von Anfang an … eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen und somit Risiken für Gefährdungen soweit wie möglich zu reduzieren“.

Einen Überblick über die verschiedenen Facetten der „Frühen Hilfe“ gibt ein Sonderheft der Zeitschrift „frühe Kindheit“ der Deutschen Liga für das Kind.

von Redaktion fürKinder

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